Beiträge von Cattlefan

    die Nachgeburt nicht ( im Gegenteil ein Nachgeburtsverhalt wird innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich)

    Wobei eine abgehende Nachgeburt (wenn alles "nach Plan" läuft) auch keine Stute abhalten würde, Feinde an zu greifen, das Fohlen zu verteidigen oder sonst irgendwas zu machen.

    Regulär mekrt man den Stuten kaum an, dass die NG sich löst, plötzlich fällt sie raus.

    Selten haben Stuten etwas Nachwehen, legen sich kurz hin etc, aber bei "Gefahr im Verzug" würde der schnell erhöhte Adrenalinspiegel beim Fluchttier Pferd (sehr hohe Adrenalin- Ausschüttung bei Gefahr) das ganz schnell vergessen lassen.

    Zudem ist es so, dass es bei Nierenproblemen wichtig ist, hochwertiges, leichtverdauliches Eiweiss zu geben, denn minderwertiges belastet nur weiter die Organe, hift dem Baustoffwechsel aber nicht.

    Wenn Fleisch (Muskelfleisch) durchwachsen (=Fetthaltig) ist, ändert das aber ja nichts an der Qualität der Aminosäurenzusammensetzung des Proteins

    Ansonsten gebe ich Dir Recht :smile:

    Bedeutet das Vorhandensein des Instinktes, den Nachwuchs zu schützen, auch automatisch, dass das "richtige Know-How" für das "wie" vorhanden ist?

    Ich denke, dass die Tatsache, dass der Instinkt bzw. seine Anwendung "verkümmert" ist, dazu führt, dass einige Stuten extrem heftig über reagieren.

    Ich kenne Stuten, die im Alltag und im Umgang kreuzbrav sind, großes Vertrauen in Menschen allgemein und im Besonderen haben..... aber die ersten 3 Tage mit Fohlen bei Fuß wirklich lebensgefährlich sind! Sie gehen dann absolut kompromisslos auf alles los, was sich dem Fohlen nähert und nehmen dabei das Töten des "Feindes" in Kauf.

    Nach 3 Tagen sind es wieder die freundlichen netten Stuten, die ihrem Besitzer ganz stolz das Fohlen vorzeigen.

    Zur möglichen Aufnahme von Schnecken:

    "Zum einen kann diese Aufnahme bewusst durch Fressen aus meist Neugier geschehen (daher sind von der Infektion auch besonders Jungtiere betroffen) , aber auch unbewusst durch z. B. Fressen von Grashalmen, an denen die zum Teil ganz kleinen Schnecken sitzen können. Schnecken mögen Feuchtigkeit, so dass sie sich auch leicht in einen draußen stehenden Trinknapf Ihres Hundes verirren können und dann beim Trinken mit aufgenommen werden"

    http://www.canosan.de/lungenwurmbefall.aspx

    sich bis aufs Blut mit einem großen Beutegreifer messen zu müssen?

    Urinstinkte hin oder her, die schlummern in uns allen, aber es braucht in der Regel ein wenig Übung, um sie wieder passend auf die Reihe zu bekommen.

    Bei Pferden wird gerade in den ersten Tagen das Fohlen oft gegen ALLE vermeintlichen Gefahren geschützt, eher nach dem Motto "Lieber einen Feind zu viel beschädigt als einen zu viel ans Fohlen gelassen.
    Das ist sogar bei "hochgezüchteten Warmblütern" oft so. dann bei den ursprünglichen Robustrassen erst recht!

    Der Instinkt, Nachwuchs zu verteidigen IST vorhanden und braucht nicht trainiert zu werden.

    Dass in Sachen Mehrkosten-Aufwandsentschädigung einiges getan werden muß von staatlicher Seite, ist absolut klar!
    Aber dass der Staat bei so etwas langsam arbeitet, dafür können die Wölfe nichts!

    Man bekommt ja auch zig Präparate, die angeblich auf natürliche Weise gegen Würmer helfen. Hat damit schon mal jemand Erfahrungen gemacht? Bringt das was? Ich weiß aber durchaus auch, dass natürlich nicht gleich weniger belastend für den Hund sein muss.

    In einem anderen Forum hat eine Userin mal den Versuch ggemacht.

    Kotprobe war positiv, sie hat ihren Hund über Wochen mit Kokosflocken, Kokos-Öl, Mohrrüben, etc p.p. behandelt.

    Die Kotprobe war danach noch genau so positiv.