Beiträge von kikt1

    @Schiffchen, na Probeschalfen bei alice gibt es jetzt erstmal nicht. BB hat wieder Durchfall und Toky ist toal genervt, da muss ich ih nicht noch meien Maus zumueten.

    Meine Sitterin fährt am Wochenende auf eine Hundetrainerseminar in Essen und ist überzeugt, dass das meiner Maus total viel Spass machen würde (viele lange Spaziergänge mit vielen Hunden) Sie läßt dann einen ihrer HUnde (oder beide) bei ihrem Freund, der sich freut, dass er nicht hundelos bleibt (so nen Freund hätt ich auch gern - seufz...)
    Ich find's ja ein bisschen verrückt, dass sie mit meinem Hund durch die ganze Republik kajükeln will aber meinetwegen... :irre: Da kann sie dann gleich mal lange Autofahren üben - das haben wir nämlich noch nie gemacht.

    So, ich hab mich wohl zu lange uaf meienn Erziehungslorbeeren ausgruht. Heute ist Madam mal eben so vom Bürgerstieg runter zwischen zwi parkende autos, hat gezogen wie blöd, unser Rückruf ist eben richtig schön kollabiert und sie hat irh Fressen nicht angerührt. Obwohl sie defintiv Hunger hatte, weil ich ihr heute morgen nichts gegeben habe (weil mir ja alle Welt sagt, ich solle strenger sein, was die Futtermäkelei angeht)
    :hilfe: Und ich spüre schon wieder ihre Wirbelsäule direkt unter der Haut - sie hat also abgenommen. Es ist doch irre, dass es so derartig schwer ist Futter in diese blöde Töle reinzubekommen.
    Macht es Sinn damit mal zu ner Tieheilpraktikerin zu gehen? Im Maul ist alles in Ordnung aber vielleicht hat sie ja was anderes, was ihr den Appetit verdirbt. Das ist doch nicht normal!

    Ahem :hust: hat meine Mus auch früher gemacht. Kopf innen Nacken und geheult wie ein Wolf, immer wenn ich sie bei meiner Freudnin geparkt hatte, um einkaufen zu gehen. Ab und an auch mal wenn cih im Bad war, da bin ich aber gleich wieder rausgestürmt und hab sie angeraunzt. (Das funktionierte bei uns besser als ignorieren)
    Das HEulen wurde von ma zu mal besser, am Schluss hat sie nur auf meiner Jacke direkt neben der Tür gelegen und sich nicht gerührt, bis ich wiederkam :muede:
    Es ist echt ein Jammer, dass man den Hunden nicht verklickern kann, dass man defintiv wiederkommt und sie sich doch bitte einfach nur ne Runde aufs Ohr hauen sollen.

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    :lachtot: Wie das klingt!
    Ich würde die Mischmaus ja nehmen, aber ich weiß nicht, wie sie die Katzen findet. Für nachts wär das hier kein Problem, Hunde und Katzen räumlich zu trennen, also die Tiger aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Also wenn du niemanden findest und du denkst, Mischa und Kater wären eine Kombi, die man händeln kann, dann steh ich gern zur Verfügung.

    OOps - :ops: hab ich nicht dazugeschrieben, dass die alle in Terrarien hausen??

    Ich hab auch schon an Dich gedacht. Mischa kennt Katzen, jagt sie aber auch wenn sie wegrennen. Das kann man ihr aber sehr gut verbieten (anders als bei Eichhörnchen und Ratten). EIn paar Mal ein kräftiges NEIN oder KSCHT und das müßte eigentlcih gehen. Meine alte Sitterin hatte auch einen Kater, der gab den Wuatzies auch mal (mit eingezogenen Krallen) kräftig was auf die Nase wenn die ihm zu penetrant wurden.
    Ich hab schon an Euch gedacht, vor allem weil Toky eben agnerufen hat und BB wohl nen Schnupfen o.ä. hat.

