Beiträge von physioclaudi

    Ich schlafe an sich ziemlich fest und gewöhne mich an die aktivitäten der Hunde. Wenn ein Hund neu da ist, dann schlafe ich nicht so tief und bin schnell wach, wenn was ist. Bei Welpen sowieso, war aber auch bei den Erwachsenen so.

    Luci hatte als Junghund sehr spezielle Schlafpositionen, gerne als Seestern mitten im Bett, während ich mit Emil auf meinem Kopfkissen zusammen gerollt schlief. Sogar daran hab ich mich gewöhnt. Bin ich wegen abgestorbener Körperteile aufgewacht, hab ich ihn auch raus geschmissen, was murrend akzeptiert wurde.

    Inzwischen sind beide Jungs sehr unauffällige Bettgenossen. Zu unseren Füßen zwischen uns ist sehr beliebt, Luci auch gerne als kleines Löffelchen an mir dran. Aber lange nicht mehr so Platz fordernd wie früher.

    Und vielleicht noch als Ergänzung, er macht es ja nicht immer. Also es passiert nicht x mal am Tag, sondern vielleicht 1x. Wenn ich zum Beispiel ins Schlafzimmer gehe und ich möchte mich umziehen, dann schicke ich ihn raus. Das geht ohne Probleme. Wenn er doch mal beim umziehen dabei ist und er knibbelt am Hosenbein rum sage ich nein, schicke ihn Körpersprachlich weg und es ist ok. Es tritt in den Situationen auf, in denen wir in eine Schleife kommen. Wenn er beschäftigt werden will, ich aber gerade nicht kann und er dann Quatsch macht. Er hat halt kein adäquates Ersatzverhalten. Dann gehe ich wieder darauf ein, er bekommt doch wieder seine Aufmerksamkeit und dann schaukelt sich das hoch. Ich muss halt einfach auch ein besseres timing bekommen und schon bevor es sich hochschaukelt, das ganze abbrechen. Er ist dann mit der Situation überfordert und fängt dann an. Würde ich einfach früher sagen hey, so läuft das hier nicht. Komm mal 5 Minuten runter, dann würde es wahrscheinlich nicht so kommen. Er beißt ja auch nicht beim spielen, wenn ich ihn streichle oder in anderen Situationen.

    Ach, was kommt mir das bekannt vor, werde richtig nostalgisch - nicht. :zany_face:

    Diese Spirale hatte ich mit Lucifer auch. Und wen man auch um Rat gefragt hat, es kam immer was anderes.

    "Greif doch mal durch, ordentlich abbrechen"

    "ignorier ihn einfach" (ging nicht, er hat halt dann alles kaputt gemacht, oder uns grün und blau gebissen)

    "Tausche, wenn er was nimmt, was verboten ist" (das wollte er aber schlicht nicht haben)

    "Nimm ihn sanft in den Arm, bis er sich beruhigt hat" (Da wurde aus dem Schnappi dann ein Aal. Ein schnappender Aal)

    Ihn in den Auslauf setzen und in der Nähe bleiben hat recht gut geklappt. Er hat dann schnell gepennt, dennoch ging es oft sofort wieder los, wenn der Auslauf später wieder offen war.

    Es war eine Mischung aus Zeit (in erster Linie), Abbruch, wenn er jemand weh getan hat und Auslauf zum Runterkommen. Hat echt gedauert. Aber sie geht vorbei, die Phase.

    Bleib dir treu und lass jemand vor Ort gucken, das wird.

    Ach und wenn du es einfacher in den ersten drei Jahren willst, dann wäre Sheltie vllt auch nicht zwingend passend. Emil war ein zuckersüßer welpe, aber als Junghund die Pest.

    Wahnsinnig reizoffen, schnell und laut. Viel WTP hilft dabei das in den Griff zu bekommen, aber was war schon Arbeit.

    Toller Stock

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Ich armer Hund muss rumsitzen, ICH HASSE MEIN LEBEN

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Und eine RR Hündin kommt nicht in Frage? Hunde der gleichen Rasse passen ja meist gut zueinander.

    Wenn Emil nicht mehr ist kommt deshalb wohl auch eine Colliehündin dazu, denke ich. Vermutlich muss ich vorher meinen Mann erschlagen, aber man muss halt bereit sein Opfer zu bringen :relieved_face:

    Hm, ich kann es versuchen. Sie hat noch ein paar andere Baustellen, die das Üben an der Leine zusätzlich erschweren. Sie fängt an zu bellen und auszurasten, wenn andere Hunde in Sichtweite kommen oder man mit ihr an ihnen vorbei muss, und sie hat einen enormen Jagdtrieb. Auffliegende Vögel, Tauben, Eichhörnchen etc. - und ab geht die Post ab. Ich könnte mit ihr "lockere Leine" üben, habe ich schon mal versucht, wir kommen dabei allerdings mehr oder weniger kaum vom Fleck, und Pipimachen und kacken soll/muss sie ja auch noch.

    Aber ich muss mir wirklich mal genau überlegen, wie ich vorgehen soll, denn mich von ihr durch die Gegend zerren zu lassen ist nicht angenehm und für sie könnte Gassigehen auch schöner sein.

    Puh, da ist die Leinenführigkeit aber nicht das Einzige, was im Argen liegt. Ist sie bei der Besitzerin auch so?