Beiträge von Cattlefan

    Ich war heute wegen einer anderen Sache bei einer Heilpraktikerin und die legte mir ans Herz über eine Kastration nachzudenken. Der Grund: Es ist eine Zumutung für einen Rüden immer bereit zu sein, aber nie ran zu dürfen.

    Wechsel die Heilpraktikerin!!!

    Ich habe hier 2 intakte Weiber und einen potenten Rüden (mit Deckerfahrung).

    Läufige Hündinnen in der Umgebung lassen ihn absolut kalt, im Rudel muß ich nur in den Stehtagen nacht zu Sicherheit trennen (alle weiterhin im Schlafzimmer, die betreffende Dame im geschlossenen (ausnahmsweise!) Kennel.
    Spazierengehen und tagsüber laufen sie gemeinsam. Der Rüde leidet absolut NICHT unter seiner Männlichkeit!!!

    Es gibt immer solche und solche.

    Aber im Alter von einem Jahr da pendeln sich die Hormone gerade ein. Die beste Zeit erzieherisch ein zu greifen (z.B. Aufreiten konsequent unterbinden!)

    Dem Männlein Sicherheit geben, ihn auf andere Bereiche des Lebens als die Hormone umlenken......

    Wenn dauerhaft (sei es aus extremer Triebigkeit oder mangelnder "Erziehung" Stress besteht, DANN kann man evt über eine Kastra nachdenken (oder wenn später mal Prostata-Probleme auftauchen SOLLTEN!) aber nicht beim 1 jährigen Pubertisten!

    Naja... wenn Kinder so aufwachsen, aufgezogen werden, dass es keine Grenzen gibt, die sie respektieren müssen , es keinen "rechtsicherer Bereich", in dem man halt weiß, sich korrekt zu verhalten (auch, wenn man den von zeit zu Zeit mal mehr als ausreizt...), ergo KEINEN Respekt von Erwachsenen bekommen, wie sollen sie dann andere respektieren können?

    Für mich gehört zum Respekt Kindern / Jugendlichen gegenüber dazu, sie als solche zu behandeln: junge Menschen, die von Menschen mit mehr Lebenserfahrung Grenzen gesetzt bekommen müssen (auf freundliche Art!!!) und die wissen in welchem Bereich sie sich "korrekt" verhalten und wo Grenzen überschritten werden.

    Desweiteren hat man als Erwachsener nicht automatisch das "Recht" von Jugendlichen "respektiert" zu werden. Auch als Erwachsener muß man sich Respekt verdienen. Und wenn es nur durch die Ausstrahlung ist.....

    Ich finde das einfach sehr unlogisch. Der Rütter hat das im Buch stehen ;) Ne wirklich, eure Theorie leuchtet mir kein Stück ein- ich finde, der HUnd muss sich da an menschliche REgeln halten.

    So ist es!!!

    Und das gilt vor allem insbesondere für den Hund der maßregelt und seine Befugnisse absolut überschätzt! ;)

    Naja.... Rütter ist ein recht guter Unterhaltungs-Moderator...

    Nur Hat sein "Lehrwert" in etwa den gleichen wie der der "Super-Nanny"

    Sicherlich ist nicht alles falsch, was er sagt, aber nie und nimmer auf jeden Hund in jeder Situation zutreffend und anwendbar!

    Vor ca. 3 Jahren habe ich einen Welpen verkauft...

    Der Kaäufer war vorher mehrmals hier gewesen, hat per Telefon Kontakt gehalten, freute sich auf seinen Hund.

    Es kam der Tag der Abholung (Vertrag wurde bei einem der vorigen Besuche bereits unterzeichnet), der Welpe zog um.
    In meinem Garten verknackste der Käufer sich den Knöchel, ging ein paar Schritte leicht humpelnd...

    Dann fuhr er mit seinem neuen Kumpel weg...

    2 Stunden später erhielt ich einen Anruf, er wäre in der Klinik gewesen, sein Knöchel wäre kompliziert gebrochen, müsse operiert werden und deswegen müsse er den Welpen zurückgeben, ich solle kommen, um ihn ab zu holen...

    RECHTLICH hatte ich absolut keine Verpflichtung (zumal ich die Geschichte so nicht glaubte) ich bot ihm an, den Lütten für 6 weitere Wochen zu mir zu nehmen und ihn dann, wenn er wieder fit wäre, ihm wieder zu geben, wollte er nicht (Prägung und so.....)
    Ich bin (obwohl ich RECHTLICH gesehen dazu in keinster Weise verpflichtet war!) natürlich hin gefahren, habe das Kind zurück geholt, den Kaufpreis zurückerstattet, den Vertrag vernichtet.... und einen anderen Menschen (einen SUPERTOLLEN!!!) für dieses Hundekind gesucht (er blieb bei mir bis er 22 Wochen alt war, und hat sich seinem neuen Menschen dann völlig problemlos mit tiefer Bindung angeschlossen!)

    Der Verband, der der erste Käufer um den Knöchel trug war im Leben nicht in einer Klinik angelegt worden.

    Wahrscheinlich hat er plötzlich "kalte Füße", Angst vor der Verantwortung bekommen, fühlte sich dem "Abenteuer Welpe" doch nicht gewachsen.....

    Ich hätte ihn "zwingen" können, den Hund zu behalten.

    Aber für den Zwerg wäre das absolut nicht fair gewesen!

    Und DAS ist das, worauf es ankommt!!!

    An sich ja, aber welche Nicht-Mutter weiß das schon?

    Wo sich die Katze in den Schwanz beißt.....

    Welcher "Nicht-Hundehalter" weiß denn schon, dass man ein Baby unter Umständen zu einem Hund auf den Boden legen kann und trotzdem einen entspannten Spieleabend haben kann ;)

    Wie schon öfters gesagt: Die Umstände und der Ton waren so wie beschrieben, das letzte!
    Aber kein Grund jemanden die Freundschaft zu entziehen!
    Zumindest in meinen Augen ;)

    Damit kann man den Pferden auch jegliche Ausstrahlung wegarbeiten und sie wirken fast leblos.
    Die nach Parelli gearbeiteten Pferde gefallen mir zu 99 % nicht.

    Ich habe letztens einen traumhaften Araber gesehen!
    In der Box, auf der Koppel ein absolutes "WOW"-Pferd!

    Dann habe ich ihn in der Bahn gesehen Er ist nach Parelli gearbeitet und auf Western getrimmt.

    Und watschelte stumpf wie eine Ente durch die Bahn. Ganz gruselig!!!

    Wobei ich auch Pferde gesehen habe, die durch ihre Vergangenheit unterm Reiter extrem gestresst waren (bis hin zum koliken nach dem Reiten), die durch Arbeiten nach Parelli Ruhe, Vertrauen und Konzentriertes Zusammenarbeiten lernen konnten.