Beiträge von Cattlefan

    Ich mache prophylaktisch, aufgrund zahlreicher schlechter Erfahrungen, einen riesigen Bogen um jeden DSH. Damit sollte klar sein, wie verträglich ich diese Rasse bisher erlebt habe...

    Hihi, ich mache um jeden Labbi den größtmöglichen Bogen, habe aber mit DSH so gar kein Problem.

    Der, mit dem mein Rudel so befreundet war, war übrigens erwachsen (5jährig) unkastriert und reinrassig. Als meine ihn anfangs "angreifen" wollten, hat er sie nur mit einem Fragezeichen im Gesicht angeschaut, worauf hin meine damals 3 jährigen Biester abbremsten "Sorry..., war ja nur Spaß..."
    Danach haben sie sich die nächsten gemeinsamen Spaziergänge einfach ignoriert/ akzeptiert, nach 4 oder 5 Wanderungen fin mein (ebenfalls unkastrierter) Rüde an, mit ihm zu spielen, seine (auch unkastrierte) Schwester spielte dann auch mit.
    Nicht wild und stürmisch aber alle waren freundlich und ausgelassen :)

    Wir vermissen ihn sehr.....

    Milztumoren platzen eben einfach irgendwann und dies ist dann wohl nicht der angenehme Tod.

    Weißt Du, wenn ein Milz-Tumor platzt, dann verbluten die Hunde. Das klingt zwar immer schrecklich, ist aber eigentlich ein relativ sanftes Hinübergleiten. Oft einfach so im Schlaf.....

    Behalte sie einfach gut unter Beobachtung, wenn Du meinst, es ist Zeit zu helfen, dann fahr in eine TK.

    Setz Dich zu ihr, auch wenn sie schläft, und erzähle ihr alles, was Du auf dem Herzen hast. Wie sehr Du sie liebst, wie toll die Zeit mit ihr gewesen ist... und dass sie gehen DARF.

    Ich wünsche Euch, dass sie friedlich zu Hause einschlafen kann und Ihr, ihre Familie, bei ihr seid.

    Na, wie einem acht Wochen alten Welpen, der neu in der Familie ist, die neue Box als Rückzugsort bekannt sein soll, musst du mir aber mal erklären.

    Bei meinen Welpen steht immer sowohl im Außenauslauf als auch im "Indoor-Bereich" eine große offene Box. mit Kissen ausgepolstert. Die auch gerne zum Schlafen genutzt wird.
    Schon alleine deswegen, weil sie beim Transport zum TA zum Gehörtest mit 7 Wochen im Auto in die Box müssen und ich es schöner finde, wenn sie dann diese schon als netten freundlichen Ort kennen.
    Außerdem müssen die meisten meiner Zwerge ziemlich weit reisen zu ihren neuen Menschen, da sind sie in der Bahn, im Flugzeug, im Auto auch zu einem großen Teil in einer Box.
    Ist sehr positiv, wenn sie die schon kennen. Und gar nicht schwierig ;)


    Der Hund sieht den Mensch nicht, ist nicht mit ihm "in einem Raum" weil halt von allen Seiten zu.

    Aus meinen Boxen können Hunde irgendwie immer rausgucken ;) (Soweit sie nachts im Dunkeln sehen können ;) )

    Meine beiden Rötlinge hatten ein paar Nächte auch geschlossene Boxen.

    Einfach aus dem Grund, weil sie ein sehr temperamentvolles Geschwisterpärchen waren, wenn einer schlafen wollte hat der andere ihn zum Spielen aufgefordert, die Einladung wurde natürlich angenommen, wenn der zweite dann müde war, war der erste grad so richtig schön hoch gefahren, dass er den anderen weiter zum Spielen aufforderte usw....

    Das wäre ohne räumlich Trennung über Stunden so gegangen, in verschiedenen Zimmern schlafen lassen kam definitiv nicht in Frage, dann hätte ja einer alleine schlafen müssen.

    "Auf den Platz schicken" war mir bei 9 Wochen alten Welpen leider nicht möglich....

    Nach ein paar Nächten hatten sie es kapiert, dass die Nacht Ruhezeit ist, die Türen blieben dann auf.

    Mag "Bequemlichkeit" meinerseits gewesen sein, aber für die Hunde war es absolut das beste!

    Zum Hund der TE:
    Ich würde so ein "Kinderlaufstall" besorgen, den neben das Bett stellen, ein getragenes T-Shirt o.ä. von Dir darein legen und den Welpen dann nachts da schlafen lassen, wenn er weint, lass Deine Hand reinhängen, so dass er ein wenig Körperkontakt hat.

    Tagsüber wenn Du MAL eine Auszeit brauchst, kannst Du das Gitter auch verwenden (vielleicht mit einer Kaustange o.ä.), aber dann dabei bleiben, nicht einsperren, Tschüß und Tür zu!

    Edit: Ach ja: die Hündin schläft auch heute noch mit 5 Jahren jede Nacht im offenen Kennel, obwohl sie natürlich auch mit den anderen auf´s Bett dürfte.

