Beiträge von physioclaudi

    Meine Hunde sind wasserscheu... ich allerdings auch :smiling_face_with_sunglasses:

    Mein Alter (Pudelmix) ist geschwommen wie ein Biber, Chica hat es sich von ihm abgeguckt. Die schwamm aber schon nur mit entsprechendem Reiz (Spieli ins Wasser). Und dann immer so, dass bloß die Oooohren nicht nass werden.

    Emil und Fiete und auch Lucifer schwimmen nicht. Wenn andere Hunde ins Wasser rennen gucken sie sehr ungläubig, gerne wird hinterher gebellt (Emil), oder gejodelt (Lucifer)

    Emil kann auch seeehr gut kläffen. Er hat eine leicht raue, für seine Größe auch ziemlich tiefe Stimme. Da bin ich schon ziemlich froh drüber.

    Auch der Collie kann gut laut, weniger kläffen, eher labern und jodeln, aber aufgrund seines tiefen Brustkorbs mit geschätzten 180dB. Da ist mir Emils kläffen fast lieber.

    Emil ist mit den Jahren schon ruhiger geworden. Er nimmt zum einen einen Abbruch an, was das kläffen angeht (ich erlaube kein sinnloses, hysterisches Hochfahren) und er hat mit zunehmender Reife einfach gelernt, dass man durchaus nonverbal Gassi gehen kann. Beim Gassi hört man ihn quasi nicht. Nur wenn der Collie was jagbares ausmacht und sich hochfährt, dann bellt Emil, weil er es abstellen will (und nicht schafft).

    Neun Jahre ist er seit Freitag alt. Mein flauschiges Körperteil und meine große Hundeliebe. So anstrengend er auch ist, so einen wunderbaren Hund gibt es ganz sicher nicht noch einmal.

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    Tolle Plüschjungs. Da mag man sofort Hände und Nase drin vergraben.

    Mal was vom mutigen Colliebub, der Kampf gegen den Springbrunnen. Dieser musste zuerst verbellt werden, dann wurde panisch weggehüpft und schließlich, im Video festgehalten, der todesmutige Kampf...

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    Ein Trainer meinte zu mir, ich soll das Spiel nach einer aufregenden Situation (Wild in Sicht) nutzen, um das vorherige quasi zu überschreiben. Geht der Hund nach Sichtung weiter, ist das letzte Tolle das gesichtete Wild (und bei Luci ohne Leine wäre es dann das Jagen, denke ich). Wenn ich dann aber ein Zergelspiel anfange und der Hund das als letzte Aktivität hat, dann kam daraus das gute Gefühl und nicht aus der Jagd. Nun spielt Luci eh gerne mit mir und ich kann sowas beim Gassi dann auch gut nutzen.

    Und bei mir wurde es gerade andersrum gesagt. Wenn man die Hunde nach einer aufregenden Situation (bei uns Hundebegnung) die Hunde flitzen lässt, d.h. meine eigenen spielen miteinander, dann wird noch mehr Aufregung aufgebaut und der Reiz kann danach nicht in Ruhe verarbeitet werden. Das sei dasselbe wie, wenn der Hund nach nem langen Gassi erstmal noch durch die Bude/Garten rennt statt zu ruhen. Verarbeiten der Eindrücke ist dann nicht gegeben. :ka:

    Die Frage für mich ist, WILL ich denn, dass er den Reiz, dass er Wild gesehen hat und sich damit weggeschossen hat verarbeitet? Ist das nicht ein Kick um das nächste Mal erst recht hoch zu fahren? Und dann kann ich schon nachvollziehen, dass das Spielen den eh schon angeknipsten Hund einfach mit einer anderen Art der Belohnung, als wie es die Jagd ist, wieder zu mir holt und das gute Gefühl dann vom Spiel und nicht von der Jagd nachwirkt. Soweit die Theorie.

    Lucy_Lou ja, die Gefahr der Verhaltenskette ist bei sowas bestimmt gegeben. Emil hätte da früher auf jeden Fall eine draus gemacht. Lucifer neigt da allerdings weniger zu.

    Ein angekratztes Nervenkostüm. Hat ja nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile. Viel PS, lernen sehr schnell, immer bereit alles zu geben (Hitzetolerant), einhergehend mit schlechten Nerven, Hektik, gerne vokalisierend, niedrige Reizschwelle, Neigung zu Frustverhalten.

