so haben wir 15 km in 1:19h geschafft
Ist es nicht schön, wenn man sich selbst übertrifft? ![]()
so haben wir 15 km in 1:19h geschafft
Ist es nicht schön, wenn man sich selbst übertrifft? ![]()
Übrigens weil wir gerade bei dem Thema sind ... haben eure Hündinnen vor der Läufigkeit auch so eine Phase wo vermehrt fremde Kacke von Hunden gefressen wird?
Oh ja......
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ALSO ICH würde den eher "rund machen" bis er wieder bereit ist vorwärts zu laufen als mich abbocken und dem Pferd wieder seinen Erfolg zu lassen.
Hmmm... viele Pferde können "rund" ganz fantastische Bocksprünge machen.
Ich würde vorwärtstreiben, denn je schneller es vorwärts geht, desto weniger geht es aufwärts ![]()
Rollkurtechnisch ist es mittlerweile auch sehr verpönt, das Pferd nur kurz "ein zu stellen", nicht nur auf dauerhafte Belastung. Eine kurze Seite der Reitbahn ist zu viel.
Naaaja das meinst du jetzt nicht so ganz ernst so von wegen lebenslanges Leinentrauma. Wenn ja würde ich mal fix deabbonieren weil das ist Blödsinn
Ertappt
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Nein, ich denke grundsätzlich nicht, dass ein körperliches Eingreifen (Nein, ich meine NICHT permanentes Verprügeln, Treten und draufhauen
) einen Hund so durcheinander bringt und traumatisiert, wie es teilweise behauptet wird.
Trotzdem denke ich - vielleicht zu menschlich: Wird Hundekind da nicht auf blöde Gedanken kommen a la "mein Menschenrudel mag mich nicht mehr und bringt mich wieder zurück"? Oder ist das zu sehr aus meiner Perspektive gedacht?
Wenn Du´s so menschlich sehen magst, dann sieh es doch so: Ein Abenteuer-Urlaub bei den Großeltern!
Findet eigentlich jedes Kind auch toll und fühlt sich nicht von den Eltern unerwünscht oder abgeschoben
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Es ist m.E. ein großer Unterschied, ob ich mit einer Strafe ein "No Go" unterbinde,
So ist es.
Beispiel (fiktiv): Junger Hund an der Leine, Leinenführigkeit klappt im Alltag ganz gut, unter stärkerer Ablenkung noch schwierig.
Leinenführigkeit bis dato positiv aufgebaut.
Nun geht der Halter an der Straße entlang, Hund an der Leine.
Plötzlich flitzt auf der anderen Straßenseite ein Eichhörnchen entlang, Hund reagiert prommt, alle Sinne sind auf diese "Beute" gerichtet, ein "Sitz" oder "Fuß" des Halters käme a) zu spät (weil so ein Durchstarten im Ansatz nur Millisekunden dauert) und b) würde der Hund, der voll auf seine Beute fokussiert ist, die Ansprache gar nicht wahr nehmen.
Nun hat man die Möglichkeit, die Leine los zu lassen und zu hoffen, dass keines der vorbeizischenden Autos trifft, hat den Vorteil: der Hund wird nicht durch eine Strafe traumatisiert.
Oder man hält die Leine fest, zieht vielleicht zusätzlich noch ein Stück zurück. Doof: Hund könnte jetzt Halsschmerzen haben und ein lebenslanges Leinentrauma, die Leinenführigkeit muss neu aufgebaut werden...
Aber: Der Hund lebt und ist körperlich unverletzt, kein Autofahrer fuhr gegen eine Hauswand, um den plötzlich erscheinenden Hund auszuweichen....
Nun kann man natürlich sagen: DAS ist ja keine Strafe, das ist Schutz des Hundes...
Aber für den Hund macht das eigentlich wenig Unterschied, da er nicht begreift, dass er fast seinem Leben ein Ende gesetzt hätte.
Das betrifft allerdings nur Pferde die bereits verhaltensauffällig sind. Und damit meine ich jetzt nicht "bisschen zickig", sondern auffällig auf eine Art und weise die das Pferd, die Umwelt und den Menschen gefährden. Da MUSS man manchmal auch "durchgreifen", denn die Alternativen sind manchmal einfach Tierquälerei (z.b ein Pferd dass auf einer komplett verschlammten Weide steht, man es aber nicht gefahrlos von der Weide gesammelt bekommt. Oder eines dass erst mal Wochen in der Box stehen muss weil man nicht rankommt ohne aus der Box getreten zu werden,...)
