Beiträge von physioclaudi

    Also hier gibts auch Frühlingsgefühle. Mehr beim Kastraten, als beim intakten Rüden :rolling_on_the_floor_laughing:

    Und zu den kläffenden Kleinhunden, ich finde das wird oft als Synonym für unerzogene Hunde im allgemeinen gesehen und das stößt mir gelegentlich auf. Emil ist auch ein Kläffer, aber dabei sehr gehorsam. Er nervt weder Hund, noch Mensch, wenn er nicht genervt wird.

    Ich weiß Maevan so meintest du das nicht. Aber es gibt durchaus laute, gut erzogene Hunde.

    Ich sehe unterwegs wahnsinnig oft Hunde die ziehen, die irre aufgeregt sind, die, wenn Herrchen an der Ampel stehenbleibt einfach mal seitlich ins Gebüsch hopsen und Herrchen fliegt hinterher... all das machen meine Hunde nicht und Kommandos werden auch nicht aufgelöst. Aber dennoch fallen meine (unterwegs Emil eher nicht mehr) unangenehm auf, weil laut.

    Laut = unerzogen.

    Und ich kann vermelden, die Gleichung geht nicht auf.

    Heute morgen die Nachbarin mit Labbi getroffen. Wir wollten uns kurz unterhalten, aber leider übertönt Emma alles :hear_no_evil_monkey: Ich wünschte, ich könnte das abstellen. Aber da müsste ich echt massiv körperlich werden. Verbal ist sie da nicht erreichbar.

    Ja, geht mit Lucifer auch nicht. Ich bin gerade mal wieder echt beruhigt, dass noch andere Colliehalter das Thema haben. Ich zweifel schon immer mal an mir. Ich weiß ja, was ich alles versucht habe, damit er seine Umwelt gechillter hinnehmen kann, aber gefühlt tut sich da nichts.

    Wie lange gilt denn hier ein Hund als Junghund?

    Lucifer sagt, so mit 8 Jahren muss man rechnen. |)

    Manchmal sogar beim Laufen, wenn er einem Geruch nachgehen will, aber durch die Leine eingeschränkt ist :rollsmile: (und falls das jemand denkt: Doch, natürlich haben wir Ruhe und Aushalten geübt. Ich weiß nicht wie viele Stunden ich schon auf Bänken und Parkplätzen saß, damit er sich in Ruhe mit Reizen auseinandersetzen konnte).

    Drinnen ist er total entspannt.

    Ja, hier exakt genauso. Zuhause, im Womo ist auch zuhause, bemerke ich ihn kaum. Haben wir viel geübt, weil ich nicht Emil 2.0 haben wollte und das ist auch aufgegangen. Aber unterwegs.... und ja, auch ich habe auf Bänken gesessen, oder im Wald auf Baumstümpfen.

    Als Fiete, der ja sehr gechillt ist (wenn niemand mit Tretroller vorbei kommt) noch bei uns lebte war es tatsächlich einfacher. Er hat den Knallfrosch geerdet. Das schafft ein Emil halt eher nicht. War ich mit den beiden Collies unterwegs, dann wurde geschnüffelt und entspannt durch die Gegend geschlufft. Wobei Emil auf Gassigängen leise ist, der bellt und jodelt nicht (mehr). Ist aber generell umweltorientierter als ein Fiete.

    physioclaudi : In dem Video ist Luci aber noch recht human, finde ich :nicken:

    Oh, das geht noch anders, kann ich vermelden. Im Dunkeln, wo er halt Angst hat, ist es eher ein Kreischen

    Collies brauchen einfach keinen Grund, um Geräusche zu machen. Isso. Nando, auch meine Jules war es, ist im Grundstück laut. Sobald wir raus gehen ist er ruhig. Also fremde Menschen, die wir treffen, würden auch denken, dass er total ruhig ist.

