Beiträge von physioclaudi

    Von der Arbeit heim gekommen, Hunde gefüttert, Terrassentür aufgemacht. Dann hab ich gekocht. Als ich mitm Kochen fertig bin, taucht nur Jin auf. Ungewöhnlich. Ich rufe Sookie. Keinerlei Reaktion. Äußerst ungewöhnlich. Ich suche den Garten ab. Keine Sookie. Ich suche die Wohnung ab. Keine Sookie :shocked: :shocked: :shocked: Erneutes Rufen. Keine Reaktion! Ich frag mich, ob ich irre bin. Rufe erneut. Meine hinter dem Gebüsch im Nachbarsgarten eine Bewegung wahrzunehmen. Tja, ja. Da war sie. Die Stelle ist so dicht mit Gebüsch bewachsen, dass mir bislang entgangen ist, dass hier der Zaun niedergedrückt ist. Sookie ist das offensichtlich nicht entgangen. Vllt war auch eine dumme Katze da? Ich weiß es nicht. Aber Sookie kam nicht wieder zurück! Weil die Zweige des Gebüschs so dicht dort sind, dass sie sich nicht springen traute. Der Garten grenzt am hinteren Ende an meinen Garten - ich hab absolut keine Ahnung, welches Haus zu diesem Garten gehört! Kann also auch gar nicht einfach mal zum Nachbar neben an gehen und den Hund holen. Ich bin dann ins Gebüsch gekrochen und hab die Zweige so weit wie möglich zur Seite gedrückt - zum Glück ergab sich eine ausreichende Lücke und Sookie hüpfte zurück.

    Mein Essen ist jetzt kalt :muede:

    Sorry für den Lachsmilie, aber sowas hat klein Emil mal mit mir gemacht. Er war schlicht so klein als Welpe, dass er durch die Stangen des Zauns gepasst hat. Und ich bin dann durch die Büsche gekrochen, weil er sich nur in EINE Richtung getraut hat (Neugier siegt), aber ein Zurückkommen war undenkbar. Während ich also in den Büschen hänge, mir Spinnen und Blätter aus dem Gesicht zupfe und Emil mich anguckt wie ein waidwundes Reh, geht die Terrassentür der Nachbarn auf. Emil guckt, sieht die Nachbarin, die Kräuter schneidet und hüpft ihr freudig hinterher bis in ihre Küche. Dort hat sie das kleine Wesen wedelnd hinter sich stehen sehen (und ja, sie hatte Fleisch auf dem Herd, was es halt bei uns blöden Vegetariern nicht gibt) und er wurde mir hochrotem Frauchen durch die Büsche zurück gereicht. Er fand seinen Ausflug mega, was dann zum Spannen von Kaninchendraht führte. Ein Jahr später wäre das undenkbar gewesen, da fing er dann an Menschen blöd zu finden.

    Die Hunde hinter Zäunen bereiten mir nicht annähernd so viel Sorge, wie die völlig steil gehenden Leinenpöbler

    Geht mir genauso, betrifft aber v.a. Hundebesitzer. Die TE hat ja keinen eigenen Hund.

    Hier ist es auch üblich, dass Hunde anschlagen, macht mein Collie auch echt gern. Allerdings ist da nicht viel Vehemenz hinter und wenn jemand ihn anspricht ist er sofort ruhig und wedelt die Leute an. Also an den Wachhundkompetenzen könnte man noch arbeiten.

    Ich sehe das ähnlich wie Cattledogfan Hunde haben unauffällig zu sein. Das ist ein ziemlich deutsches Phänomen. Wenn ich mit meinen gerne mal aufgeregten und dabei oft lauten Hunden in Italien, Frankreich, Dänemark unterwegs bin werde ich freundlich gegrüßt, niemand guckt biestig, man stellt mir Fragen zu den Hunden, die ich nicht verstehe |) und keiner ärgert sich. Sind Hunde. Und Hunde bellen.

    In Deutschland dagegen verziehen die Leute oft das Gesicht schmerzverzerrt, wenn ein Hund bellt.

    Nicht falsch verstehen. Erschrecken kann ich total nachvollziehen, auch daß einem das ganze unheimlich ist, weil Hund groß, schwarz und vehement. Ich hab auch schon Straßenseiten gewechselt. Aber das ist dann MEIN Problem. Solange der Hund gesichert ist und das ist ja der Fall, muss man halt gucken wie man damit umgeht. Und nicht der HH, der ja nix falsch macht. Meine Meinung

    Ich habe keine Gebrauchshunde, dafür aber sehr redseelige Hunde.

    Wir sind gerade vom Stadtrand aufs Land gezogen. Und da habe ich für mich beschlossen, dass es ruhig bemerkt werden darf, dass wir Hunde haben. Heißt nun nicht, daß den ganzen Tag sinnlos gebellt werden darf, aber ich unterbinde es nicht immer.

    Mein Collie hält sich für einen wahnsinnig guten Wächter und motzt sehr gerne am Zaun. Würde ich dann das Tor aufmachen, wäre es vorbei mit Gemotze und es wird erst fröhlich um die Leute herum gehüpft und dann am Straßenrand schnüffeln gegangen.

