Beiträge von Cattlefan

    Beim Labradoodle gibt es weder viele Generationen (meistens nur 1) noch ein erklärtes Zuchtziel oder einen Standard, nach dem man sich zu richten hat.


    Naja, aber der AL ist eine Rasse, die nunmal gerade erst im Entstehen ist.
    Im Gegenteil zum "normalen" Labradoodle entstehen da sehr wohl (mehr oder weniger) durchdachte Folge-Generationen. So, dass irgendwann eine einheitliche Rasse entsteht.

    Einen Rassestandard kann es natürlich in diesem Stadium nicht geben, wohl aber ein Zuchtziel.

    Was beinhaltet: DA will man irgendwann nach X Generationen hin mit der Rasse, wenn es denn eine ist. Das beihhaltet NICHT, dass dieses Zuchtziel bei (mehr oder weniger) jedem bereits erreicht ist.
    Zudem beinhaltet es auch die Tatsache, dass diejenigen Hunde, die dem Zuchtziel am nächsten kommen, diverse Qualitäten mit sich bringen und gesundheitlich die besten sind, nicht auf den freien Markt gelangen sondern bestenfalls unter Züchtern verkauft werden. Denn DIESE Hunde sind für das Entstehen der Rasse und den Aufbau einer möglichst breiten Population wichtig.

    Anders als die, die eben nicht "typvoll" sind, dem Zuchtziel nicht nahe kommen, bestimmte Anlagen nicht mitbringen etc.p.p

    Die werden als "Endprodukte" verkauft an "Nicht-Züchter".....

    Das spielt ja eine wichtige Rolle bei der folgenden Entwicklung des Tieres. Darüber hinaus werden Sexualhormone nicht nur in den Sexualorgangen produziert sondern auch in weiteren Organen wie der Nebennierenrinde.


    In verschwindend geringer Menge, das ersetzt die Hormonproduktion der Gonaden in keinster Weise.


    lohnt ein Blick auf die Studien, die keine Nachteile bei der Frühkastration zeigen.


    JEDE Studie bestätigt eigentlich immer das, was der, der sie erstellt hat belegen wollte ;)
    Will man also die VORteile einer möglichst frühen Kastration hervorheben, so wird das Ergebnis der Studie entsprechend ausfallen.
    So werden dann ganz gerne die "Vorteile" bezüglich der Verhinderung der Gesäugetumor-Propylaxe hervor gehoben. Dabei aber mal eben "vergessen, dass Gesäugetumoren sehr selten vorkommen. Auch bei nicht-kastrierten Hündinnen.
    Andere Tumoren erden dadurch NICHT beeinflußt.


    Ich selber bin weder strikt gegen Kastrationen, noch befürworte ich sie generell.
    Letztendlich muß das jeder für sich selber entscheiden.

    ABER: eine Kastration eines Welpen lehne ich absolut ab! Es gibt ganz einfach nicht einen einzigen Grund dafür, einem Tier die körperliche Ausreifung zu verwehren. Dass es in Amerika gemacht wird, dürfte genauso wenig ein Vorbild sein wie viele andere Dinge, die dort Gang und Gäbe sind.

    Ich persönlich würde mir auf gar keinen Fall vorschreiben lassen, dass ich kastrieren MUSS.

    Eine Sterilisation wäre in Deinem Fall eher sehr ungeeignet, da Du ja als Grund für Dich angibst, dass der Hund im Vorgarten sein soll ohne Gefahr zu laufen trächtig zu werden. Das würde sie sterilisiert wahrscheinlich nicht mehr (Es sei denn, die gekappten Eileiter verwachsen wieder!), gedeckt werden würde sie aber dennoch.
    Und dadurch ist die Gefahr einer Pyometra deutlich erhöht, weil (oft keimbelastete "Fremdkörper" in die Gebärmutter gelangen, eine Trächtigkeit mit allen hormonellen und immunologischen Folgen aber ausbleibt.

    Neues Merkblatt "Kastration von Hunden und Katzen"

    Labradoodles sind auch recht große Hunde. Die die ich kenne, sind alle größer als die Elterntiere, das ist ein Effekt, der in der F1 Generation sehr häufig auftritt und normal ist.


    Abhängig davon, welcher Pudel als Elterntier eingesetzt wurde. Mit einem Zwergpudel als Elternteil werden die F1 sicher weniger groß im Schnitt als wenn ein Großpudel eingesetzt würde.

    Sind das nun Vermehrer oder Züchter? Ich habe viele der Hunde gesehen (der Züchter macht das hauptberuflich) und hat insgesamt ca. 30 Hunde (ohne Welpen). Alle Hunde sind hinsichtlich ihrer Gesundheit getestet (Augen, Hüfte usw.).


    Das ist zumindest der Anfang einer Bemühung eine Rasse daraus entstehen zu lassen und nicht nur F1 Generationen zu produzieren.

    ICH würde allerdings bei keinem Züchter einen Hund kaufen der 30 Hunde + Welpen hat so eine Fabrik wäre mir persönlich zuwider....

    Hmmm... seit wann und von wo hast Du diesen Hund (Tierschutz?).

    Das Verhalten würde ich definitiv NICHT einfach "nur" auf Scheinträchtigkeit zurückführen! Eine Verletzung im Gesicht, die mit 20 (!!!) Stichen genäht werden mußte!!! (Ich hatte einen Hundebiss am Handgelenk, der ist fein säuberlich mit 27 Stichen 2 mal fast "halb rum" gestichelt worden.), das ist eine massive Verletzung und wird von einem ernst gemeinten Angriff kommen.