    Ja klar, das ist hier auch nur eine Momentaufnahme. Keine Ahnung wie die draußen-ruhig Collies im Haus sind. Aber es gibt ja auch die, die draußen schon sehr mitteilungsbedürftig sind 😅

    Also Lucifers großes Problem, bzw meins mit ihm, ist die Reizoffenheit. Das ist wirklich ne Hausnummer. Der Zwerg ist auch reizoffen, auch da hat es gedauert bis er so seine Schubladen beschriftet hatte, wo er Reize einsortiert. Lucifer kann es (ich hoffe noch) nicht.

    Bei ihm ist es nur unterwegs ein Thema. Zuhause ist er ein ruhiger, entspannter Geselle, latscht nicht hinterher und ist gechillt.

    Wir machen ja Mantrailing, auch da kann er sehr laut werden. Etwas, was ich von Emil nicht kannte. Hat der gearbeitet, war das Hirn an und der Schnabel zu.

    Hier mal ein Video des Grauens. Wir sind auf dem Feld Gassi und in etwa 50 m Entfernung kreuzt eine Hundegruppe. Lucifer sitzt und löst das auch nie selbstständig auf. Er hatte NIEMALSNICHT Hundekontakt auf diesem Feld. NIE NIE NIE. Und ich verzweifle manchmal dran, dass er dennoch so ein Faß aufmacht.


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    Ich arbeite, gerade wenn wir in bewohntem Gebiet unterwegs sind, sehr viel mit Management über Gehorsam. Konzentriert er sich auf mich und geht Fuß, dann schaffen wir nahezu ruhige Runden. Aber er soll ja auch schnüffeln und Hundedinge machen und das klappt oft nicht wirklich leise.

    Sie ist so lieb, aber ich gebs zu: Mein Hund ist mir peinlich :see_no_evil_monkey: :hear_no_evil_monkey:

    Jahaaaa, genau. Ich falle nicht gerne auf, schon gar nicht unangenehm. Und Lucifers Gequake ist einfach trommelfellzerfezend. Laut und disharmonisch....

    Kenn ich.

    Als Welpe hat der Terrorknödel ständig geplärrt. Sie konnte nicht warten, kann sie noch immer nicht so gut, das fällt ihr schwer. Sie schiebt dann schnell Frust. Dabei ist es schon viel besser geworden und sie schreit nicht mehr sofort alles zusammen bzw. generell nicht mehr so viel. Manchmal dachte ich, mich halten die Leute für eine schlimme Hundequälerin, dabei hab ich das Welpi nur die Treppe im Treppenhaus runtergetragen.

    In so Situationen stresst man sich dann ja auch schnell selbst (z. B. weil es 5 Uhr morgens ist und die Nachbarn nicht gestört werden sollen). Und das macht das Verhalten des Hundes dann in der Regel nicht besser.

    Ja, ok. WELPE. Da find ich das durchaus akzeptabel. Wobei es damals bei Lucifer noch ging. Er war ungeduldig, schon. Aber wenn wir vorwärts sind, war es ok. Heutzutage aber nicht mehr. Er quakt ja nicht nur, wenn er warten muss, sondern bei allem, was er sieht. Und das ist viel hier.

    Ja, man stresst sich. Das ist ein Problem. Überträgt sich dann auch wieder auf den Hund.

    Besonderes Highlight ist, wenn der Collie, der Angst im Dunkeln hat und neverever in den Garten kacken würde, nachts Durchfall hat. Man MUSS Gassi gehen, aber im Dunkeln gruselt er sich wahnsinnig (nicht ganz unberechtigt, wir sind ja absoluter Wildschweinhotspot) und muss das zum einen lauthals kundtun und kann sich zum anderen sogar mit Durchfall dann nur schlecht lösen. Traumhaft...

    Es gibt nämlich durchaus nicht wenige, die sowohl das Geräusch als auch die Vibration des schleifers super unangenehm finden und das Schneiden viel viel besser mitmachen.

    Ja genau, so isses bei Lucifer.

    Emil der Streber dagegen hält mir sofort ne Pfote hin, wenn ich mit dem Dremel ums Eck komme :smiling_face:

    Das Schneiden der Kralle mit Zange ist nicht so angenehm für den Hund.

