Beiträge von kikt1

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    Ich würde diesen Yorki gar nicht an meinen Hund ranlassen, geschweige denn die Hundehalterin... Wenn die Halterin nicht einsichtig ist würde ich den Hund abblocken, zur Not verjagen und niemand faßt meinen Hund an wenn ich das nicht will!

    Ich bin ja sonst eher gelassen, was andere Leute (mit und ohne Hund) angeht. Kontakte an der Leine, klar wenn der andere friedlich ist; wenn jemand meinen Hund streicheln will, klar wenn meine sich streicheln läßt; füttern ist auch ok (nur ist es mir ganz recht, wenn die Leute vorher fragen, tun aber bislang alle) Aber festhalten, womöglcih noch am Geschirr, einen anderen agressiven Hund ranlassen und dann noch nen Nasenstüber?? Ich hätt mich wahrscheinlich auf die Tante gestürzt wie ein losgelassener Kettenhund. Ich spüre sogar jetzt meine Blutdruck steigen, wenn ich es mir nur ausmale.
    Das ist echt eine dickes Ding!

    Angstphase. Ich habe einen grundsätzlich ängstlichen und recht unterwürfigen Hund und kenne das blöde Gefühl, wenn der eigene Hund sich wegduckt. Wenn Du wirklich das Gefühl hast, dass ihr Euch gegenseitig hochschaukelt (ging mir mal in einer Woceh so) dann gib den Hund evt. einen Tag ab. Zumindest hat mir und meiner Maus das echt gut geholfen - ich hatte mal nen Tag Pause und sie war einen Tag in einem Hunderudel mit ordentlich Auslauf und keiner nervösen 'Mutti' die sie ständig anschaut. Hat uns beiden gut getan.
    Ansonsten ignorieren, happiness ausstrahlen und vielleicht die Stimme ein bisschen runterfahren, nicht über ihn beugen, ihn nicht umarmen etc.
    Die ärgste Phase dauerte etwa eine Woche.

    Vielleicht ein zweites Rückrufsignal sagen während der Hund auf Dich zukommt? (zB schnellschnellschnellschnell o.ä.)
    Aber ich finde auch, das er das gut macht für 12 Wochen, vor allem wenn ihr es nicht täglich übt.

    Ja, das mit dem Signal nicht abnutzen hab ich auch gelernt und bemüh mich auch fleißg. Der Witz ist, dass man es am Anfang nur aussprechen soll, wenn der Hund wirklich auch kommt - das heißt zur Not halt richtig nah ran gehen.
    Aber, klar, bei uns funktioniert der Rückruf eigentlich, nur dann gibt es auf einmal eine Situation die (zumindest in meinen Augen) mit zig anderen identisch ist - und auf einmal kommt mein Hund nicht :-/

    Vorsitzen hab ich auch mal geübt, macht sie in der Regel auch, ist aber für mich nicht praktikabel. Mir ist es lieber sie kommt näher zu mir ran, so dass ich ihr ins Geschirr greifen kann ohne dass ich meinen Arm nach ihr aussttrecken muss. Wir hatten da mal ein Anleinproblem, jetzt geht es aber wieder.
    Zum 'im Fuß' absitzen lernen habe ich defintiv nicht den nötigen Ehrgeiz.

    Mir ging's wie Cassio. Ich hab meine Maus zwar sehr schnell geliebt und sie war auch gleich sehr anhänglich, aber diese Ängstlichkeit von ihr! Und einen kleinen Hund gut sozialisieren in einer Nachbarschaft voller Großer - Hilfe! (Von Stubenreinheit und ständigen Gebeisse, der Suche nach dem richtigen Futter, Rückruftraining, verletzer Pfote etc. etc. mal ganz zu schweigen)
    Ich hab auch einige Fehler gemacht, z.B. kommt mein Hund nicht immer zu mir, wenn er Hilfe braucht. Da habe ich wohl manchmal nicht rechtzeitig oder beherzt genug eingegriffen, aber auch mir wurde in der Welpenstunde erzählt, 'jetzt nicht eingreifen', 'jetzt doch', 'ne jetzt nicht', 'jetzt warst Du nicht schnell genug' - und für rmich sah das alles identisch aus...
    Alleinebleiben - vor allem an fremden ORten ist auch noch so ne Baustelle, und vor der ersten Läufigkeit gruasts mir eh und dann sind da immer noch maldie Schmerzen die sie ab und an zu haben scheint (TA hat nix gefunden)
    Mannomann, ist schon ganz schön heftig das PRojekt Welpe.

