Oje, das tut mir so leid für euch alle. Komm gut rüber, kleiner Buddy.
Beiträge von physioclaudi
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Ich kann vermelden, dass der Collie nach der Kastra irgendwie gewachsen ist. Nicht schwerer geworden (hab ich sehr drauf geachtet), aber gewachsen. Geschirr, was er schon zwei Jahre getragen hat, klemmte auf einmal hinter dem Ellbogen.
Fell ist (noch?) schön. Er haart momentan kaum, Emil hat auch noch nicht angefangen (Fiete schon und zwar krass).
Die Probleme, die wir vor der Kastra hatten sind weg, das war ja auch mit Chip schon so. Ruhiger ist er nicht geworden.
Also soweit so gut. ABER... er ist unsicherer. Er ist ja eh ne Schissbuxe, aber das ist definitiv schlimmer geworden. Seine Unsicherheit schreit er leider gerne in die Welt hinaus, was das ganze nochmal ätzender macht. Er beschwichtigt schnell, wenn er anderen Hunden begegnet, oder versteckt sich hinter uns, obwohl er eigentlich gerne Kontakt haben würde. Dauert aber ziemlich lange, bis er sich überwindet. Und wenn er dann mal an jemand gerät, der etwas derber unterwegs ist, bricht er jegliche Interaktion ab und sucht unsere Nähe. Er war noch nie der Hund, der versucht die Weltherrschaft zu erlangen, aber ja, ist schlimmer geworden die Schissigkeit.
Naja, hilft ja nix, gab keinen Weg vorbei an der Kastra. Ich hardere auch nicht damit, er tut mir gelegentlich halt einfach leid, dass er sich so wenig durchsetzt bei anderen Hunden.
Nun hab ich auch noch das Problem, dass Emil ja eine gigantische Prostata hat. Er hat Ypozane bekommen vor einiger Zeit. Daraufhin erstmal alles chic. Allerdings fängt das nicht kacken können, bzw sich eben mehrfach hinhocken und drücken müssen, jetzt wieder an. Nach relativ kurzer Zeit. Also werde ich nochmal seine Prostata untersuchen lassen und wenn es wieder so schlimm ist, ist er der nächste Kandidat unter dem Messer. Bei ihm mache ich mir, was das Wesen angeht weniger Sorgen, er ist äußerst selbstbewusst und mit 8,5 Jahren halt auch einfach ein gefestigter Hund.
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Die TS informiert sich. Hier und beim TA. Leichtfertigkeit sehe ich da eigentlich nicht.
Ich habe eine Kundin mit vier Huskys. Zwei aus dem TS, zwei vom Züchter. Drei Mädels, ein Rüde. Ein Mädel und der Rüde waren kastriert (da aus dem TS), die anderen beiden hat sie kastrieren lassen. Sie lebt in Berlin, auch wirklich mitten in der Stadt und ist dann mit vier Hunden gleichzeitig unterwegs. Und hat schlicht keinen Bock drauf, dass unkastrierte Rüden in ihre Gruppe rein ballern und sie mit vier Hunden in der Hand nen Deckakt verhindern muss.
Mein Weg wäre das zwar nicht, bei mir bleiben die Hunde intakt, wenn möglich, aber ihre Hunde sind fit und ich behaupte, dass sie auch glücklich sind. Huskytypisch liegen sie quasi immer alle auf einem Haufen, sie haben bis auf eine Hündin schönes Fell und bilden eine freundliche, total harmonische Gruppe. Mit einem Frauchen, die sehr auf Ernährung und Beschäftigung achtet, bei der ich gerne Hund wäre. Auch wenn ich die Sache mit der Kastra anders sehe.
Ich würde mir übrigens das Trennen während der Läufigkeiten nicht zutrauen, schon weil ich und die Hunde oft mehrere Wochen am Stück im Womo unterwegs sind. Da wäre ne Läufigkeit eher nicht so prall. Deshalb halte ich gleichgeschlechtliche Hunde. Um nach Möglichkeit niemanden kastrieren zu müssen (wenn es auch im Fall von Lucifer sein musste).
Jetzt muss die kommende Läufigkeit ja eh erstmal gemanagt werden, wer weiß, vllt stellt sich der Rüde als easy raus. Er lernt ja auch von kleinauf, dass Hündinnen läufig werden, was viele Rüden ja nicht lernen aus Mangel an Gelegenheit.
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Oh das hatte ich mal mit meiner Chica. Die war ja tendenziell einer kleinen Jagd auch nicht abgeneigt. Wir waren Gassi, sie schnüffelt am Rand, über uns im Baum kloppten sich zwei Eichhörnchen. Plötzlich landet das eine davon direkt vor Chicas Füßen, die beiden gucken sich kurz verdutzt an und dann rennt das Eichhörnchen zwischen Chicas Beinen durch zum nächsten Baum. Der Blick des Hundes war herrlich.
Hatte ich mit Luci ähnlich vor einiger Zeit. Latschen an einem graben lang, den Wind im Rücken, plötzlich springt gegenüber, keine drei Meter weg, ein Reh auf. Reh starrt uns an, wir starren das Reh an, bevor es weg hüpft und Luci in Kriegsgeheul ausbricht. In dieses kurze Erstarren rein zu markern wäre optimal gewesen, aber ich war ja selber erstarrt
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Ein bisschen beneide ich dich ja um deinen Hund, wenn ich meine beiden Knalltüten so damit vergleiche.
Ich wohne in Brandenburg, das ist ein bisschen arg weit von Dir weg. Aber wenn du mal Bedarf nach reizoffenen, tendenziell lauten und fordernden Hunden hast, bist du herzlich eingeladen. Klar, sie sind immer für jeden Scheiß zu haben, was aber auch Gefahren birgt den Hund über die Uhr zu drehen, wenn er 24/7 anbietet was mit einem machen zu wollen. Ich denke ein Tag hier bei uns und du weißt genau, was Du an Deinem Bären hast.
Du wirst sehen, ihr wachst weiter zusammen. Er guckt so selbstbewusst und in sich ruhend in die Kamera, finde ich mega.
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Vergleiche mal den Blick deines Bären mit dem Blick hier. Entstanden auf einem Seminar mit vielen anderen Hunden im Raum. Der war so durch
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Gerade das Gewicht ist sehr wichtig, sonst hätte ich schon den perfekten Hund