    Ich glaube, Du kennst meinen Emil. Die Beschreibung bildet ihn quasi 1:1 ab.

    Ich finde diese Diskussion wahnsinnig spannend. Und an dieser Stelle mal vielen Dank an WorkingDogs deine Erklärungen und Ideen finde ich sehr interessant und nehme da jetzt schon einiges mit.

    Er muss nichts "abbauen" über ein Spiel.

    Ein Trainer meinte zu mir, ich soll das Spiel nach einer aufregenden Situation (Wild in Sicht) nutzen, um das vorherige quasi zu überschreiben. Geht der Hund nach Sichtung weiter, ist das letzte Tolle das gesichtete Wild (und bei Luci ohne Leine wäre es dann das Jagen, denke ich). Wenn ich dann aber ein Zergelspiel anfange und der Hund das als letzte Aktivität hat, dann kam daraus das gute Gefühl und nicht aus der Jagd. Nun spielt Luci eh gerne mit mir und ich kann sowas beim Gassi dann auch gut nutzen.

    Aus dem jagdlichen Bereiche kenne ich es so, dass man grade bei führerweichen Hunden nicht gerne mittels Umorientierung arbeitet, weil man dann später Probleme mit dem sich lösen bekommen könnte.

    Ja, das merke ich bei Emil schon. Er löst sich auch nicht gerne von mir. Trailen findet er auch total blöd. Erstmal soll man allein etwas tun und Frauchen läuft nur hinterher und ausserdem soll man fremde Menschen suchen von denen es in Emils Augen eh schon zu viele gibt. Gut um jeden, der verschwunden bleibt. Er sucht inzwischen, aber mag es nicht besonders. Tricks üben wiederum mit mir zusammen, das ist mega.

    Lucifer ist super beim Trailen, aber er ist ja eh der Freigeist. Von mir lösen ist gar kein Problem und würde ich die Leine fallen lassen, würde er vermutlich los schottern und die VP in Sekunden finden. Sich zu mir, oder der Trainerin umwenden, um Support zu kriegen, das kommt extrem selten vor. Höchstens, wenn ihn die Umgebung etwas verunsichert. Im Mantrailing hilft ihm das, im Alltag isses gern mal anstrengend :woozy_face:

    Bei einem Hund der horcht, weil es sich lohnt hat man immer die Gefahr, dass sich der Außenreiz mehr lohnt.

    Ja, das sehe ich auch so.

    Was solche Gehorsamsfragen angeht, habe ich zwei völlig unterschiedliche Hunde. Emil hat als Junghund Phasen gehabt, wo er durchgestartet ist und wahnsinnig gerne bewegte Objekte jagen wollte, ergo SL.

    Danach hat Emil es mir unsagbar leicht gemacht. Er steht nicht auf Fremdhunde, er jagt nicht. Er liebt Interaktion mit mir und Lucifer. Aktiv gerufen habe ich ihn schon so lange nicht mehr, dass ich mich daran tatsächlich nicht erinnern kann. Ich brauche ihn mit den Augen nur suchen, zack steht er neben mir. Der Hund ist so, das ist weniger mein Verdienst.

    Lucifer ist völlig anders. Der hatte schon als Welpe keinen Folgetrieb, sondern einen riesen Radius. Und er hat mit etwa einem Jahr das Jagen entdeckt und hat seitdem nur in sehr überschaubaren Gebieten Freilauf. Denn ich kann mir dann nicht sicher sein, dass er auf den RR hört. Viele Kommandos waren für ihn lange nur Empfehlungen. Einmal ist er mir abgehauen hinter einem Reh her, für schätzungsweise 500m auf freiem Feld. Er kam auf den etwa 5. RR. Überfordert mit dieser Situation hab ich ihn dann angeleint und bin kommentarlos weiter. Dazu sagt mein Trainer :"Wie soll er denn verinnerlichen, dass das ein NoGo war, wenn du ihm das nicht mitteilst?" Daraufhin meinte ich, dass ich Sorgen hätte, dass er nach einem Donnerwetter gar nicht mehr käme. Wie dämlich sich das anhört fiel mir dann schon selber auf. Dass Lucifer sich dann mal eben spontan einem Rudel Wölfe anschließt ist doch eher nicht zu erwarten. Abgehauen ist er mir nicht nochmal, aber täte er es noch einmal, würde ein Donnerwetter folgen.