    Aber es ist alles viiiiiel besser und einfacher geworden und am schwersten fällt mir jetzt, meinen Hund in Ruhe zu lassen ,weil ich einfach total verliebt in sie bin!
    Wer braucht schon Fernreisen, wenn man stattdessen zu Hause mit dem Hund knuddeln kann! :-D

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    Glaub mir Cassio, Thabo würde dich liiiiieeeeben!!! :D
    also er würde dann ganz brav bei dir laufen ;)


    Aber mal zu deinem echten Problem: wir haben es so ähnlich, allerdings nur bei anderen Hunden.
    Ich versuch ihn auch immer abzulenken, aber in diesem Moment klappt das nur sehr selten oder nur sehr kurz...hat da von euch jemand noch einen super Tipp wie ich mein Rabauken dazu bringe, dass er in diesem Fall lieb laufen soll und man eben nicht mit jedem spielen kann?

    (Thabo ist übrigens 9 Monate alt)

    Außer Leckerlie vor dei Nase halten und 'Fuß' üben während man dran vorbeiläuft, oder schlicht mit nem ersnten NEIN! verbieten und den Hund zurückrufen, ahb ich da auch keine Idee. Mir ist es erst zweimal gelungen, meinen Hund daran zu hindern, zu einem anderen zu laufen. Da waren wir beim 'Straßentraining' - ich hatt also die nötige Schärfe in meiner Stimme.

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    nein hab nicht ich gemacht, sollten nur zum vergleich sein ..

    ja jez ca 12 wochen .. schauen wir mal was das noch so bringt .


    eine andere frage:sie hat vorm schlafen gehen immer so den komisch nach blut/metall/süßlich riechenden geruch a ganzen körper, anfangs nur immer am kopf und dan am ganzen körper eig., wisst ihr ws das sein könnte ?

    Könnte vielleicht mit dem Folterinstrument zu tun haben, dass Dein Hund um den Hals trägt.

    Wollte noch dazu sagen: Ich weich Trofu nicht ein um die Zähne zu schonen sondern weil es schlecht für die Nieren sein soll, wenn man es nicht tut. Außerdem kaut meine Maus ihr Trofu eh selten sondern schluckt das meiste im Ganzen. Wenn ich wirklich mal ne reine Trofu Mahlzeit hinstelle gibt es etwas 1/3 trockene Brocken für den Knusperfaktor, der Rest ist Schwamm

    Hab das gerade gelesen und dachte, dass sieht in vielen Punkten aus, wie meine nervöse Maus - nur dass die nie mit ner Bürste auf andere Hunde zugeht, sondern total viel beschwichtigt.
    Toll, dass ihr eine gute Trainerin gefunden habt!

    Wenn es Dich tröstet: Genauso so wie Du es beschreibst, hab ich mich in einer Trainer Doppelstunde auch gefühlt. Ungeschickt, zu langsam, versteh nix, zu unklar. Ich bin laaaangsam etwas besser darin die Signale meins Hundes zu verstehen, liege aber auch immer wieder mal falsch.

    Ich hab leider kein Geld mehr für Trainerstunden, habe aber vieles was Sockensucher mal im Zusammenhang mit unsicheren und sehr unterwürfigen Hündinnen geschrieben hat übernommen, um das allgemeine Selbstbewußtsein meiner Maus zu stärken. Das funktioneirt auch ganz gut - ich muss nur aufpassen dass ich eine gute Balance hinbekommen, den gehorchen soll mein Hund ja trotzdem einigermaßen. :-D

    Was ich so mache: Ich raufe mit ihr und lasse sie dabei in meinen Ärmel beissen, ordentlch knurren und sich generell abreagieren; ich lasse sie 'Beute' behalten und verschleppen und nehme ihr versteckte Sachen nur weg, wenn die verschimmeln können; ich nehm sie mit ins Bett; ich gebe ab und zu was von meinem Futter ab (aber seeehr selten, weil sie sonst anfängt zu betteln) Ich vermeide keine Angstsituation sondern gehen zügig und ruhig an den Sachen vorbei oder gezielt drauf zu und lenke sie dabei ab mit ein bisschen Sitz machen (=Leckerlie!) und/oder spielrischem Raufen. Ich lasse sie viel mit anderen Hunden spielen, greife da aber auch ein, wenn ich as Gefühl habe, es wird zuviel (auch wenn andere HH das unnötig finden) und gehe, da es in meinem Kiez wenig kleine Hunde gibt, auch mal ne andere Runde, wo ich mehr Möpse etc. treffe. Da kann meine dann mal raufen, ohne ständig unten zu liegen. Und ich freue mich total über Hundekontakte wie letzten Samstag wo ein junger Doggenmischling sich kräftig von meiner Maus (6Kilo) bearbeiten ließ (gibt's total lustige Fotos von in dem Fotothread Kummerkasten-Chaostruppe auf der vorletzten Seite)

    Viel Glück mit Eurer hübschen Maus!!