Beiträge von physioclaudi

    Es ist so sehr vom Hund abhängig.

    Mein erster Hund, Pudelmix, war immer ohne Leine. Auch an der Straße, egal wo. War damals generell üblicher als heute und es ging auch einfach. Der haute nicht ab. Fremde Menschen waren egal, er war freundlich neutral. Als Frühkastrat war er für viele Fremdhunde Prügelknabe, daher hat er auch keinen Kontakt gesucht. Der lief auch frei am Pferd mit, weil gejagt hat er auch nicht. Das war tatsächlich alles nicht mein Verdienst. Der hat das mitgebracht.

    Bis zu Lucifers Einzug waren alle meine Hunde ableinbar, teilweise mit Einschränkungen, von Hund zu Hund unterschiedlich.

    Bei Lucifer krieg ich es nicht hin. Reizoffen, eigenständig, riesiger Radius im Freilauf und das von Anfang an. Als Welpe und Junghund lief er oft frei, aber die Sache mit dem großen Radius fing früh an. Na und mit etwa 9 Monaten fing die Jagerei an und seitdem isses durch mit Freilauf. Flexi, SL und bei sehr offenem Gebiet darf er dann auch mal flitzen mit schleppender SL. Aber oft klappt das leider nicht.

    Oft denke ich, mir fehlt der Freilauf für ihn mehr als ihm. Und oft hat er Phasen, wo er so gut ansprechbar beim Gassi ist und so wenig im Aussen, dass ich mit dem Gedanken spiele ihn abzuleinen. Aber hier in unserer neuen Hood gehen wir halt immer in Wäldern. Und da hab ich einfach zu große Sorgen, dass er eben doch ein Reh in die Nase kriegt, was ich nicht früh genug sehen kann. Daher lasse ich das. Ja, er hat nen Tracker, aber ich finds fürs Wild furchtbar und ich fürchte halt, wenn er einmal die Chance hat hinterher zu gehen, dann wird das Thema noch gigantischer.

    Uuuh, dafür würde Lucifer vermutlich sofort zu euch umziehen. Emil eher nicht, Mutti ist wichtiger, aber beim Zwonkel geht liebe durch den Magen. Außerdem ist er ja eh wahnsinnig freundlich Menschen gegenüber, da kann man sich evtl auch ein Zuhause suchen, wo man nicht schnödes Trofu als Leckerchen bekommt.

    Mit Fleischsud statt Milch und ein Hauch von Leberwurst😎😂

    Uuuuh, höre Luci schon im Hintergrund schmatzen.... (tut er wirklich gerade, weil er seine nicht mehr vorhandenen Eier leckt. So Intimwäsche nimmt er auch nach der Kastra sehr ernst).

    Momentan sind die Leckerlies die Tagesportion Kohlenhydrate in Form von Eierpfannkuchen in Gänseschmalz gebraten 😂

    Uuuh, dafür würde Lucifer vermutlich sofort zu euch umziehen. Emil eher nicht, Mutti ist wichtiger, aber beim Zwonkel geht liebe durch den Magen. Außerdem ist er ja eh wahnsinnig freundlich Menschen gegenüber, da kann man sich evtl auch ein Zuhause suchen, wo man nicht schnödes Trofu als Leckerchen bekommt.

    Ach echt? In meiner Bubble ist das nicht so.

    In deiner Bubble als Physio? Als Hundehalter? In welcher Bubble denn?

    Osteo Hund und Pferd :smile:. Hab aber nur zwei Shelties, die regelmäßig kommen. Eine Agihündin nach Fersenkappenabriss und ein alter Rüde, der ist tatsächlich schon 16. Bisschen tüddelig und sieht immer struppig aus, aber für das Alter ist er fit.

    Deshalb meinte ich ja Bubble. Da sieht @Bonadeaa vermutlich wesentlich mehr Shelties im Alltag als ich. Ach und mein Emil halt. Mit seinem Herz und Lungenproblem und seinem Wobbler weiß man auch nicht, was einen so erwartet. Seit knapp vier Jahren ist sein Herzultraschall allerdings nicht schlechter geworden. Da bin ich also momentan recht entspannt.

    Mein Mann lässt fragen, ob er dem Feiniii immer Leckerchen geben muss, wenn sie was macht , was er sagt.

    Ich hab Feinii angeguckt, sie mich: JA! Immer immer immer😎

    Ach ich liebe es, wenn die Hunde Herrchen zum Keksautomat erzogen haben. Wir hatten auch so eine Phase. Ich sag ihm, warum ich Kekse gebe. Hund soll doch verstehen, wann Verhalten erwünscht war, weil es ein Keksi gibt.

    Und nun liebt der Gatte seinen Collie so sehr, dass der einfach immer erwünschtes Verhalten zeigt (ich kann vermelden, aus meiner Warte sah das anders aus).

    Zb der Zwonkel donnert mit anderem Junghund (damals war er wirklich noch ein Junghund) durch den Wald. Herrchen ruft (hätte ich schon gelassen, war abzusehen, dass das nicht klappt), ruft nochmal, ruft ein drittes Mal und der inzwischen auch zufrieden ausgepowerte Hund kommt dann mal, definitiv auch, weil sein Spielpartner ebenfalls fertig hatte. Und ihr ahnt es schon, es gab einen Keks.... äh ja.

    Noch immer ist die Keksfrequenz ziemlich hoch bei meinem Mann. Der Gatte geht seit zwei Monaten keine großen Runden mehr, weil er einen Leistenbruch hat. Und ich kann vermelden, der Emil hat nen Kilo abgenommen, ohne dass sonst irgendwas geändert wurde. Und das, wo Herrchen vorher auch nur sporadisch gegangen ist. Komme auch schon ziemlich lange mit der gleichen Tüte Keks-Trofu aus. Ebenfalls verdächtig.

    Ich hab sehr unterschiedliche Chiperfahrungen gemacht. Emil wurde mit gut drei Jahren das erste Mal gechipt, da hatte er ne "Erstverschlimmerung". Er war sehr reizbar und prollig. Fiel mir deshalb so auf, weil er vorher gar nicht so war. Ihn hab ich chippen lassen, weil Trainerin, TÄ, der Meinung waren, der Hibbelkopp wird auf jeden Fall ruhig, wenn er kastriert ist. Nachdem die Prollphase vorbei war und der Chip wirkte, hat er sich zum Pinkeln gehockt wie ein Mädchen, das war alles. Insgesamt hat sich der Hund kein Stück verändert (war halt schlicht kein sexuell begründetes Problem). Dieses Jahr im März mit knapp 9 Jahren hat er wieder nen Chip bekommen wegen vergrößerter Prostata und wurde gleich unter der Wirkung kastriert. Diesmal wurde nix schlimmer, er pinkelte bei Eintritt der Wirkung wieder wie ein Mädchen und war beim Gassi schrecklich unlustig, latschte nur neben mir her und nix interessierte ihn groß. Jetzt nach der Kastra ist das zum Glück wieder rum.

    Lucifer hatte auch zwei Chips wegen Hypersexualität, das war auch wirklich furchtbar, aber ne Erstverschlimmerung hatte der nicht. Obwohl sein Verhalten definitiv sexuell motiviert war und er unter dem Chip wieder der nette, ansprechbare Collie war und ohne Chip völlig fremdgesteuert, aber selbst in den schlimmsten Phasen gehörte Aggressionsverhalten so gar nicht zu seinem Repertoire. Vllt lag darin der Unterschied zum kleinen Napoleon, der ja schon ganz gerne die Ärmel hochkrempelt und sich definitiv selten was sagen lässt.