Beiträge von Cattlefan

    Mich wundert es etwas, das hier alle zur Abgabe raten, da es offensichtlich EUER Fehler war, dass nach eurem Kind geschnappt wurde,

    Ganz einfach: weil AUCH die Hunde in dieser Situation kein optimales Leben haben!
    Dieses auf Krampf behalten ist für die Tiere nicht immer und in jedem Fall das beste und wenn die gestresst sind unter der Situation mit Kleinkind (dem ja auch noch weitere folgen sollen!) können sich Hunde zwar damit abfinden, aber nicht jeder Hund wird wirklich glücklich und entspannt in einem durchgehend "gmanageten" Leben.
    In einer anderen Konstellation haben diese Hunde viel eher die Möglichkeit, ein entspanntes glückliches Leben zu führen, als wenn die Halterin den Quadrat durch den Kreis quetschen wollte und wegen irgendwelcher Pseudo-Moral-Vorstellungen die Hunde behält!

    Zu dem, was die anderen bereits schrieben möchte ich noch hinzufügen, dass ich es diesem Falle auch und gerade für den Hund für besser halte, wenn er ein Zu Hause ohne Kleinkind bekommt, vieles was Du beschreibst klingt ein wenig so, als stünde der Hund sehr massiv unter Stress (durch diese neue Situation?) und reagiert so mit dem Schnappen etc. diesen Stress ab.

    Gefährlich für seine Umgebung, vor allem für das Kind, das ein SICHERES zu Hause braucht und sehr unschön für den Hund!

    Such Dir in Ruhe jemanden, dem Du Deinen Hund anvertrauen magst und lass ihn los. Auch, wenn´s schwer fällt.
    Bis dahin wäre zur Sicherheit des Kindes ein gut sitzender Maulkorb zu empfehlen!

    Edit: Habe gerade den Beitrag über mir gelesen :muede:
    Du mußt Dich nicht schuldig fühlen, das hat auch nichts mit "Fortpflanzungswahn" zu tun oder mit Faulheit oder Unvermögen zu managen deinerseits.
    Manchmal läuft es eben nicht so wie geplant, dann muß man den Kurs eben korrigieren.
    Und der Hund ist sicher nicht "leidtragend" wenn er in ein gutes und stressfreies (kinderloses) zu Hause kommt! :streichel:

    Danke Lara. Genau deren Meinung bin ich auch. Manche raten mir, es wäre so machbar, weil angeblich die Hunde kein Zeitgefühl haben. Aber wenn ich auf der Arbeit bin und der Kleine ist zuhause, könnte ich mich auf die Arbeit nicht konzentrieren und habe das Gefühl, ihn im Stich zu lassen, was ich ja täte.

    Nun regt Euch doch alle nicht auf, so wie es aussieht, hat die TS ja schon auf der ersten Seite (Beitrag 5) eingeräumt, dass die Idee wohl nicht wirklich gut ist ;)

    Zum Thema andere / stärkere Medikamente:

    Die haben auch immer Nebenwirkungen.
    Damit meine ich nicht, dass sie irgendwann Leber und Nieren schädigen, sondern Übelkeit, Sodbrennen, Unwohlsein....

    Ob das im Austausch zu ein bisschen weniger Schmerzen wirklich die Lebensqualität verbessert, sollte man sich auch gut überlegen.

    Ich bin sicher, Du und Dein TA werdet morgen die richtige Entscheidung treffen! :streichel: :streichel: :streichel:

    Ich will auch wieder mal anfangen mit meinen beiden zu laufen :D Leider brauche ich noch die geeigneten Schuhe hat da jemand Tipps? Ich suche welche die stabil sind da ich mit den Füßen nach innen knicke/gehe. Orthopädische Einlagen hab ich schon :)

    Mit den orthopädischen Einlagen in ein Lauffachgeschäft gehen, verschiedene Schuhe ausprobieren (ich lass mir dabei NIE vor der Entscheidung den Preis sagen! ;) ) auf der Starße und auf dem Laufband, Dich gut beraten lassen und entsprechend kaufen :D

    Hatte keiner von euch das Gefühl dass es zu früh war?

    Ich hätte eher Angst, dass es zu spät ist, dass ich vermeidbares Leiden unnötig lange verlängert habe (nicht konkret auf Deinen Hund bezogen, eher generell!)

    Für mich ist es so, dass ich wenn WIRKLICH nichts machbar ist, um heftige Schmerzen (und für mich zeigt Dein Hund diese) auf ein gutes Maß zu lindern, ich lieber einen Tag zu früh die Notbremse ziehe als auch nur einen halben Tag zu spät.

    Aber diese Entscheidungen sind so unendlich schwer.... :( :

    Die Nase nur noch auf der Erde , Pipi wird von jeder Hündin aufgeleckt, egal ob Läufig oder nicht, alle 2 m bleibt er stehen, manchmal schmeisst er die Nase hoch weil er wieder irgend was gerochen hat. Heute auf Feldwegen, ich geb ihm das Kommando Sitz Sino schmeisst aber gerade danach die Nase hoch schaut nach links und rechts mit glänzenden Augen, weiss das er was tun soll und schaut mich bittend an doch nochmal zu wiederholen was ich von ihm wollte. Von mir kommt dann mit gespitztem Mund eine Sütz Süno, und der Hund sitzt sofort, weil er ja eigentlich auch gehorchen will, aber wegen dem anderen Film der gerade läuft einfach nicht kann.

    Fressen tut er normal, zu Hause leidet er auch nicht irgendwie aber für ihn ists halt in meinen Augen eine harte Belastung. Die Nummer geht jetzt seit 14 Tagen so.

    Bislang dauert das Szenario aber noch nicht allzu lange

    All das oben zitierte, ist in meinen Augen absolut nicht tragisch (für den Hund) und auch kein unermeßlicher Stress.
    In DEM Fall würde ich arbeiten, ablenken und ein bisschen auch damit leben, dass Herr Hund eben auch mal "seine Tage hat".


    Ansonsten bin ich ziemlich weit davon entfernt ein Kastrationsgegner zu sein, wenn es für das Tier wirklich die Lebenssituation (aus welchem Grund auch immer) verbessert, ist das ganz bestimmt keine "Todsünde".


    Aber HIER waren anfangs in meinen Augen eher Lappalien (für den Hund) beschrieben worden, nichts was wirklich auf dauerhaften Stress schließen läßt.
    Dass es sich inzwischen verstärkt hat, konnte ich noch nicht wissen, als ich das von @naijra zitierte schrieb (Was ich übrigens erst einmal sehr gründlich untersuchen lassen würde!)

    Ausnahmen sind möglich,

    Nichts anderes habe ich geschrieben....