Beiträge von Cattlefan

    In deinem Fall würde ich zum Beispiel nur bestimmte Probleme mit dem Clicker angehen und dafür einzeln trainieren. Zum Beispiel: Hund will dauernd zu Kindergruppen hin. Dann geh ich einzeln mit dem Hund, konfrontiere ihn mit der Situation und clicker das gewünschte Verhalten.

    Mein Weg wäre: mit allen Hunden los, Gegend (z.B. um Kindergarten herum) genauer scannen, ob Kindergruppe in Sicht, wenn ja, Hund beobachten, wenn der sie wahrnimmt, sofort abbrechen, ins Kommando nehmen und dran vorbei gehen.

    ich habe immer das Gefühl diese Theorien (in meinen Augen teilweise sehr kompliziert) richten sich wirklich nur an einzelhundehalter.

    Da fällt mir zu ein: In der Hundeschule hieß es immer bei den Junghunden: BLOSS nicht beim Rufnamen nennen, wenn man verbal korrigiert (scharfes NEIN z.B.) denn der Rufname muß ja in jedem Fall positiv belegt sein!
    Soweit, so gut, aber ich fragte dann was ich mache, wenn ich mit den 4en unterwegs bin und einer gerade durchstarten will oder Schei*e frißt oder sonst was Abbruchwürdiges tut, ich will dann ja schließlich DIESEN Hund und nicht alle 4 ansprechen.

    Die Antwort war: "Wenn einer im Rudel Blödsinn macht, machen die anderen ja gewöhnlich mit, einen Namen zu nennen ist deswegen überflüssig.

    Einer der Sargnägel dieser (eigentlich sehr guten) Hundeschule.

    Und aufgeben kratzt dermaßen am Ego... ... also: Weiterlaufen

    Das hat bisher nur die Ermüdungsfraktur im Fuß geschafft, dass ich die letzten 2 km GEHEN ( :shocked: ) mußte!

    Und nur, weil ich dummerweise einmal den Schuh ausgezogen hatte, um neu zu schnüren, in der Hoffnung, dann weiter trabe zu können.
    Aber Schuh aufmachen bedeutet Einblutungen in den Mittelfuß und nichts ging mehr ):

    Ich bin ja echt froh, dass ich nicht die einzige Person bin, die ab und zu beim Laufen Probleme bekommt.

    Habe ich sonst eigentlich nie, zumindest nicht in der Form, dass ich nicht einfach drüber weglaufe und nach 500m das Ärgernis schon wieder vergessen habe.

    Aber dadurch, dass die Wade dann heute streikte bin ich halt insgesamt unentspannter gelaufen, daher jetzt die streikenden Oberschenkel ;)

    Aber was will man machen, nach Hause kommen muß man ja irgendwie und Abkürzen ist feige! :p ;)

    Wenn ein Hund NUR Durchfall hat, sollte ihm Wasser frei zur Verfügung stehen.

    Erbricht er, ist es absolut unsinnig frei Wasser saufen zu lassen, weil beim Erbrechen nicht nur Wasser wieder rausgeht, sondern auch Magensäure, Mineralstoffe.... der gesamte Stoffwechsel also durcheinander gerät.

    Bei Erbrechen würde ich einem Mittelgroßen Hund alle halbe Stunde 2 - 3 Eßl Brühe geben, wenn´s drin bleibt immer weiter steigern.

    Puh! wieder mal so um die 6 Windstärken aus Nordwesten, also die letzten 11 km der 20 km Runde gegenan.

    Dazu war ich auch noch ziemlich unmotiviert...

    Es kam ´ne gute Zeit zustande (1.52 Std) aber weil meine rechte Wade auf den letzten 6 km zickte mußte ich immer wieder Pausen machen und die Wade dehnen (Uhr gestoppt in der Zeit ;) )
    Jetzt merke ich Wade UND Oberschenkel richtig, morgen nur 35 km mit dem Rad!

    (Gestern beim Schwimmen bin ich endlich mal 1000m durchgehend gekrault! :hurra: )

    Leider macht meine linke Wade Zicken. Bisschen gemerkt hab ich sie schon nach den letzten Läufen. Aber heute hat sie während des Laufens "dicht" gemacht und auch jetzt noch, nach dem dehnen, heiß baden und massieren, ziehts gewaltig. Irgendwelche Tipps?

    Franzbrandwein, ignorieren... wenn das nicht hilft, professionelle Hilfe (= Orthopäde, Sportmediziner)

    Ich bringe "normale" Sachen wie Hier und Bei mir und Sitz usw auch nicht mit dem Clicker bei, aber gerade durch das neutrale (emotionslose) kann man bei Verhaltensschwierigkeiten viel erreichen, wo man mit der Stimme den Hund evtl ungünstig beeinflusst.

    Nunja... Verhaltensschwierigkeiten oder Auffälligkeiten sind ja noch mal was anderes, da ist eine stereotype Konditionierung sicherlich oft hilfreich für den Hund, eine Struktur und einen Leitfaden zu finden.

    Ich war allerdings davon ausgegangen, dass der EP "normale" Hundehaltung meint und nicht Problemhunde (wo ich einen pauschal genutzten Clicker auch grenzwertig finde und eher Verhaltenstherapeuthen und / oder WIRKLICH erfahrene Trainer ranlassen würde.)

    Einen traumatisierten Hund z.B. mit totaler Geräusch- /Schußangst gerade mit dem CLICK!! begegnen zu wollen hielte ich z.B. für Contraproduktiv.

    Eines verstehe ich nicht...:
    Man muß doch das Geräusch des Clickers genauso präzise einsetzen, wie ein verbales Lob, da gibt es keinen Unterschied (Für meine Hunde irgendwie schon, die haben es mit dem "präzisen" nicht so, sie sehen das nicht so eng ;) )
    Also ist das Timing allenfalls dann ein Vorteil, wenn man gerade einen Hustenanfall hat, am Handy, telefoniert oder stimmlich sonst irgendwie nicht auf Spur ist. Das Timing ist das A & O, nicht die Art des Geräusches.

    Und ich glaube schon, dass ein liebevolles Feeeeiiiin den Hund mehr bestätigt als ein mechanisches, gefühlloses "Click!"