Die Grundlegende Ausbildung bei jungen Pferden sollte aber IMMER auf Kooperation, Spaß und Belohnung aufbauen. Aber auch da mit der nötigen Konsequenz damit man sich nicht ein Terrorpferdchen heranzieht.
Mein Reden ![]()
Bei uns hat´s um die 0°C und ich war 21km mit dem Rennrad unterwegs....
KALT!!! ![]()
irgendjemand sagte hier, dass für Pferde die größe Belohnung ist, dass man sie in ruhe lässt. Mit diesem wissen hätte ich keine Lust auf Pferde Ausbildung. Da hätte ich keinen Spaß dran.
Mir alles immer mit Druck erarbeiten, weil ICH das will und das Pferd will gar nicht. Wäre wohl nicht meins
Sowas gilt für (einige) Pferde, die "sauer geritten" wurden: schlechte Ausbildung, Nicht passende Ausrüstung... irgendwas, wodurch das Pferd Reiter sofort mit "Tut weh!" verknüpft.
Bei solchen Pferden kann das wirklich ein sehr guter Weg sein, aber das Ziel dabei ist und bleibt die freudige Zusammenarbeit mit dem Menschen.
Aber dieses Ziel erreicht man mitunter eben nur über Umwege.
Alternative wäre, solche Pferde irgendwo versauern zu lassen. Tut man ihnen auch keinen Gefallen mit
(oder sie kommen in die Wurst
)
Man kann einem Pferd auch Sachen beibringen ohne Druck aufzubauen. So gesehen funktioniert auch die gewaltfreie Erziehung beim Pferd. Man kann Pferde auch clickern oder vom Prinziep her so erziehen wie einen Hund.
Auch mit respektlosen Pferden kann man so trainieren. Gute Manieren kann man auch mit viel Gedult und Zeit über vertrauen und positive Bestätigung erarbeiten. Das es nicht von jetzt auf gleich geht ist klar. Das wird auch länger dauern als mit Druck, in welcher Form auch immer.
ich denke, man darf Pferde Ausbildung und Erziehung nicht mit Korrektur in einen Topf werfen.
Ich habe schon einige Pferde korrigiert, die bei näherer Betrachtung ziemlich gefährlich waren.
Pferde die gut und entspannt in der Bahn mitarbeiten und aus heiterem Himmel auf den Hinterbeinen stehen und sich überschlagen.
Pferde, die nach einem entspannten Ausritt anfangen zu Bocken wie Sau.
Pferde, die sich den Hilfen entziehen, den Hals steif machen und einfach "weglaufen" (mit Reiter drauf), auch gerne über Straßen
Da gibt es ziemlich viel Varianten, ungefähr so viele, wie es verkorkste Pferde gibt.
Wie bringt man einem Steiger mit Überschlagen bei, dass Steigen und Überschlagen keine Lösung ist?
Indem man jeden Schritt der "richtig" ist, lobt?
Vielleicht macht das einer und belohnt das Pferd 40 Runden für jeden einzelnen Schritt und läßt das Lob dann weg, wenn er unter dem Pferd auf dem Boden liegt.
Aber ich glaube, da backt das Pferd sich ein Ei drauf....
Vom Boden aus "Vertrauen aufbauen"?
Jau! Am Vertrauen haben wir anfangs natürlich gearbeitet, es war auch eine gute Bindung vorhanden, aber bei Runde X kam dennoch der Überschlag, das hat sich bei ihm schon einige Jahre verfestigt als Verhaltensmuster.
Das Pferd mußte mit Druck dadurch, lernen, dass die Bewegung nach vorne erwünscht und gewollt ist, nicht die nach oben.
Er hat es schnell begriffen und wurde ein sehr tolles, leistungsbereites Pferd.
Respektlose Pferde sind wieder was anderes, die arbeiten mit, solange sie mögen, aber eigentlich halten sie die Zügel in der Hand.
Da hilft einfach Konsequenz oft genug.
Nicht im Sinne von Konsequent draufhauen, sondern: weitermachen, Dinge finden, für das man das Pferd begeistern kann....
Bei der Ausbildung "unbeschriebener Blätter" würde ich nie mit Druck arbeiten!
Da lasse ich das Pferd das machen, was es gerne tut: mit Menschen zusammen arbeiten, sich bewegen, seine natürliche Neugier befriedigen (Neues lernen)....