Normale, gesunde Freizeitpferde und - Hunde zu züchten, ist soo ein Hexenwerk nun auch nicht!
Das nicht, auch, wenn´s etwas traurig ist.
Das "normale Freizeitpferd" ist sicher kein Hexenwerk.
Nur mit der Gesundheit hapert es dann doch immer wieder, da ist der "Freizeit-Pferdehalter" aber scheinbar langmütiger als der "Freizeithundehalter"
Wenn Hundi leicht humpelt, geht´s direkt zum TA, wenn der Haffi vorne "leicht tickt" (und ja auch nur in engen Wendungen und überhaupt, auf dem Rückweg nach Hause ist das weg, der will seinen Reiter ja nur verarschen...), wird jahrelang erstmal gar nichts gemacht. Und das Pferdchen (mit HG-Arthrose, beim Haffi sehr häufig, u.a. wegen der fast regelmäßigen Zehenengen Stellung) gilt halt als "gesund".
Damit will ich nicht sagen, dass (fast) jedes Freizeitpferd krank ist oder Probleme hat, aber gaaaanz so einfach ist das mit der Zucht des gesunden Freizeitpferdes auch nicht.
Anderes Beispiel: Sommerexzem: Wird heutzutage als völlig normaler Zustand akzeptiert, dass zumindest die Veranlagung dazu erblich ist, interessiert wenig.
Nachkommen, die dann ab 2. / 3. Lebensjahr permanent dabei sind sich blutig zu kratzen, werden eben liebevoll beschmiert und eingedeckt (Was ja auch gut und richtig ist!) und als "gesund" betrachtet (was nicht richtig ist!)
Klar, bei Pferden ist die Qualzucht nicht so ausgeprägt wie bei Mops und Co, aber bei z.B. sehr verzwergten Minis kommen Schädeldeformationen mit Atemproblemen und/ oder Zahnproblemen schon überdurchschnittlich häufig vor.
Die werden dann nur nicht verkauft und operiert, sondern sie werden ganz einfach nicht alt.