Beim Rennen, Toben, Spielen ist der Adrenalinspiegel höher, da kann so ein leichter latenter Schmerz schon mal "vergessen" werden. Ich würde erst Mal gesundheitlich abchecken (Röntgen, Blut) und dann an der Motivation arbeiten (Zergel, Spielzeug, Ansprache....)
Beiträge von Cattlefan
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Solange es nicht um "Kofferraum-Welpen", Hundehändler (incl unseriöse "Tierschutz" -Orgas) oder Vermehrer-Würfe geht, finde ich, dass es einfach jedem selber überlassen sein sollte, welchen Hund man zu sich nimmt, er soll schließlich zu einem selber passen und er soll ja eine ganze Weile (möglichst so um die 15 Jahre) bei seinen Menschen ein gutes Leben haben.
Hauptsache, Hund und Mensch passen zu einander!
Allerdings kenne ich dieses extreme "Reinreden" auch nur aus Foren oder von FB, im RL begegnet einem das kaum.
Und sollte es so sein: Entweder mit "Meine Sache!" abblocken, ignorieren oder sachlich die Hintergründe der eigenen Entscheidung darlegen. Je nachdem, wie offen das Gegenüber für andere Meinungen ist
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Ich denke, jeder muss letztendlich für seinen Hund entscheiden. Deine Hunde mögen das Meer kennen und souveräne Schwimmmer sein. Andere Hunde würden in genau der gleichen Situation Schwierigkeiten bekommen. Der eine Hund geht gesittet mit Stöcken rum, der nächste stürzt sich Kamikazemäßig ins Getümmel...
Da bleibt schon genug Raum für individuelles Handhaben.LG Nele
PS: Wir, bzw. meine Hunde finden oft Bälle und anderes Spielzeug, deswegen kann ich das Argument mit dem Ball und Müll im Wasser gut verstehen.
Genau das meinte ich damit

Alle, die es kritisiert haben, kannten lediglich das Foto.
Weder die Hunde, deren Gewohnheiten noch die Strömungen hier vor Ort, wo ich fast mein gesamtes Leben zu Hause bin (und die See hier gut kennen und ein zu schätzen gelernt habe in der Zeit
)Trotzdem meinten viele, besser zu wissen als ich selber, was ich meinen Hunden zumuten kann und was nicht .
Nebenbei: Ich liebe meine Hunde abgöttisch, ich würde sie einer reellen Gefahr NICHT aussetzen!
Aber es gab nur Wellengang. Keine Strömung
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Das PHV ("Aujeszky-Virus") wird durch Gefrieren bei -21°C in 36 Tagen inaktiviert (die Zahlen habe ich nicht so ganz genau im Kopf, aber so in dem Größenbereich war das).
Von daher bekommen meine Hunde auch rohes Schwein, ich kaufe einmal im Jahr 1/2 Schwein aus Freilandhaltung, nach einigen Monaten in der Truhe habe ich da keine Sorgen.
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Ich habe mal, auf FB war das, glaube ich, seitenlang "virtuelle Dresche" bekommen, weil ich ein Bild eingestellt hatte, wie meine Junghündin sich mit Begeisterung ins Wasser schmeisst... Im Winter bei ca. 1,5m hoher Brandung.....
Gefährliche Unterströmung, Hund treibt ab, kommt nicht raus, wird von den Wellen unter Wasser gedrückt, Außerdem im Winter sowieso viel zu kalt, kurz alles in allem unverantwortlich und das allerletzte......
Egal, sie hatte einen Mordsspaß :)
Und meine Hunde gehen IMMER in die Ostsee, solange keine großen Eisschollen drauf schwimmen, auch wenn Schwemmeis vorne liegt, sie laufen sich dann wieder warm und das Fell läßt eh kein Wasser bis an die Haut.
Und die Strömungen hier kenne ich ganz gut, ebenso wie meine Hunde
Ich finde es absolut in Ordnung, wenn andere ihren Hunden nichts werfen, was sie für gefährlich halten, soll jeder so machen, wie er es für sich selber verantworten kann.