    Eben hab ch nochmal mit der (neuen) Sitterin telefoniert, die mir versichtert hat, dass das Seminar auf das sie fährt super ist für Hunde. Wir machen jetzt am Montag nen Probetag plus Übernachtung und wenn das klappt, fährt mein Hund am Wochenede nach Essen auf ein Seminar :irre2: Wenn die Sitterin das Gefühl hat, das wird zu stressig für den Wutz, klopf ich nochmal bei Dir an die Tür.
    Mein armer Hund - tagelang passiert nix außer bei Fruachen auf dem BEtt rumliegen und dann Reisen, fremde ORte, fremde MEnschen. Na ja, muss sie wohl oder übel durch.

    Mannomann, man braucht echt eine Legion aus BEtreuungsmöglichkeiten wenn man 'alleinerziehnde Hundehalterin' ist. Ich kenn nun schon einige Letue, die Msicha nehemn, aber die sind gerade alle mal wieder nicht inder Stadt. Grummel....

    Zitat

    Prost! :D
    Palimpalim...dann freu Dich auf die nächsten Terrorattacken - ich halt Dir das dann "a la glücklicher Hundebesitzer" vor :lol:

    Happy Birdsday!!! Es soll Knochen, Vögel & Mäuse regnen! :p

    :lol: Hah, Du kennst mich zu gut!

    Mannomann, jetzt kann meien Hundesitterin übernächstes Wochenende nicht und ich wollte Misch eigentlich in Berlin lassen wenn ich zur Goldenen Hochzeit meiner Eltern fahre :/ . Wir probieren jetzt mal probeschlafen bei Tokaya, aber die hat halt die ganze Wohungn voller Mäuse (also in Terrarien) Mal schaun, ob da irgendwer nachts ein Auge zubekommt.
    Kennt eigentlich sonst noch jemand wirklich gute Hundesitter in Berlin?? Also am besten nen Privathaushalt wo es schon ein oder zwei Hunde gibt und viel Personenbezug. So'n Pfötchenhotel mit Zwingerhaltung ist grad mal gar nix für meinen kleinen Omegahund.

    Übrigens: Mischa ist heute ein jahr alt geworden. :party: :laola:
    So schnell vergeht die Zeit!!!! Aus meinem verunsicherten kleinen Wutz ist eine fröhliche junge Dame geworden. Nein, Warte und Rückruf klappen ganz gut - obwohl die Ratte, die sie vorhin aufgestöbert und gejagt hat erstmal wichtiger war. Da das Fräulein dabei aber auf eine kleine Strasse (nicht drüber aber vom Bordstein runter) gelaufen ist, hab ich gebrüllt wie ein Ochse. Das kam dann irgendwann bei ihr an.
    Ruhe hält sie in der Wohnung mittlerweile auch weitgehend, an dem permanenten Anstarren und mir hinterschleichen arbeiten wir jetzt mal ein bisschen. Ach ja, und Jagdtriebkontroll steht für das kommende Jahr wohl an :muede2:
    Aber ich hab auch eine MENGE in den letzten 10 Monaten gelernt. Und bin eine glückliche Hundebsitzerin! :beer:

    Und noch was zum Schluckauf. Magen nicht so lange leer lassen wurde ja schon gesagt, denn Würgen und Erbrechen ist nicht normal. Manchmal kann Schluckauf auch ein Zeichen von Würmern sein aber tatsächlich haben Welpen oft Schluckauf (hat mir meien TÄ (Tierärztin) gesagt) Das wächst sich aus.

    Tinks hat ja eigentlich schon alles wichtige gesagt. Ruhe, klare Regeln, drinnen nicht permanent Theater um den Hund machen

    ICh habe hier auch meinen ersten Hund neben mir liegen und leider nicht auf eine Schlafbox hin trainiert. Mit dem Resultat, dass wir gerade nachts um mein Bett kämpfen :muede:
    sehr geholfen habe mir zwei Bücher: 'Hundetraining mit Martin Rütter' und 'Das andere Ende der Eline' und das dogforum. Hier weht manchmal ein etwas rauherer Wind aber es gibt oft unglaublich gute Tips für wirklich fast alle Situationen

    Stubenreinheit war hier mit 4 Monaten zuverlässig erreicht, Stubenreinheit bei anderen Leuten waren noch zwei Monate mehr.
    Wichtig sind folgende Kommandos: Nein, Hier, Aus (also 'Lass fallen, was Du im Maul hast') später kam dann noch Warte! (andere Letue nennen es 'Strasse') dazu. Alles muss man immer und immer wieder trainieren. Und ihr solltet alle die gleichen Kommandos benutzen - wobei Hunde auf Kinder nicht unbedingt höhren. Die kriegen schnell mit, wer Zugang zu den Ressourcen und damit das Sagen hat.

