Beiträge von physioclaudi

    Grannen sammeln wir momentan auch endlos viele aus den Hunden. Eine echte Plage, die hier eine vorausgegangene Zeckenplage ablöst. Ich habe nach jedem Gassi bis zu 45 Zecken von Lucifer gesammelt. Und das sind ja nur die, die ich finde. Dann beißen immer auch welche, die dann tot in seiner Haut hängen und ihn jucken. Der hat dieses Jahr echt nichts zu lachen, der arme Kerl.

    Emil hat immer nur einzelne Zecken, Lucifer zieht sie regelrecht an

    Lucifer wiegt 1kg mehr, als mit 1,5 Jahren. Ich hatte ja so Sorge, dass er zunimmt nach der Kastra, hat er aber nicht. Anfangs hat er sogar abgenommen, weil ich vorsorglich etwas weniger gefüttert hab, das hab ich dann mal gelassen.

    Er ist auch nach wie vor aktiv, flitzt und tobt und ist wirklich unfassbar schnell. Ich staune immer wieder. Jetzt in 5500qm Garten kann er sich mal so richtig strecken und mir fällt jedes Mal die Kinnlade runter, wenn ich sehe, wie er rennt, mein kleiner/ großer Windhund.

    Dafür hat er sich Sonntag den Daumenballen aufgerissen, darf jetzt nicht toben und hat Trichterpflicht, weil er sonst schon seinen Fuß aufgefressen hätte.

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    Er hasst mich, wenn ich ihm die Tüte überstülpe

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    Vermutlich würde Emil noch mit in die Tüte passen

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    Das hatte ich bei meinem ersten Hund, den hatte ich mit 1/2 Jahr aus dem TS übernommen und da war er bereits kastriert. Er war ein ewiger Kindskopf, aber unfassbar unkompliziert. Mit anderen Hunden hat es aber so gut wie nie geklappt. Rüden wollten ihn beglücken, vor den meisten Hündinnen hatte er Angst. Ich könnte mir schon vorstellen, dass das an der frühen Kastra lag.

    Bei Lucifer hab ich bisher diese Erfahrung nicht gemacht. Er kommt mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen super klar. Und die Rüden wollen ihn weder beglücken, noch wird er gemobbt. Er zieht, wie schon vor der Kastra, Hündinnen vor in der Interaktion, klar kommt er aber auch mit Rüden.

    Leider muss ich zum Herbst hin auch Emil kastrieren lassen. Jetzt mit 9 Jahren hat er eine gigantische Prostata entwickelt und kann nicht kacken. Einmal hat Ypozane geholfen, beim zweiten Mal schon nicht mehr wirklich. Zeitgleich hat er nen Halbjahreschip gekriegt und vor dem Auslaufen lasse ich ihn kastrieren.

    Vom Wesen her mache ich mir da wenig Gedanken, Emil ist eine gefestigte Persönlichkeit. Kann mir nicht vorstellen, dass sich irgendwas ändert.

    Ich bin ja so gut wie nie auf CP, aber wenn doch mal, dann sammel ich auch. Wobei meine Hunde eh ein wenig Intimsphäre schätzen beim Kacken und das erst erledigen wenn wir etwas einsamer unterwegs sind.

    Was unter Strafe verboten ist, ist das Markieren. Sie fänden das schon wichtig, aber ich finde es so ätzend, wenn manche ihre Rüden an jedes Vorzelt pinkeln lassen.

    Ansonsten, wenn wir im Wald unterwegs sind kommt es ehrlicherweise drauf an, wo sie kacken. Emil verschwindet gerne tief in Büschen und da krabbel ich dann nicht hinterher. An Wegrändern mache ich es weg.

    physioclaudi hast du jetzt das Gefühl, ein "Neutrum" aus Lucifer gemacht zu haben?

    Definitiv nicht. Er findet die Nachbaraussiehündin nach wie vor toll, er markiert noch immer viel und Zähne klappern wenn es besonders lecker riecht, das macht er noch immer.

    Er ist ein gut gelaunter Sonnenschein und kein getriebenes Häufchen Elend mehr.

    Als Osteo bin ich absolut kein Kastrafreund, aber Lebensqualität geht vor.


    Meiner Meinung nach wird heutzutage viel zu schnell und in vielen Fällen aus reiner Bequemlichkeit heraus kastriert. .

    Das empfinde ich auch oft so. Allerdings war das in meiner Wahrnehmung vor rund 20 Jahren viel extremer.

    Aufklärung ist halt wichtig. Vielen Menschen sind die negativen Aspekte einer Kastration, vor allem einer Frühkastration, nicht bewusst. Und die TÄ die ich so kenne klären zu wenig auf.

    Ich hatte ja nun beides in engem Zeitfenster. Den unkastrierten Emil, den unkastrierten Fiete und den eben inzwischen kastrierten Lucifer. Und es liegen da schlicht Welten zwischen dem Verhalten. Emil und Fiete hatten so Phasen, da waren die Mädels toll, es wurde geschnüffelt und gegockelt und Fiete ist auch einmal abgehauen hinter einer Hündin her.

    Aber zuhause war immer Ruhe und gefressen wurde auch.

    Luci hat nicht gefressen, war draußen überhaupt nicht mehr ansprechbar und hat sich ständig Ärger von mir und auch von Emil eingehandelt. Nicht gefressen, gejammert und geheult, nicht mehr geschlafen.

    Unter dem Chip alles chic.

    Kaum lief der aus, ging es wieder verstärkt los. Dann hat er so an seinen Hoden herum gelutscht, daß sie entzündet waren, er hatte so furchtbare Schmerzen dann. Die TÄ meinte die Hoden waren danach knotig verändert und er musste schon deshalb kastriert werden.

    Ich hätte es aber auch so gemacht. Der Hund war völlig überfordert und ich nur noch am korrigieren. Er konnte nichts umsetzen und bekam ständig Ärger. Und das wollte ich halt nicht für Lucifer und auch nicht für mich. Nach der Kastra ist er noch immer rüdiger als Emil es je war. Kein Stück träge und einfach wieder ein glücklicher Hund.

    Einen Hund, der zuhause zur Ruhe kommt hätte ich allerdings auch nicht gleich kastrieren lassen

    Hihi, noch ein grund beim LHC zu bleiben. Wenn das Gefussel eh bleibt...

    Luci waiting for something....

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    Endlich wieder zuhause...

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    Lucifer sind Vögel EIGENTLICH egal. Der ist als kleiner Pups einmal einer Krähe hinterher, hat festgestellt, dass die eine weitere Dimension zur Fortbewegung nutzen kann, fand das an sich unerhört und ab da waren sie egal. EIGENTLICH. Nun hat das Untier gerne mal Zustände der Reizüberflutung. Also erst zwei Kaninchen vor der Nase, dann rauscht ein Hund in uns rein und dann latscht noch ein Reh über den Weg. Gestern 20m vor uns. Und dann ist es halt schlicht vorbei und der Vogel, der auf dem Weg herum hopst wird angebrüllt, dass das Gefieder flattert.

    Wir sind gerade in Dülmen und der Collie hat es echt mit den Nerven. Zu viel Getier um uns herum.

    Herr gaga

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