Na ja, so wie es in den klugen Büchern stand. Immer wieder mal kurz raus aus dem Raum und wieder rein, kleine Schritte, Müll runterbringen, zum Kiosk, in den Supermarkt, usw usw.
Der große Rückschlag kam nach dem letzten Besuch bei meinen Eltern vor ca. einem Monat. Keine Ahnung, ob das die Reise war oder einfach nur das üblcihe Auf und Ab während ein Hund erwachsen wird, aber da ging plötzlich das Geheule los, als ich im Bad war (vorher 2 Monate kein Problme, höchsten mal ein 'Wuff') und die mordsmäßige BEschwichtigung wenn ich nach kurzer Abwesenheit wieder da war. Ich hatte Gott sei Dank gerochen, dass da was nicht stimmt und sie in den ersten Tagen als wir wieder da waren eben nicht allein gelassen, aber ich hab keine Auto - ab und zu muss ich mal aus dem Haus.
Na und seit nem Monat baue ich das halt wieder auf, wenn auch in etwas größeren Schritten als vorher. Das Wolfsheulen hab ich jetzt seit ner Woche nicht mehr gehört, aber richtig gut ist das alles längst noch nicht.
Ich hab irgendwie das Gefühl, dass es irgendwie tagesform abhängig ist. Und es scheint echt besser zu sein, wenn ich ihr wirklich nur den einen Raum zur Verfügung stelle und nicht die ganze Wohnung.
Wohlgemerkt, sie macht nix kaputt oder stundelang Terz, ich jammer auf einem hohen Niveau. Aber sie ist halt gestreßt (zwar nicht warm oder feucht, auch keine Speichelflecken, sie schläft irgendwann auch aber sie knabbert z.B. nicht - auch nicht an ihren Lieblingssachen. Und das sie eh schon keine besonders selbstbewußter Hund ist, will ich halt nicht, dass sich da irgendein größeres Problem anbahnt.