Das einzige was mich fertig macht an dem Gebelle von Rosi, ist das Gefühl mich bei jeder Begegnung dafür rechtfertigen zu müssen, da sie hier ums Dorf herum so ziemlich der einzige Hund ist, der sich „so benimmt“. Mal abgesehen von paar sehr kleinen Hunden, wo das gefühlt nicht so wahrgenommen wird von allen, weil sie nicht so laut sind.
Boah ja, das ist tatsächlich auch mein größtes Problem. Die Aussenwahrnehmung der Leute.
Dass ich immer das Problem habe zu denken, ich müsste mich permanent für diesen Hund entschuldigen.
Dabei heraus kommt, dass ich versuche Situationen und auch Begegnungen mit fremden Menschen schnell zu verlassen. Das wiederum bewirkt, dass der Vogel beides noch kommentierwürdiger findet, denn mich beunruhigt es ja ganz offensichtlich auch.
Kastrieren hat übrigens überhaupt nichts besser gemacht.
Dito. Hab ich auch echt nicht mit gerechnet, denn vorher hatte er einen Chip und war damit noch anstrengender, weil er dann so wahnsinnig jagdaffin wurde. Nach der echten Kastra wurden Pipistellen wieder interessanter und damit war das permanente Scannen nach Wild auch wieder weniger.
Da er damals mit dem Chip seinen Sexualtrieb so extrem in die Jagd gepackt hat, ich fand das wirklich krass, hoffe ich wirklich, ich bekomme mit regelmäßigem Training und einer damit einhergehenden "Triebumleitung" einen Fuß in die Tür. Bin gespannt.