    Auf JEDEN FALL gehört dieser Hund mit Maulkorb und Sicherheitsgeschirr gesichert, wenn ihr in Euren eigenen 4 Wänden nicht in der Lage seid, Menschen von dem Hund fern zu halten, dann auch da, wenn Besuch kommen soll.

    Das mit der "verlorenen Beißhemmung" ist Blödsinn, fragt sich nur, ob der Hund jemals eine wirklich hatte!

    ) Soll ich auch Knurren verbieten? (Situation z.B: unsere Hündin liegt in ihrem Korb und die andere Hündin (die natürlich nicht in den Korb darf) läuft in der Nähe dran vorbei.)


    Knurrendarf sie. Aber es ist auch wichtig, wie der Pflegi dann reagiert.
    Weicht er aus? Beschwichtigt er? Geht er trotzdem hin?...


    2) Wenn ich die Kleine rufe, kommt die Große sofort auch. Ich schicke sie dann auf ihren Platz. Soll ich es eher vermeiden, die Kleine zu mir zu rufen?


    Ich würde am ersten (und 2. und 3.........) Tag das ran rufen vollkommen unterlassen, es sei denn, einer ist alleine, ohne den anderen bei Dir! Damit stiftest Du nur Verwirrung. Bei beiden Hunden!

    3) Ich verbiete der Großen, der Kleinen in der Wohnung hinterherzulaufen. Ist das richtig? Ich habe den Eindruck, sie kontrolliert sie ...


    In einem gewissen kleinen Rahmen würde ich sie kontrollieren lassen. Es komplett zu unterbinden würde nur unnötig Spannungen aufbauen

    Habt ihr noch irgendwelche Tipps, wie ich die Hunde besser aneinander gewöhnen kann? Oder auch, was ich auf keinen Fall tun darf?


    Geh soviel wie möglich raus auf "neutrales Gebiet", keine Ressourcen (Spielzeug, Leckerlies, etc.) Trennen beim Füttern.....

    Ich mußte schon einige meiner Tiere gehen lassen, jedes Mal ist es, als wäre ein wichtiger Teil meines Lebens unwiederbringlich verloren gegangen.

    Aber ich freue mich an den Erinnerungen, ich bin glücklich, dass sie mich eine Zeitlang in meinem Leben begleitet haben. Sie sind irgendwie immer noch bei mir und werden es immer bleiben, denn ihre Seelen verschwinden nicht, so lange man sie liebt!

    Ich mag dieses "Regenbogen-Brücken- Gerede" nicht, meine Tier gehen nicht über irgendwelche Brücken nach irgendwo hin, sie sind in meinem Herzen, da, wo sie hingehören!
    Sie "warten" auch nirgendwo auf mich, sie sind da!

    Mit meiner ersten Hündin "rede" ich noch sehr häufig, gestern war es 7 Jahre her, dass sie gestorben ist. Sie begleitet mich weiterhin durch die vielen Gedanken, die ich um sie habe!
    Mein geliebter Hengst ist vor knapp 3 Jahren gestorben, es vergeht kein Tag, an den ich ihn nicht vermisse und an dem ich nicht mindestens einmal lächeln muß, weil ich an ihn denke und an die wundervollen 21 Jahre mit ihm.

    All meine Katzen, die gestorben sind: Sie sind immer in meinen Gedanken.. Und diese Gedanken sind fröhlich. Weil ich sie haben durfte!

    Meine alte Hündin wird vermutlich nicht mehr all zu lange bei mir sein. Aber wenn es soweit ist, dann darf sie gehen. Sie wird immer ein ganz besonderer Teil meines Lebens sein, auch wenn es mir erstmal wie bei den anderen auch den Boden unter den Füßen weg ziehen wird.

    Jedes Mal wieder ist es, als ob ein Teil von einem selber mit stirbt und jedes Mal wieder stelle ich fest, dass das Leben weiter geht. Reicher um die Zeit, die dieses Tier an meiner Seite sein durfte.

    Übrigens sind Schweine ganz tolle Tiere, die ich genau so lieben könnte wie einen Hund. Google mal meinen Nutzernamen.


    Ist ja noch gar nicht so lange her, so ca 15 Jahre, da war es regelrecht Mode, Mini pigs als Haustiere (IM Haus) zu halten.

    Ich denke mal, das hat vor allem wegen der ganzen amtlichen Geschichten (ein Schwein muß angemeldet werden, vorgeschriebene Untersuchungen müssen gemacht werden und bei Ausbruch von Schweineseuchen in der Gegend wird auch das Hausschwein "gekeult") nachgelassen hat, aber als Haustiere waren diese intelligenten, sauberen Tiere äußerst beliebt!

    Und zB. Getreide, Milch, Soja etc. hatte man in der Steinzeit auch noch nicht


    Ich frage mich immer, woher es kommt, dass es in der Steinzeit kein Getreide gab.

    Natürlich wurden auch die Samen bestimmter Süßgräser gesammelt! Das war sicher noch nicht das Getreide, was man heute gezüchtet hat und kennt, aber dieser Gräsersamen waren nunmal "Getreide".
    Die Wurzeln, die man damals aus dem Boden gegraben hat, waren ja auch noch nicht identisch mit unserer heutigen Mohrrübe.

    Bestimmte Getreidesorten (Einkorn) wurden auch bereits in der Steinzeit angebaut!

    Edit: ich sehe gerade, @Quebec war mal wieder schneller als ich ;)