    Naja aber wenn ich schon zulasse das der Hund bei nem Ast sich Zeit lässt bei etwas das eigentlich verbindlich sein sollte Brauch ich mich nicht wundern wenn es in anderen Situationen nicht klappt.

    Ist mir auch wichtig. Bin ich im Wald und wir latschen so herum, darf geschnuppert und gependelt werden, sie dürfen stehenbleiben, obwohl ich gehe. "Weiter" heißt bei mir, nun isses mal gut, setzt euch wieder in Bewegung. Tempo ist dann aber ihr Ding. "Zu mir" ist verbindlich, weil Hund oder Mensch sich nähern, da hat man sich rechts und links von mir einzuordnen. "Stop" heißt auf der Stelle stehenbleiben, geguckt werden darf.

    Ohne Aufregung klappt das alles bei Lucifer. In Aufregung schaltet er allerdings gerne mal sein Hirn ab, da werde ich auch bei ihm schnell deutlicher, solange ich ihn noch erreiche. Wenn man mitten in eine Kneipenschlägerei platzt wird man mit einem Gesprächskreis auch wenig Chancen haben das Ganze zu beenden.

    Emil hat ja nun seit 4 Wochen den Chip. Ypozane gab es gleichzeitig, weil er wegen der großen Prostata nicht kacken konnte. Ypozane hat lange nicht so gut gewirkt wie beim Mal davor, aber der Chip beginnt zu wirken, die Hoden sind deutlich kleiner und kacken geht jetzt auch wieder.

    Interessant, daß der kleine Spatz sich unter dem Chip kein Stück verändert. Bei Luci war das so krass und Emil macht weiter wie immer. Er markiert weniger, hat jetzt die Tendenz leer laufen zu lassen, das war es aber auch.

    Heute ist sein 9. Geburtstag und wohl der letzte als intakter Rüde. Ich denke die Entscheidung zur Kastra ist für mich gefallen.

    Hm, also mobil mit meinem Womo bin ich auch. Ich hab Kursorte, wo ich jeden Morgen zum Seminar fahren muss und abends wieder auf den Stellplatz.

    Einkaufen fahre ich mit dem auch. Nicht gerade auf Stadtbummel in Innenstädte, wo man Parkplätze suchen muss, aber Supermärkte sind ja unkritisch, wenn sie Parkplätze haben. Jetzt hab ich nur noch nen Kastenwagen mit 5,99m Länge, aber so habe ich es mit dem großen Womo davor auch gehalten.

    Wowa hatten wir auch schon, als die Kinder klein waren. Da waren wir dann eh immer auf CP, weil wir für die Kinder immer was ausgesucht haben, wo ein See dran war, oder das Meer und da gibt es ne Menge CP, die das bieten. Außerdem fanden die Kids da immer schnell Anschluss. Ich persönlich mag keine CP, daher suche ich mir jetzt eher SP aus. Aber ich bin auch autark und brauche keinen Schnickschnack. Bzw hab alles an Schnickschnack dabei, was ich brauche :winking_face_with_tongue:

    Also unsere Rollenverteilung ist ganz einfach, ich mache schlicht ALLES und der Gatte meckert über Enge und aufgeregte Hunde.

    Ich liebe es im Camper, mein Mann gar nicht. Beruflich nutze ich ihn ja schon viele Wochen im Jahr, aber so für Urlaub fände ich das schon auch super. Kann aber den Göga da nicht mitreißen. Generell mag er nicht wirklich Urlaub machen. Aber wenn, dann wenigstens mit Platz, also Fewo und einem komfortablen Gefährt für die Anfahrt. So ein Womo, wo man das Gas durchtritt und es passiert nicht wirklich was, da steht er gar nicht drauf :roll: .

    8 Wochen, erster Tag bei uns

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    3 Monate

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    6 Monate:

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    1 Jahr

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    3 Jahre

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    Witzig, wenn man mal in Bildern stöbert. Ich finde Lucifer so ganz langsam erwachsener, wobei der Dödeljunghund schon noch oft durchblitzt.