Hmm.. Sheltie? Melden könnte passieren und lautstark auch. Lust auf andere Hunde - da kommt es halt drauf an. Nett/freundlich oder evtl distanziert. Da müsste man schon schauen. Ansonsten vielleicht bei den größeren Havanesern umschauen?
Mir fiel auch der Sheltie ein zu der Beschreibung. Melden wäre vermutlich schon ein Thema. Bzw unter Umständen die Tendenz seine Meinung lautstark kund zu tun.
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Hübscher Kerl.
Vllt ist er einfach ein introvertierter Typ, der erstmal ankommen muss?
Hunde sind grundsätzlich sehr soziale Tiere, die einen Sozialverband brauchen, um glücklich zu sein. Was er da vorher hatte weiß man ja nicht, aber jetzt hat er dich. Und ihm wird schon sehr klar sein, dass Du zu ihm gehörst.
Wie gesagt, meine Hündin hat es auch nicht genossen, ist anfangs bei Berührung auch weg gegangen. Aber das kam nach und nach. Gib ihm Zeit.
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Ich kann mich ja nicht einmal über ihn beklagen. Er ist super brav. Döst den halben Tag, geht brav an der Leine, ignoriert Hunde und Menschen und alles andere.
Manch einer wäre froh *zu Lucifer schiel*

Ne, Spaß, ich verstehe schon, was Du meinst. Meine Hunde sind zwar das genaue Gegenteil, sehr reizoffen und alles geht sie was an, aber dafür bin ich auch sehr wichtig für die beiden und hier wird täglich viel gekuschelt und das fordern die auch aktiv ein.
Meine alte Hündin war ein TS-Hund. Als sie kam war sie etwa 2 Jahre und kannte weder gestreichelt werden, noch spielen. Gab es in ihrer Welt vorher nicht. Sie ließ sich anfassen, aber gebraucht hat sie das nicht. Aber das hat sich entwickelt. Ich hab sie halt nicht bedrängt, aber wenn sie in der Nähe lag (nicht im Körbchen, da hab ich sie in Ruhe gelassen), dann hab ich mit ihr gesprochen und sie gekrault, oder auch mal gebürstet. Aus aufstehen und weggehen (was sie durfte) wurde ein liegen bleiben und hinnehmen und irgendwann kam sie dann von sich aus. Sie war später ein sehr verschmuster Hund. Das Konzept "Spiel" hat sie nie so richtig verstanden. Was sie verstanden hat, war das Suchen von versteckten Käsestücken in Baumrinde. Aber sie hat auch gerne gefressen. Wenn deiner das nicht tut, kannst du ihn da natürlich nicht mit kriegen.
Aber ich schließe mich an. Guck was ihm gefällt und baue es aus.
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Wurstfänger.. 
Wir wollen auch eine Trenntoilette für den Van. Denke über Boxio nach, weil praktisch und günstig. Gibt's hier Erfahrungen?
Ist nicht meine Wortschöpfung, sondern die des "Erfinders".

Dennoch sehr witzig.

Ist ne coole Idee, bin am Überlegen so ein Teil anzuschaffen. Dass dieser Thread hier mich endlos Kohle kostet, das hab ich ja langsam akzeptiert
.Ich nutze mein Chemieklo im Womo auch nur fürs kleine Geschäft. Habe aber nicht so einen komfortablen Aufsatz, sondern hab dafür direkt nen Hundekotbeutel, den ich mir unter den Hintern halte. So bleibt man gelenkig
. Aber mein Mann weigert sich akrobatische Übungen zu betreiben und da wäre so ein Einsatz schon nicht schlecht. -
Du hast aber nicht zufällig nen Colliemix?

Der Collie, der jetzt bei meiner Tochter lebt macht genau das. Abends ist Gassi blöd, scheiße, unnötig. Herrchen schleppt ihn sogar die Treppe runter, weil er die dann auch verweigert und trägt ihn nach draußen. Ist es ganz arg wirft er sich da auf den Asphalt, manchmal läuft er dann aber auch. Dann wieder ist Gassi im Dunkeln gar kein Problem. Silvester hat ihn leider sehr verstört und seitdem ist es eigentlich täglich ein riesen Drama raus zu gehen. Bei Sichtung von Hundemädchen ist es auch manchmal dann ein äußerst beschwingtes Gassi
. Tagsüber macht er so ein Theater nicht.