    Ich habe Nein mit dem LEckerlie in der Hand trainiert (google mal bei youtube oder wühl Dich mal hier durch)
    Beisshemmung kam bei uns erst später, weil ich das Raufen benutzt habe, um meinen sehr ängstlichen Wutz an den Verkehrslärm und das Leben mitten in der Großstadt zu gewöhnen. Eine kurze Auszeit auf dem Flur (10-30 Sekunden, reingelassen wenn sie gerade mal nicht gewinselt hat) war die letzte Bastion wenn Wegdrehen und Spiel abbrechen nicht mehr half.
    Keine Ahnugn mehr, wann ich wieder durhcschalfen konnte. Ich war krank in der ersten Phase und hab sie irgendwann einfach in mein Zimmer machen lassen - es ging mir einfach zu schlecht und irgendwann war mir alles egal. Entsprechend länger hat das Ganze gedauert. Für mich war die Zeit ein Albtraum und mein Gehirn ist fleissig dabei ganz viel davon zu löschen :smile:

    Es kann und darf sich nicht alls um den Welpen drehen - das ist besonders schwer weil man ihn ja gleichzeitig nie aus den Augen lassen soll, um ja jedes Zeichen, dass er muss zu bemerken.

    Bis so ein Hund aus dem gröbsten raus ist vergehen schon ein paar Monate. So richtig brauchbar' ist er erst nach ein bis zwei Jahren :D Aber es macht ja auch gleichzeitig viel Spass.

    Ach so, überlegt mal, ob die Küche nicht evt. eine Tabuzone wird. Es ist gut für das Zusammenleben wenn der Hund an ein zwei Orte nicht darf, ihr aber schon. Badezimmer eignet sich auch. Und es macht Essen und Essenszubereitung einfacher. IRgendwann ist so ein Labbi ja gross genug, Euch auf den Tisch zu gucken ;)

    Stimmt, man muss das schon an den Hund anpassen. Als Mischa klein war, war sie je derart sensibel dass ein Anraunzer sie fast in Ohnmacht hat fallen lassen. Seit sie älter und selbstbewußter ist, ist sie auch robust genug nen amtlichen Anpfiff auszuhalten. Das geht sogar in Kombi mit nem physischen Wegschubsen oder (leichtem!) in-die-Seite zwicken (hab ich in der Hundeschule gelernt, ja ja, ich weiss, nicht gerade ne Wattebauschmethode) Ich könnte mir auch vorstellen, dass das Timing wichtig ist.
    Und ganz banal: wie wär's denn damit den Hund schon in der Wohnung anzuleinen und auf der abgewandten Seite an den Nagern vorbeizuführen?? Leckerlie zum Ablenken vor die Schnüss und geben wenn er nicht auf die Flauschbällen reagiert hat?

    Zu den katzen: Mensch, das ist echt Scheisse. Du weisst ja, dass ich so eine Privattheorie habe, dass manche Wohnungskatzen früher oder später einfach durchdrehen. Ich habe das zumindest schon bei ein paar Katzen (nicht allen!) beobachtet. Die sind vielleicht einfach nicht ausgelastet? Wie lastet man Katzen eigentlich aus? Geht das überhaupt?? Von Natur aus haben die ka ein 1qkm großes Revier in dem sie in den ca 6 Stunden, die sie nicht schlafen, jagen und es gelegentlich gegen Eindringlinge verteidigen. Ist jetzt vielleicht ne total doofe Idee aber vielleicht kannst Du sie mit ner Reizangel müde spielen? :???:

