Beiträge von kikt1
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Menno, warum wird's denn schon wieder so bierernst hier
Der Geist war doch eigentlich Leichtigkeit, Humor und Bekenntnis zur eigenen Unzulänglichkeit bei allem Bemühen.
Keine Ahnung. Irgendwie hat sich Erpel von meinem Kommentar zu den Vollidioten im Grunewald wohl auf den Schlips getreten gefühlt. Er muss selber wissen, warum.Also: Es gibt geschätzte 200.000 Hunde in Berlin. Bevor ich das DF betreten habe, war es mir völlig neu, dass es unhöflich und evt. sogar sehr problematisch ist einen unangeleinten Hund auf einen angeleinten zulaufen zu lassen. Ich wusste zwar dass viele Hunde an der Leine tendenziell aggressiver sind aber hier -in meinem und den umliegenden Kiezen- ist es vollkommen normal, dass Hunde 'Hallo' sagen. Es ist die Regel, nicht die Ausnahme. Standard ist auch: 'Das machen die unter sich aus.' Je jünger der HH, desto häufiger trifft man auf diese Meinung.
Auf den Hundeplätzen in der Hasenheide und der Revaler Str (F.hain) wird man mich deshalb nicht finden - und dabei gehöre ich selber eher in die Kategorie 'anderer Hundehalter'.
Im Grunewald ist nicht umsonst schon mehrfach ein kleiner Hund wegen dieser Art von Nachlässigkeit zu Tode gekommen. Ich gehe da gerne spazieren aber nicht am Wochenende bei schönem Wetter.Mit diesem subjektiven Empfinden stehe ich nicht alleine da. Es haben hier im DF schon Leute erraten wo ich wohne nur basierend auf meinen Beschreibungen. Ich musste nicht mal Namen nennen. Natürlich sieht das in anderen Stadtteilen von Berlin ganz anders aus aber von denen habe ich ja auch nicht geredet.
Ich lebe gerne hier. Ich lasse meinen Hund fast immer Hallo sagen, ob angeleint oder unangeleint ist mir relativ egal und ein Schwätzchen mit dem anderen Besitzer gibt es auch ganz oft. Mir macht das Spass.
Maanu würde hier die Vollkrise kriegen und wahrscheinlich obendrein noch dumm von der Seite angepampt werden. Zumindest geht das einer geplagten Bekannten von mir so die wirklich keinen Hund an ihre bissige und doppelt gesichterte Angshündin aus dem TS lassen darf. Da wird das Gassi am Kanal auch ganz schnell zum Spießrutenlauf; denn laissez-faire gibt's hier, viel Rücksichtnahme schon etwas weniger.
Die Leute mit unverträglichen, angleinten Hunden nehmen ihre i.d.R. kurz und auf die andere Seite und das reicht für mich als Signal meine abzurufen. Das klappt nicht immer aber meistens.
So, genug Berlingeschwafel. Will eh keiner lesen.Wo bleibt die Anekdote, Appelschnut?
Ich höre auch geren noch Geschichten von Eltern die ohne ihr Kind zum Kinderarzt gehen
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Woah, das klingt ja geil...den Hund frei aufwachsen lassen...kann man ja nur hoffen, dass deren Hund mit soviel Anarch....entschuldigung, FREIHEIT nicht überfordert sind.
Und merke dir: Verallgemeinerungen sin gaaaanz doll pööööööse!
Der hat da noch was drangehangen von wegen er will den Hund nicht einschränken oder ihm Grenzen setzen (oder so ähnlich) Hat er auch nicht, muss man ihm lassen. Überfordert wirkt die Hündin nicht und sie pöbelt auch nicht ganz so extrem wie ihre Kumpeline aber die zwei sind einige der ganz wenigen Hunden bei denen ich meine an die Leine nehme und einen Bogen mache.
'Hunde sind Hunde' war auch so ein schöner Satz hier, den eine HH zu einem extrem genervten älteren Hernn gesagt hat. Sie hat es partout nicht geschafft ihren unangeleinten, knurrenden und einen angeleinten Sharpei anpöbelnden Hund abzurufen. (Gut sie hätte vom Fahrrad absteigen können um ihn zu sich zu holen, aber dazu sah sie keine Veranlassung). Der Herr, dessen Sharpei kurz davor war den Terriermix zu tackern, meinte Sie solle ihren an die Leine nehmen. Die HH fand das total bescheuert und ist dann noch mit einem 'Meiner hätte nicht gebissen' abgerauscht. Sie hat gar nicht begriffen, dass sie diejenige war, die um ein Harr den Nachmittag beim Tierarzt verbracht hätte.Ach ja und der Doggen/Viszlamix besitzer, der seinen Hunde erst seit 4 Wochen aus dem TS hatte und mir erzählt ich solle mich doch nicht zwischen seinen und meinen Hund (Pudelmix, 7kilo) stellen, denn dann bekäme meine noch mehr Angst.

Ich will gar nicht so viel meckern, ich fühl mich eigentlich sauwohl hier, aber der Kontrast zu dem was hier im DF als akzeptables Verhalten unter HH gilt ist schon manchmal amüsant.
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Hippies? Auf welchem Planeten lebst Du denn? Selten solche schwachsinnigen Plattitüden gehört.
