Das Katzenfutter kann ich nicht an eine andere Stelle hinstellen, es gibt ganz einfach keinen anderen Ort dafür.
Ich habe mein Badezimmer zum Katzenfutter, -Klo und Rückzugsort deklariert, da einen Haken an der Tür an gebracht, so dass die Tür fixiert ist. Dir Katzen können durch, die Hunde nicht.
Jedes laute Geräusch erschreckt ihn, Gassi gehen ist eigentlich nur in Verkehsberuhigten Zonen möglich,
Dann geh mit dem Hund nicht "Gassi" sondern auf eine möglichst nah gelegene Wiese, setze Dich hin, sichere den Hund mittels Schleppleine und lass ihn nach und nach seine Welt erkunden. Wenn´s sein muß, über Wochen und Monate!
In der Ubahn hat er trotz mindestens 200 Fahrten immer noch tiereische Angst und zittert am
ganzen Körper.
Weswegen muß so ein gestresster Hund, der mit dem normalen Alltag schon nicht klar kommt, U-Bahn fahren???
Eine Sache die ich vergessen habe zu erwähnen, er stammt aus einem Polnischen Tierheim, die im Anfangspost erwähnte Dame hatte
ihn da her, er soll vorher in einer schrecklichen Familie gelebt haben, in der er geschlagen und misshandelt wurde.
Sein Vorleben ist IHM völlig egal. Hunde tragen ihren Erfahrungsschatz, ihr erlerntes mit sich, ja... aber sie sind fähig weiter zu lernen.
Es ist wurscht, in was für einer Familie er gelebt hat, es ist absolut uninteressant, was mit ihm passiert sein soll (wobei ich mich sowieso frage: Hat die Familie, die ihn im polnischen TH abgegeben hat gesagt, "Nehmt ihn, wir haben ihn geschlagen und mißhandelt, aber er funktioniert trotzdem nicht!").
Lasst ihn seine Welt erkunden. Nach und nach. In SEINEM Tempo! DAS ist das wichtigste in seinem Leben im Moment!
Egal, wie oft er Schuhe zerledert, Müll ausräumt, Essen klaut, weil Ihr zu nachlässig seit, was wegräumen angeht.
Ich glaube nicht mal, dass das ein "Angsthund" ist, ich glaube nicht mal, dass er "mißhandelt" wurde, ich glaube, der kennt einfach nichts!
Jetzt liegt es ganz einfach an Euch, ihm diese Welt und das Leben als toll, spannend und lebenswert zu demonstrieren oder ihn in seinem Glauben, dass alles Unbekannte gefahrvoll und böse ist zu bestätigen. DANN werdet Ihr irgendwann einen Angsthund haben!
Ich hoffe sehr, dass ihr daraus für Euer Leben gelernt habt und dass ihr Euch nicht nochmal Dinge / Tiere anschafft, für die ihr nicht in letzter Konsequenz da sein wollt.
Für diesen Hund kann man nur hoffen dass ihr von Eurem "menschlichen Denken" abkommt und realisiert, dass der Hund NUR reagiert mit allem was er tut. Auf Euch und die Behandlung, die er durch Euch erfährt.
Und DARAN könnt ihr was ändern!