Es ist ja angefangen worden (Belastungstest), nur stößt man sofort auf das Problem der negativen Korrelation von Zuchtfortschritt und Emotion, die für den Einzeltierschutz unabdingbar ist. Für die Population in ihrer Gesamtheit hat der Einzeltierschutz keinen Vorteil.
Zur Emotionalität:
Man sieht es doch schon im ganz winzig kleinen, nämlich hier im Forum.
Da wird von einer Rasse geschrieben, die die Überwiegende Mehrheit als Qualzucht (im Sinne von "es gibt sicher (wenige) gesündere Einzeltiere, aber bei der Rasse xy wird auf Merkmal Z selektiert, welche bei der überwiegenden Mehrheit zu einer deutlich eingeschränkten Lebensqualität führt" und schon kommen mindestens 5 Liebhaber und Halter der Rasse xy, die vehement bestreiten, dass ihr EINZEL!-Tier eine Qualzucht ist und dass man noch 3 andere EINZELTiere dieser Rasse kennt, die auch ganz toll gesund sind, somit ist das eindeutig keine Qualzucht, aber Rasse abc, DAAAA ist es ja viel schlimmer!
Wenn im so klitzekleinen so wenig Verständnis für das Leiden einer Tierpopulation, einer Rasse insgesamt, ganz unabhängig vom heißgeliebten eigenen Tier besteht, wie soll das denn dann im Größeren funktionieren?