    Hier feedback einer relativ 'spontanten' Hundebesitzerin: Es geht nicht darum, ob man im Winter raus will. Irgendwann macht man das gerne weil die Welt mit Hund ganz anders aussieht als ohne. Besonderns wenn man wirklich was mit dem Hund macht (Suchspiele, Raufereien, Hundesport) dann sind das ganz wunderbare Auszeiten auf die man sich richtig freut - auch bei schlechtem Wetter. Wirklich ätzend finde ich nur den letzten Pipigang. Am besten wenn man schon richtig schön bettschwer ist und es draussen so richtig kalt ist. Blerch!
    Entscheidender ist dass sich das ganze LEben irgendwie verändert. Man muss viel mehr planen, die Prioritäten verschieben sich. Je nachdem was man für einen Hund hat muss auch immer ein bisschen darauf gucken wie man sich gerade verhält. Katzen ist eigentlich alles Wumpe solange sie ihr (von ihnen festgelegtes) Mass an Aufmerksamkeit, Futter und Streicheleinheiten bekommen. Ein Hund reagiert viel empfindlicher auf unbewußte Signale, Reaktionen, Reihenfolgen von Tätigkeiten, Körperhaltung etc etc.
    Ich fand und finde das sehr schwer. Mein Hund ist ein Sensibelchen, ich eher hektisch, geistesabwesend und grobmotorisch; keine ideale Kombi. In dem Buch 'Hundetraining mit Martin Rütter' (hat mir meine Mutter geschenkt und hat mir wirklich sehr geholfen) gibt es ein Kapitel zum Thema agieren/reagiern das wirklich hilfreich war. Aber ich weiss noch, wie mir das Herz in die Hose gesackt ist, als ich gelesen habe. Ich kannte bis dahin ja nur das Zusammenleben mit Katzen.
    Ne gute Hundeschule und ein paar Stunden mit ner guten Hundetrainerin haben mir sehr geholfen mein Verhalten etwas 'hundegerechter' zu gestalten. Das Buch 'Das andere Ende der Leine' hat mir auch enorm geholfen, dieses mir unbekannte Wesen an meiner Seite besser zu verstehen.

    Überlegt Euch, ob ihr wirklich Lust darauf habt. Urlaub and der Ostsee statt Fernreise nach Thailand (ohne Hund macht Urlaub eh keinen Spass) Gassi auch wenn man Fieber hat, überall und immer Hundehaare, Hundekot aufsammeln auch wenn er flüssig ist, Zecken(!!) etc. etc.

    Auf der anderen Seite bringen Hunde eine Freude in das Leben, die einzigartig ist. Zuzusehen wie der eigene Hund fröhlich auf einen zugallopiert ist einfach das Größte! Und immer ein flauschiger Bauch zum Kraulen- herrlich! Ich bin total verliebt in meinen Hund und hasse es, wenn ich mal ohne sie was machen muss.

    Ich finde es gut, dass ihr Euch dem Hund angenommen habt aber schaut mal ordentlich in Euch rein, ob ihr das wirklich die nächsten Jahre durchziehen wollt. Und vor allem: Lest Euch schlau über die Rasse. Hütehunde sind bildschön aber nicht immer einfach.
    Viel Glück!!

    Danke für die Antworten.
    Ich glaube das mit den zurückgeklemmten Ohren ist ein guter Indikator. Vorhin bin ich der Maus aus Versehen auf die Pfote getreten. Das noch im Kaufhaus nachdem sie bei fremden Leuten angebunden war (unten gib'ts ne Art Kneipe da find ich immer jemanden der aupaßt ansonsten kann man sienen Hund in Berlin wirklich nirgendwo unbeaufsichtigt lassen), während ich Lebensmittel einkaufen war. Sie krabbelte dann an mir hoch und versuchte mich abzulecken. Mit komplett angelegten Ohren und sehr hektisch. Das war für mich extreme Beschwichtigung.

    Vorhin beim Spaziergang kleine Knuddelrunde als Belohnung für's Fuß gehen, sie steigt an mir hoch, leckt, streicht um meine Beine. Das fühlt sich für mich an wie Freude und schmusen.

    Mannoman, wat is Hundesprache kompliziert. Ich weiss noch als ich gelernt habe, dass mein Hund wenn er mitten im Verkehrchaos Hermanplatz gähnt nciht müde ist, sondern Stress abbaut :muede:
    Das Leben als Großstadthund ist schon nicht ohne.