    Das ist bei Lucifer nicht aggressiv, sondern ein beliebter Teil seiner Freizeitgestaltung. Wenn ich zb mit den Hunden im Garten trickse, können Hinz und Kunz vorbeilatschen. Mit oder ohne Hund. Ist ihm dann schnuppe.

    Ein Dobermann ist kein Collie, schon klar. Aber das Image vom lieben Lassie versus bösem Kampfhund ist menschengemacht. Ein Gebrauchshund fragt in seiner Erziehung vllt etwas öfter nach und sie sollten, wie übrigens jeder Hund, seinen Anlagen entsprechend gefördert und gefordert werden, aber dann sind das genauso liebenswerte Persönlichkeiten wie die Begleithunde, die du kennst. Die Optik sagt dir nicht wie der Hund tickt.

    Ich hab neben dem"Lassie" noch einen Sheltie. Minilassie, laut meiner Nachbarn. Der ist klein, niedlich und flauschig. Wenn den jemand ungefragt anfasst wird der richtig bratzig. Dabei sieht er total herzig aus.

    Ich würde mich an deiner Stelle ein bisschen vom Klischeedenken lösen und wenn du den Hund besser einschätzen können willst, dann sprich die HH an. Vllt wenn sie ohne Hund und damit weniger konzentriert unterwegs ist.

    Hier gab es um 10 ein sehr heftiges Gewitter, direkt über uns, das ganze dauerte 20 Minuten. Dann noch 10 Minuten Getröpfel und das war es.

    Allerdings quält uns jetzt eine unfassbare Schwüle. Ich bin jemand, der bei 30 Grad noch im Garten, in der Sonne ackert. Stört mich wenig, ich schwitze auch nicht sehr stark. Aber jetzt, nach einer Std Garten läuft es mir in strömen durch das Gesicht. Ei ei ei.

    Die Hunde hatten mit Herrchen ein Waldgassi, haben mir jede Menge Dreck ins Haus geschleppt und würden jetzt gerne in den Garten. Finde ich nicht so eine gute Idee.

    Wo ist nochmal der vielbeschriebene will to please beim Collie???

    Das fragen Emil und ich uns auch oft.

    Der zwerg ist mit überschäumendem WTP gesegnet, Luci... Eher nicht. Oder nur, wenns gerade passt.

    Bockig gucken zum einen, zum anderen hebt er dann die Nase ein Stück hoch schielt mich dabei an und motzt vor sich hin. Ich finde das ja zum Piepen. Wir haben so bestimmte Sachen, die mit diesem Blick quittiert werden. Bürsten, Duschen, Zähne putzen. Krallen schneiden, da legt er noch ne Schippe drauf und rennt motzend weg.

    Im Wald haben wir gerne den ins Unterholz glotzenden Collie. Ich sag seinen Namen, er starrt weiter. Ich gebe Emil einen Keks, schwupps ist der Collie da und äußerst erbost, weil er dann nix bekommt. Ja ja, da hat man schon Spaß.

    Ich muss mal kurz bisschen Stolz da lassen. :applaus:

    Der Knirpsmann hat gestern im THS-Training SO geil gearbeitet, obwohl eine läufige Hündin (nicht Stehtage aber trotzdem) am Platz, in unserer Gruppe war und teilweise direkt vor uns lief oder beim Warten neben uns saß. Ich hatte schon Zweifel, ob er das überhaupt bemerkt hat, aber muss ja eigentlich?! :lol:

    Ist der Unterschied Arbeit - Freizeit wirklich so enorm? Sonst wird ja schon jedes Mü MädchenPi versucht zu beschlabbern, Zähne klappern schon mal, manchmal braucht es aktuell eine zweite Aufforderung zum Weitergehen. Und gestern am Platz n i c h t s. Bin ja nun Neuling was Rüden und was Arbeitshunde angeht und das hat mich schon bisschen erstaunt gestern.

    Ja, kann ich bestätigen. Emil auf dem hupla ist quasi im Job. Läufige Hündin, egal. Prolliger Jungspund, egal. Wenn allerdings ein Hund dann in und rein rennt, also quasi in seinen Arbeitsplatz eindringt, dann gibt es ne knackige Ansage. Ohne Löcher, aber hört sich wohl so an, wie ihr das beschreibt, s.u.

    So ne Mischung aus scharfem Gurgeln und Knurren?

    In der Art, und ganz kurz ab. Eine kurze Ansage/Einschränkung

    Emil macht das schon häufig, er ist ja inzwischen unverträglich mit Fremdhunden, von Lucifer kenne ich das allerdings gar nicht.

    Luci liebt es zu rennen. Und er ist so so schnell, da staune ich immer wieder. 35 Grad? Wen juckt es, der Collie rennt.

    Er rennt auch mit fremden Hunden, es wird auch mal geboxt, wenn die Größe passt, aber es ist schon etwas weniger geworden. Und annähern an Fremdhunde findet sehr umsichtig statt. Merkt Luci, daß das nicht passt und das merkt er vor einer mir ersichtlichen Kommunikation, dann zieht er sich zurück und bleibt in meinem Windschatten. Das ist total super.

    Emil ist schwierig mit Fremdhunden. Lassen Sie ihn in Ruhe ist alles gut, aber an seinem Hintern duldet er niemanden.

    Emil spielt nur mit Lucifer, wobei das dann, eben weil Luci so gerne flitzt, oft ins Hüten kippt.