Ach Gottchen - hätte ich's für Dich präziser ausdrücken müssen? Ich wollte Dich natürlich nicht verwirren, aber es gibt etwas das nennt man 'Verallgemeinerung' und ist vielleicht fehl am Platz in einer Dissertation aber in einem kurzen Forumspost durchaus angemessen.
Ich wohne nicht unweit der Treptower Wagenburg und meine die Sorte von Leuten, die im Görli stehen und Sätze sagen wie (und ja, das ist ein wörtliches Zitat, das ich genau so mitgehört habe) 'Ich will meinen Hund frei aufwachsen lassen'
Beispiele zum Verhalten von vielen HH im Grunewald kannst Du überall im DF finden. Die userin MaYal zB. hat ein echtes Talent die größten Vollidioten aufzuspüren. -
Hm, ich muss gestehen ich hab da eine etwas bigotte Haltung. Mittlerweile, seit ich mehr über das Thema weiss und ein wenigstens ein kleines bisschen Hundeerfahrung habe, würde ich mir einen Hund aus dem TS holen.
Falls ich denn überhaupt einen kriegen würde.
Aber als ich meinen ersten Hund kaufen wollte, suchte ich zuerst nach einem Bolonka (von dem ich dachte, dass der gar nicht vom VDH anerkannt sei) und hab mich dann ganz blöd in ein Bild aus den Kleinanzeigen verliebt: 'Designerhund' vom Vermehrer. Die Mutter war ein toller Hund, die Umstände - soweit ich das beurteilen konnte - in Ordnung. Also hab ich ihn gekauft und hatte einen Mischlingswelpen, von dem ich wusste, dass sie relativ klein bleiben würde. (Und, ja, es sollte ein Welpe sein)
Im Tierheim hier gab's keine Welpen. Da sitzen nur hunderte, fast tausende von Sokamixen. Einen 'gebrauchten' Hund mit unbekannter Vorgeschichte und Problemen hätte ich mir nie zugetraut und ich hätte eh keinen bekommen als freiberuflicher Single in einer Stadtwohnung und mit eher geringem Einkommen. Ich hatte zur Aufzucht ein bestimmtes Zeitfenster und wollte einfach relativ bald einen Hund. Warteliste? Durch die Republik fahren? Sich um einen Hund nach dem anderen bewerben? Wäre mir damals nie in den Sinn gekommen. (Und, nein, ich würde mir beim Kauf eines Autos auch nicht mehr Gedanken oder Mühe machen. Zwei bis drei Wochen Recherche wären auch dort das Maximum)Und so bin ich einerseits prinzipiell gegen Hundevermehrerei aber andererseits total happy über mein entzückendes 'Unikat', dass es ohne Vermehrerei nicht gegeben hätte.
Und ehrlich gesagt: Ich habe mich entschlossen meine Maus aus verschiedenen Gründen kastrieren zu lassen, aber wenn ich es nicht gemacht hätte, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass ich sie irgendwann mal hätte Welpen bekommen lassen recht hoch gewesen. Vermehrerei, ja sicher, aber es ist mein Hund und damit meine Angelegenheit.
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Ne, hier wurde der bislang einzige Geburtstag nicht gefeiert. Weihnachten gibt's sicherlich was (letztes Jahr habe ich exakt ein Geschenk bekommen, das nicht für den Hund war: Geld und Duschgel von meiner Großtante) aber zum 'Wurftag' gab es nix.
Ich hab mich allerdings gefreut, dass Tinks und andere Foris gratuliert haben
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Ok, ich versuche das gerade anzuhören bin aber leider viel am Kichern, weil die Sprecherin die ganze Zeit die Nase hochzieht

Also, ich bin, nachdem ich einiges dazu gelesen habe, auch gegen Frühkastra und würde auch erstmal nen zweiten Trainer da drauf gucken lassen.
Was mich aber etwas verwirrt, ist dass hier viele sagen, es würde sein Verhalten nicht verändern. In anderen Diskussionen zu dem Thema wird hingegen immer behauptet, Frühkastraten bleiben ewige Kinder. Na was denn nun?
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Lol@Aoleon
Ich hab auch so eine hier. Mittlerweile gibt es ein paar Hunde, um die sie von vorneherein einen Bogen macht und sogar den einen oder anderen den sie versucht wegzukläffen und sich dabei zu ihrer ganzen imposanten Größe von 36cmSH und 7 flusigen Kilos aufrichtet aber 90% aller Hunde sind klasse und werden ausführlich angehimmelt.
Und da ich in Kreuzberg lebe, wo 'andere Hundehalter' einer noch viel verstrahlteren Kategorie rumlaufen fällt es nicht mal auf.Es gelingt mir mittlerweile sie öfter abzurufen, aber meistens beleidige ich damit sogar den anderen HH, denn ich signalsiere damit wohl, dass ich seinen Hund blöd finde.
Mir hat der Originalpost gefallen, die vielen Seiten Gemeckers haben mich nicht überrascht und ich kann vielen der hier Anwesenden nur empfehlen einen ganz weiten Bogen um Berlin zu machen, besonders um die Hippies in Kreuzberg/Friedrichshain und die Vollidioten im Grunewald
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Meine frisst deutlich weniger Kot von Menschen und anderen Tieren wenn ich ihr ab und zu ne Protion frischen Pansen gebe.
Gut, vom Geruch nimmt sich das beides nicht viel :D, aber so ist es mir trotzdem lieber. -
Das Hunde aber auch das Konzept 'zur Miete wohnen' nicht verstehen!