    Deshalb verstehe ich auch das Schnappen. :see_no_evil_monkey:

    Es ist viel besser die Nägel mit einem Dremel für Hunde zu bearbeiten. :smiling_face_with_hearts:

    Casfuy Krallenschleifer für Hunde bei Amazon.

    Nur ein Beispiel.

    Ich hab nen Krallendremel. Emil macht das auch total brav mit, Luci hasst das Geräusch. Da kommt der Collie durch. Er ist da nicht so extrem wie Fiete, aber es gibt Geräusche, die GEHEN GAR NICHT. Und der Dremel gehört dazu. Trotz Versuch der Gewöhnung auf Entfernung und nur kurz und mit Keksen, das volle Programm, aber nutzt nix.

    Ihm schneide ich die Krallen. Auch doof, aber Herrchen hat dabei die Leberwursttube und dann isses schon ok.

    Man muss aber dazu auch sagen, ist eine Frage der inneren Einstellung bei mir. ICH hasse es Krallen zu schneiden, weil ich immer Sorge habe ins Leben zu schneiden. Daher mache ich dabei Stress ohne es zu wollen, was sich aber auf die Hunde überträgt. Meine Tochter ist TFA und macht das quasi täglich, da ist es für beide Hunde völlig undramatisch, dass Krallen geschnitten werden.

    Ich hab jetzt eine funktionierende Taktik für die Jodelattacken, wenn ich das Haus verlasse. Er kann ja im direkten Umfeld unseres Hauses NIX unkommentiert lassen. Das heißt ich verlasse das Haus, bämm Rute und Kopf hoch und dann wird gescannt. Und da wir an einer Hauptstraße wohnen ist natürlich immer was zu sehen und dann geht es los...

    Wenn ich ihn, wie ich es beim Gassi auch mache, wenn Hunde kommen, sofort ins Fuß zitiere, am besten mit Keks in der Hand und dann eben erst Grundstellung, dann im Fuß neben mir, mal im Fuß einen Kreis laufen (schwierig, wenn Emil dabei ist), dann isses gut. Er ist auch wirklich zufrieden mit der Ablenkung.

    Und ich frage mich Tag für Tag, warum dieser Hund noch immer diesen gigantischen Aussenfokus hat. Ich beobachte schon unterwegs so einige Hunde, wo das körpersprachlich genau so aussieht. Aber die brüllen nicht mit 200 dB die Nachbarschaft zusammen.

    Hach ja, Augen auf bei der Rassewahl. Dumm sich laute Rassen zu holen, die einem dann zu laut sind.

    Naja, ich bleibe dran, bleibt mir ja nix anderes übrig. Emil hat ja auch gelernt, dass man leise Gassi gehen kann. Somit gebe ich die Hoffnung nicht auf... Also außer im Dunkeln. Da brüllt das Collie Kind, weil sich im Scheinwerferlicht die Schatten bewegen und er Angst bekommt. :see_no_evil_monkey:

    Das ist recht stark vom Hund abhängig, was da so geht.

    Emil ist extrem auf mich fokussiert. Bin ich zuhause, will er auch mit niemand anderem raus. Mein Mann ist ok für ihn, meine Töchter auch. Aber nur ein "Ersatz", wenn ich nicht da bin. Wir haben noch einmal die Woche HUTA und Emil hasst die Betreiberin. Ein Fakt. Muss er durch und da sein Collie dabei ist, trägt er es mit Fassung.

    Lucifer ist ganz anders, er mag alle Menschen. Meinen Mann und mich liebt er, vllt meinen Mann sogar ein bisschen mehr. Bin nicht sicher. Er findet unsere Töchter toll, jeden Besucher, die HUTA auch. Er ist da unkompliziert. Leider kann man ihn wegen ziemlicher Unsicherheit draußen nicht jedem in die Hand drücken, da ist er leider nicht so easy. Jagen tut er auch.

    Sprich, außer meinem Mann kann ich die Hunde auf jeden Fall meinen Töchtern geben und die HUTA haben wir auch als Background, auch mal für Übernachtungen.