Beiträge von Cattlefan

    Mir ist im Wald mal eine Dame mit 2 Zwergdackeln begegnet, die sagte "Was haben Sie nur für schreckliche Hunde!"

    Ich schaute auf ihre, dachte mir meinen Teil und ging fröhlich weiter.

    Zwergdackel sind auch nicht meins, ich bin aber zu gut erzogen, der Dame das ungefragt unter die Nase zu reiben.
    Dass sie wiederum scheinbar Erziehungsdefizite hatte macht doch meine Hunde nicht schlecht!

    Es muß nicht jeder Cattles mögen, vielen sind sie zu aktiv, haben zu großen Interpretationssinn, oder viele finden sie auch häßlich.
    Das sein jedem gestattet, ich mag auch bei weitem nicht alle und es gibt unendlich viel Hunde, die ich einfach nur schrecklich finde.
    Macht nichts, von IHREN Menschen werden sie trotzdem geliebt und wahrscheinlich haben sie sogar ganz viel liebenswertes ;)

    Ich würde mal sagen um eigene Erfahrungen kommt nie herum.
    Beim nächsten Welpen x Jahre später ist wieder alles anders.

    Vor meiner jetzigen Welpine hatte ich auch schon andere, die ein deutlich anderes Kaliber waren.

    Aber sie haben mich weder psychisch noch physisch an meine Grenzen gebracht, noch ist mein ganzes Leben stehen geblieben wegen ihnen, ich habe mir auch nicht 16 Wochen Urlaub eingeräumt, um nur für die "lieben kleinen da zu sein.

    Sie waren teils anstrengend, aber die meisten Probleme habe ich einfach mit Humor bewältigt.
    Und wenn der Rüde, der anfangs eine echte Schnappschildkröte war, bekam er auch mal ein so gegrummeltes "NEIN" dass er auch an Tonfall und Mimik erkennen konnte, dass das grad nicht erwünscht war.

    Ich finde den Text im EP auch sehr unter Druck setzend!

    Einfach mal über einen zerkauten Schuh lachen ist viel besser als sich über die Folgen für den Rest des Lebens aus der Tatsache, dass der Welpe einen Schuh geschreddert hat, Gedanken zu machen ;)

    Ich kann es ja noch ansatzweise nachvollziehen, wenn die Leute bei berechtigter Kritik an Ausbildung und Erziehung verstimmt reagieren, denn da wird im Grunde direkt ihre Leistung kritisiert. Aber wieso schafft man es nicht zu erkennen, dass der eigene Hund zu groß, falsch gewinkelt, rasseuntypisch gefärbt, oder oder oder ist bzw. reagiert verstimmt bis aggressiv darauf, wenn es jemand - den man in der Regel gefragt hat - anmerkt?

    Ich habe vor Jahren meinen Rüden ausgestellt ("Pflichtausstellung" für die ZZL) und dummerweise hat er just, als wir in der halle waren, Bauchweh bekommen mit Durchfall.
    Als wir dann im Ring waren, lief er entsprechend spannig, weit weg von einem lockeren Trab!

    Wurde von der Richterin gesehen und entsprechend gewertet (zum Glück reichte es trotzdem für die erforderliche SG ;) )

    Es habe auch viele versucht, zu "trösten", war aber echt nicht nötig, die Richterin hat beurteilt, was sie gesehen hat und das war absolut in Ordnung!

    Mies fand ich hingegen, dass er mit 13,5 Monaten in der Jugendklasse (hatte ihn da ausgestellt, weil´s um die Ecke war und für ihn eine Möglichkeit, das Brimborium schon mal an zu schauen ;) ) ein G bekam mit der Begründung, er wäre zu schmal gebaut für die Rasse.

    Das war wirklich blanker Hohn!
    Denn das ist etwas, was für einen Hund in der JUGENDKLASSE wirklich nicht beurteilbar ist!

    Die Uhren laufen ab jetzt anders-der Welpe braucht Euch 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche.

    Äh.. nö!
    Ein Welpe muß von Beginn an lernen, dass er nicht der Mittelpunkt des Universums ist.
    In entsprechend Welpensicherem Raum darf er sich auch gerne mal mit sich selbst beschäftigen.


    Ein weiterer Irrglaube ist-der Welpe kann ja bald alleine bleiben."Nein"...auch das kann er nicht und wenn vom Training mit dem Alleinebleiben die Rede ist so beginnt dieses Alleinebleiben für 1-2 MINUTEN nicht Stunden

    Ich habe noch nie "Alleinbleib-Training" gemacht, sondern einfach meinen Alltag gelebt. Der sich zugegebenermaßen in einem weiten Bereich mit den Hunden abspielt, aber ich habe kein Problem damit, meinen 13 Wochen alten Zwerg auch mal alleine zu lassen (z.B. wenn ich eine kurze Runde reite oder mit ihrer Mutter ´ne Runde jogge)
    Der Zwerg hat auch kein Problem damit, warum auch, die weiß ja, dass ich wieder komme ;)


    Was Welpen dann auch nicht können ist sich selbst zu Regulieren sprich zur Ruhe zu kommen.

    Viele Welpen können es wirklich nicht, aber auch das ist häufig ein Menschengemachtes Problem, das oft dadurch entsteht, dass alles sich um "das Baby" dreht.

    Also kleinschrittig,alles kleinschrittig.

    Nö: Alltag leben!

    Also - entspannt an die Sache ran gehen und nicht zu viel verlangen und nicht zu viel Programm in den ersten Wochen und Monaten. Lernt einfach, die Signale Eures Welpen zu deuten.

    Dem stimme ich absolut zu!

    Ich hab halt angst das sie dadurch einen Darmverschluss bekommt.

    Je nach Größe des Bruches ist das auch möglich, deswegen ist es gut, vor Ort einen TA drauf schauen zu lassen.
    Oft muß nichts gemacht werden, aber da kann man über Internet, ohne das gesehen und vor allem gefühlt zu haben, nicht raten ;)

    Also ich hab das ja von dem Tierarzt der Züchterin bestätigt bekommen das sie die Parvovirose Impfung erst mit 12 Wochen bekommen darf und von unserem auch.
    Zum nabelbruch hat er gesagt und gezeigt wie wir den rein massieren sollen aber es geht leider nicht.

    Parvo kann in gefährdeten Zuchten / Gebieten sogar schon in der 4./5. Woche geimpft werden.
    Wie hier schon geschrieben wurde, MUSS ein unter VDH gezüchteter Hund sogar zur Wurfabnahme ab 8 Wochen geimpft sein! Ohne darf er gar nicht verkauft werden.
    Meinte der TA vielleicht die 2.Impfung der Grundimmunisierung?

    Den Bruchinhalt "rein zu massieren" hilft nicht viel.
    Oft verwachsen sich Nabelbrüche, aber wenn der Bruch größer ist, so dass häufiger viel Darm durch die Bruchpforte fällt, sollte das u.U. operiert werden::
    Muß ein geeigneter TA vor Ort entscheiden.