    Gut das mag zwar sein , allerdings habe ich gedacht der TA wird schon wissen was er tut und weiter das Pferd gefüttert.
    Vor 2 Monaten der nächste Ausbruch , mir ist anfangs aufgefallen das er schlapp wirkt und ein paar Tage später hat es angefangen das nach jedem Fressen der gesamte Bauch von ihm geblubbert hat und zwar so laut das man es bis ins nächste Zimmer hören könnte zudem hat er immer "laut" also hörbar geschluckt

    Wenn Du weiterhin Pferdgefüttert hast, es einige Zeit "ruhig" war und dann plötzlich wieder anfing, würde ich nicht das Pferdefleisch als Auslöser sehen!

    Er bekommt und verträgt : Möhren, Apfel, Banane, Erdbeere, Kürbis , Zuccini, Gurke, Birne , Pfirsich, rote Beete

    Davon KANN ein Hund nicht leben, höchstens sehr kurzfristig

    Ich hatte schon überlegt vielleicht noch Kohlrabi zu versuchen

    Das ändert an der Ernährungslage erstmal gar nichts: Keine KH, kein Fett. Und beides braucht der Hund!

    Ovo-laktisch-vegetarisch auch lebenslang.

    Schlecht, wenn der Hund WIRKLICH kein Hühner- und Rinder-Protein verträgt.

    Ich persönlich würde ach erstmal das so viel verschriehend Hypo-Allergie- Futter füttern und dann verschiedene Tierarten gekocht zufüttern. Erhitzen ändert die Oberflächenstruktur der Protein-Moleküle, oft werden sie dann nicht mehr als allergen erkannt.

    Das Katzenfutter kann ich nicht an eine andere Stelle hinstellen, es gibt ganz einfach keinen anderen Ort dafür.

    Ich habe mein Badezimmer zum Katzenfutter, -Klo und Rückzugsort deklariert, da einen Haken an der Tür an gebracht, so dass die Tür fixiert ist. Dir Katzen können durch, die Hunde nicht.

    Jedes laute Geräusch erschreckt ihn, Gassi gehen ist eigentlich nur in Verkehsberuhigten Zonen möglich,

    Dann geh mit dem Hund nicht "Gassi" sondern auf eine möglichst nah gelegene Wiese, setze Dich hin, sichere den Hund mittels Schleppleine und lass ihn nach und nach seine Welt erkunden. Wenn´s sein muß, über Wochen und Monate!

    In der Ubahn hat er trotz mindestens 200 Fahrten immer noch tiereische Angst und zittert am
    ganzen Körper.

    Weswegen muß so ein gestresster Hund, der mit dem normalen Alltag schon nicht klar kommt, U-Bahn fahren???

    Eine Sache die ich vergessen habe zu erwähnen, er stammt aus einem Polnischen Tierheim, die im Anfangspost erwähnte Dame hatte
    ihn da her, er soll vorher in einer schrecklichen Familie gelebt haben, in der er geschlagen und misshandelt wurde.

    Sein Vorleben ist IHM völlig egal. Hunde tragen ihren Erfahrungsschatz, ihr erlerntes mit sich, ja... aber sie sind fähig weiter zu lernen.
    Es ist wurscht, in was für einer Familie er gelebt hat, es ist absolut uninteressant, was mit ihm passiert sein soll (wobei ich mich sowieso frage: Hat die Familie, die ihn im polnischen TH abgegeben hat gesagt, "Nehmt ihn, wir haben ihn geschlagen und mißhandelt, aber er funktioniert trotzdem nicht!").

    Lasst ihn seine Welt erkunden. Nach und nach. In SEINEM Tempo! DAS ist das wichtigste in seinem Leben im Moment!
    Egal, wie oft er Schuhe zerledert, Müll ausräumt, Essen klaut, weil Ihr zu nachlässig seit, was wegräumen angeht.

    Ich glaube nicht mal, dass das ein "Angsthund" ist, ich glaube nicht mal, dass er "mißhandelt" wurde, ich glaube, der kennt einfach nichts!

    Jetzt liegt es ganz einfach an Euch, ihm diese Welt und das Leben als toll, spannend und lebenswert zu demonstrieren oder ihn in seinem Glauben, dass alles Unbekannte gefahrvoll und böse ist zu bestätigen. DANN werdet Ihr irgendwann einen Angsthund haben!

    Ich hoffe sehr, dass ihr daraus für Euer Leben gelernt habt und dass ihr Euch nicht nochmal Dinge / Tiere anschafft, für die ihr nicht in letzter Konsequenz da sein wollt.

    Für diesen Hund kann man nur hoffen dass ihr von Eurem "menschlichen Denken" abkommt und realisiert, dass der Hund NUR reagiert mit allem was er tut. Auf Euch und die Behandlung, die er durch Euch erfährt.
    Und DARAN könnt ihr was ändern!