Beiträge von Cattlefan

    Woran macht ihr eigentlich fest, wann ein Pferd zu dick ist ? Ich erkenne nur deutlich zu dicke Pferde

    Beispiel Jamie:

    Die Rippenbögen zeigen eindeutig heftige Fettablagerungen, Mähnenkamm (bisher) mäßig Fett, aber doch deutlich vorhanden
    Am Schweifansatz sind Fettdepots zu sehen.
    Die Schulter hat "Schulterpolster"

    Insgesamt (Kruppe, Rumpf, Schulter) wirkt er eher aufgeschwemmt, schwabbelig. Keine wirklich feste, definierte Muskulatur

    Dazu muß man den Kontrast beachten: Die Gliedmaßen sind eher zierlich, fast Blüter geprägt, der Rumpf darüber "barock" (Aber NICHT durch Muskulatur!

    Ich denke, man sollte der Schwester hier jetzt erstmal die Zeit geben, sich gedanklich vom Traum von der FB zu trennen und sich dann für etwas anderes öffnen zu können.

    Bis dahin finde ich die Idee, in Tierheime zu fahren und sich Abzugebende Hunde live an zu schauen, eigentlich am besten.
    Vielleicht fliegt ja irgendwo der Funke (und das vielleicht ja sogar unabhängig vom Aussehen) und wenn kein passender Hund dabei ist, kann die Schwester sich ja auf jeden Fall die Vielfalt schöner Hunde auch ohne extreme Deformationen ansehen und wird vielleicht so inspiriert.

    Wer weiß, was es dann letztendlich wird ;)

    @Isabeau
    Du selbst hast gerade eben erlebt, wie es einem geht, wenn man eine falsche Entscheidung FÜR eine Hundeanschaffung getroffen hat!

    ich bin sehr sicher, auch, wenn es bei Deinen beiden ja für die Hunde gut ausging und sie so extrem schnell ein neues liebevolles zu Hause gefunden haben, willst Du nicht, dass Deiner Schwester ähnliches passiert, oder???

    Also halte sie davon ab, sich einen Hund an zu schaffen, der einfach nur eine "schicke Farbe" hat und auch sonst echt trenty ist!

    SIE wird drunter leiden, wenn sie tatgtäglich das Lei des Hundes mit ansehen und hören muß!
    Und SIE wird einen kranken Hund nicht in 2 oder 3 Tagen weiter vermitteln können, und ihn dann los sein, sie ist sein GANZES Leben lang voll für dieses Tier verantwortlich!

    Die Tierarztkosten sind nicht das Problem, die übernehmen meine Eltern, auch alle anderen Kosten.

    Na dann...

    dann ist es ja völlig egal, dass ein Lebewesen leiden muß wegen der perversen Vorlieben irgendwelcher Menschen!

    das mit der Hitze im Sommer ist nicht schön, das Haus allerdings so kühl das ich da drin schon erfroren bin, obwohl ich kurz vorher draußen schon fast erstickt bin.

    Soll das arme Viech denn nur im Haus gehalten werden???

    Wenn Ihr schon ahnt oder wisst, dass der Hund teuer werden könnte bzgl. Arztkosten- keine Chance, sie umzustimmen?

    Mammi und Pappi zahlen doch.... :kotz:

    sie ist 16 und ich möchte sie gerne unterstützen,

    Dann sag ihr, dass sie mit ihren 16 Jahren scheinbar (so wie DU es darstellst!!!) noch nicht reif genug für die Entscheidung über ein Lebewesen, das Schmerz und Leid empfinden kann, ist!
    DAMIT wirst Du ihr vermutlich mittel und langfristig am meisten helfen!

    Was mich irritiert, der Preis variiert mit der Farbe, ist das normal? Mir kommt das komisch vor.

    Das wäre für mich ein ABSOLUTES Ausschlußkriterium!!!
    "Zucht" auf Farbvorlieben ist ein absolutes NO GO!

    Es gibt ein startetest mit Futter, Leckerlies und Deckchen.

    Das ist das mindeste und absolut nichts besonderes!

    Ich denke nicht, dass jeder Frenchie Atemnot hat.

    Der nicht (vielleicht, jetzt, aber später....?....)
    Aber seine Geschwister?

    Mit dem Kauf eines Welpen einer Qualzuchtrasse unterstützt man Qualzucht!
    Also Selektion auf Merkmale, unter denen Hunde u.U. zu einem großen Anteil in dieser Rasse lebenslang schwer leiden!
    NUR, weil das eigene Schätzchen vermeintlich "gesund" ist, unterstützt man doch trotzdem Grausamkeit!

    Der Welpe ist auch nicht günstig, also denke ich sollte es schon ein "echter Züchter" sein.

    Die unseriösetsten sind oft die teuersten!

    Mein Pön hat des AS-Weidemaulkorb auf, seit ca. 5 Wochen jetzt.

    Ich kenne einfach zu viele Pferde, die Höllenqualen durch Hufrehe erleiden müssen, das will ich meinem Süßen auf gar keinen Fall antun!

    Er ist nicht wirklich gertenschlank, steht aber 14 Std/ Tag auf hohem Gras und nimmt nicht mehr zu. Und ist NICHT annähernd so fett wie Jamie.
    Sollte mein Kleiner durch meine Nachlässigkeit eine Rehe bekommen, würde ich mir das nie verzeihen können!

    Aber... ich wüsste nicht, ob ich meinem Hund in dem alter so eine schwere OP noch zugemutet hätte...

    Das denken viele..

    Und dann sagt einem der Arzt "Wir müssen JETZT sofort operieren oder der Hund kann nicht mehr gerettet werden, was wollen Sie, Euthanasie oder OP" (Natürlich (hoffentlich!) einfühlsamer, aber das ist dann so die Quintessenz.)

    Dem Hund geht es für das Alter gut, er ist fröhlich, geht gerne spazieren, tobt, macht und tut.....

    Da kann man vorher noch so sehr überzeugt sein, dass man das seinem alten Hund "nicht antut", wenn man keine Zeit hat zu entscheiden, entscheidet man sich sehr oft für eine Chance zu leben!
    (Und oft genug hat das Tier danach auch noch ein schönes weiteres Leben!)

    Gestern in der Klinik wurde geröntgt und festgestellt das zum einen in Bulgarien die Zehen falsch amputiert wurden und ein Teil der Zehe sogar noch in der Wunde ist aber nicht angewachsen ist und diese immer durch die Haut drück.

    Ja, das habe ich mir so in etwa gedacht....

    Die ÄRzte meinte das hier nur eine komplette Amputation des Hinterbeines helfen kann..

    Keine Angst, damit kommen Hunde sehr, sehr gut klar! :streichel: