Beiträge von Cattlefan

    Stell Dir einfach vor, Du hättest Dir einen Finger etwas angeratscht. Die oberflächliche Haut ist etwas aufgeschürft, es kommt mühsam ein wenig Wundsekret raus, das Schorf bildet.

    Würdest Du damit zum Arzt gehen? ;)

    Ich würde den "schlanken Mittelweg" nehmen:

    Die OP ist wohl unumgänglich, wenn ich das richtig verstanden habe ist das Knochenstück ein Chip (oder auch Gelenkmaus), der hinaus muß, sonst wird der Knorpel permanent gereizt.

    Die Nachbehandlung enthält sicher auch Physio-Therapie, da würde ich mir ganz genau zeigen und erklären lassen, was zu tun ist und dann selber entsprechend arbeiten. Dauerhafte lebenslange Physio ist sicher nicht notwendig!
    Weiterhin eben schnelle Spiele und zu viel wildes Toben vermeiden, stattdessen konsequent Muskelaufbau betreiben (Joggen, Schwimmen...)

    Mein erster Hund kam aus Bosnien, war ein absolut flippiges Hundetier.... mit 4 begann sie immer mal ein wenig zu humpeln, sie hatte ED.
    Mit dieser ED hat sie ohne jegliche Medikamente bis zu ihrem Tod mit 12 Jahren sehr gut gelebt, sie war aktiv und fröhlich.
    Ihr Rumgehüpfe habe ich unterbunden, statt dessen habe ich sie viel schwimmen lassen, sie ist am Pferd mitgelaufen, auch Wanderritte, manchmal, bei nasskaltem Wetter hatte sie etwas Probleme, dann hatte sie halt mal ´nen Ruhetag....

    Zum ersten: Ja, es gibt Placebo auch bei Tieren.
    Allerdings: Wenn eine Therapie hilft, dann hilft sie. Wenn sie "nur" aufgrund von Placebo dazu führt, dass das Tier / der Mensch sich besser fühlt, ist doch alles in Ordnung, oder? ;)

    Zur GA: Ich kenne Fälle, da hat es was gebracht und ich kenne Fälle, da hat es nicht geholfen.
    Im Vorfeld kann man das leider nicht sicher sagen.

    Es gibt eine "Blut-Hirn-Schranke", das ist bekannt, die wird von bestimmten Medikamenten durchbrochen, von anderen nicht.
    Bei Infektionen oder Traumata im Gehirn gibt man Medis die diese Blut-Hirn-Schranke durchdringen. Solche Medikamente gibt es und man weiß über deren Wirksamkeit im Gehirn.

    NUR bei Hunden mit gestörten GABA-Rezeptoren ist diese Schranke Out of Controll, es gelangt von verschiedenen Medikamenten zu viel ins ZNS. Bei anderen Tieren (incl. Menschen) ist das identisch.