Und dass ich keine Plastiksachen ins Wasser werfe, ligt nicht an den "immensen Kosten" sodern an der Vermüllung der Meere, die ich nicht durch diverses Spielzeug noch vorantreiben möchte.
Mag pienzig sein ("EIN Ball...!") aber irgendwo muß ja jeder (für sich) anfangen :) -
Ich habe auch schon eine ganze Menge von Darmverschlüssen durch mehr oder weniger zerkautes Plastik-Spielzeug gehört, auch von Bällen (quietschend oder nicht) die von Hunden aufgefangen wurden und durch den Schwung den Kehlkopf komplett blockiert haben, so dass die Hunde erstickten......
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Ich denke mal, jeder hat so seinen "Tick", je nach persönlichen, direkten oder indirekten Erfahrungen...
Meine Hunde laufen beispielsweise NIE an der Straße (und sei es noch so eine kleine Gasse!) frei. Weil meine eine mit 7 Monaten von einem VW Bus überrollt wurde, dass sie überlebt hat (mit Handicap) ist ein Wunder. Das Schreien von ihr habe ich auch heute noch, 11 jahre später im Ohr....
Ich bekomme Schweißausbrüche, wenn meine Hunde nicht angeleint sind und ich ein Auto höre. Bis heute.....
Andere haben mit Mark-Knochen Schlimmes erlebt, wieder andere mit Plastik-Spielzeug oder Tennisbällen, manche mit Stöckchen. Direkt erlebt oder indirekt (bei Freunden, Bekannten, in der Praxis, im Netz... gesehen....
Die Welt ist kein sicherer Ort!
Auf Gefahren aufmerksam machen ist absolut korrekt und richtig (ich verstehe z.B. absolut nicht, wie man Hunde an befahrenen Straßen offline laufen lassen kann, JEDEN Hund kann plötzlich auf der Straße oder auf der anderen Seite irgendetwas maßlos interessieren!) aber man kann kein Lebewesen vor den Gefahren des Lebens komplett schützen!
Deswegen werde ich meinen auch weiter Stöckchen ins Wasser werfen, ich bin mir des Restrisikos bewußt, dafür sind wir dabei aber weit weg von jeder befahrenen Straße ......
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Ist ja jetzt der erste Winter, den ich durchlaufe...
Kennt das jemand? Gestern bin ich meine normale 9km Runde gelaufen, nicht "überhastet", gutes Tempo eben (also für mich!) und mußte 4 (!!!) kurze Pausen einlegen.Atmung war ok, Puls auch, aber ich konnte einfach nicht mehr (und ich bin im Oktober + November regelmäßig OHNE Pause 20 - 24 km gelaufen)
Mein Dad (etliche Berlin-Marathons etc. im Checkheft
) sagt, das liegt an der Kälte (ungewohnte -5°C), das zieht Kraft. Genau so fühlte ich mich: einfach kraftlos..... Wobei das sonst ein angenehmer Lauf war.... -
Das kann meinen rein theoretisch beim Zerkauen eines Knochens oder eines harten Kauartikels aber doch genau so passieren...
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Richtig!
Keiner zweifelt die Aussagen der von Dir kopierten Professoren etc. an, lediglich Deine Auswertung von denen!
Ich kenne mich bei den Pferden diesbezüglich besser aus, da ist es so, dass z.B. die Herpes - Impfung gegen EHV1 nur wenig gegen die Erkrankung hilft, aber die Ausscheidung durch erkrankter Tiere erheblich reduziert. Dadurch wird der Infektionsdruck wesentlich weniger hoch und es erkranken weniger Pferde, geimpfte oder nicht geimpfte.
Ist der gesamte Stall durchgeimpft, ist es nahezu nmöglich, dass ein Herpes durchzieht, einfach dadurch, dass erkrankte Tiere (Fieber evt etwas Husten) keine Viren ausscheiden und somit nicht infektiös für die anderen Tiere sind.
Bei Seuchenbekämpfung geht es nicht immer "nur" um das Einzeltier.....