Beiträge von kikt1

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    Ohja, das is bei uns auch so. Mama sagt immer:
    "Sooooo Bubi, gehst mit der Oma ein bissi in den Garten?"
    "Sooooo Bubi, die Oma richtet dir ein frisches Wasssiiii her."
    "Magst ein bissi bei der Oma heiti, jaaaa? Komm zur Oma heiti" (Übersetzung: heiti = schlafen)

    Manchmal steh ich in der Tür und beobachte die beiden, werde aber meist erst nach einigen Minuten bemerkt, weil Mama nur Augen für den Hund hat. :lachtot: :jg: :headbash:

    Meine Eltern sind auch so - obwohl mein Vater etwas darunter leidet, dass meine Maus meine Mutter eindeutig vorzieht.
    Als ich den Hund angeschafft habe waren beide total entsetzt. O-ton meine Mutter im Hintergrund des Telefonats 'Oh ne! Sag bloß nich, dass sie sich nen Köter angeschafft hat.'
    Jetzt freut sich meine Mutter nen Ast wenn sie meine Maus sieht (die sich aber auch. 'Such Omi!' spielen ist für sie das Größte) Sogar den Labbi von Tinks hat sie ausgiebig geherzt, als ich Weihnachten nen Bruch gemacht habe - dabei fand sie Hunde früher eher ekelig.

    Jetzt sind meine Eltern total vernarrt, kaufen dauernd für sie ein, fragen brav nach ihr und ich glaube das Wrt 'Enkel' ist ihnen auch schon rausgerutscht.
    Und selbstverständlich wird der Hund vor mir begrüßt.... :rollsmilie2:

    Weasley-peasley?
    Wipi-pipi?
    Weenie? (gibt's zwar schon. paßt aber)

    So wie die Frau müssen ich und Tinks mal geguckt haben, als wir vor Weihnachtne gemeinsam in der Jungefernheide waren. An uns vorbei lief eine Frau mti zwei Hunden and zwei durchhängenden!) Leinen. Die Hunde gingen parallel und völlig gesittet mit der Besi mti und ich und Tinks standen da mit unseren ziehenden Mistviechern und schauten und schauten.... :lookwrong: :lookwrong:

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    Ich komme mir jetzt langsam so richtig ordinär vor, wenn ich euch so lese :o0:

    Du BIST ordinär!
    :p

    Wenn ich auf das Wort Vulva keine Lust habe (habe da manchmal so seltsame Schlager-Assoziationen, wahrscheinlich wegen Milva, oder wie immer sie hiess) sag ich auch Mumu... :ops:

    Danke für die Tips bislang.

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    So wie sichs liest verhaelt sich dein Hund wie die total distanzlose Nervensaege. Zumindest meine Huendin haette ihr gern und gut eine eingeschenkt waer sie uns so wie beschrieben gegenueber getreten :lol:


    Erm, nee, liest sich vielleicht so, weil ich es verkürzt beschrieben habe, ist aber nicht der Fall. Es wird nicht auf jeden Hund mit Karacho zugerannt, sondern erstmal geguckt, abgewartet und auch immer wieder angehalten ehe sie beim anderen Hund ankommt. Eigentlich hat sie um Hunde, die signalisieren 'Kommt mir nicht zu nahe' immer einen großen Bogen gemacht. Der Sheltie kommt in ihr schon ein bisschen durch. Deshalb war ich ja auch so überrascht, von der Situation der letzten paar Tage.

    Das mit dem Grenzen austesten klingt wahrschienlcih, das mit der Unsicherheit auch. Ich war wie gesagt, davon ausgegangen, dass sich ihre frühe Ängstlichkeit weitgehend gelegt hatte - die Mitglieder der alten Kummerkasten-Chaosrunde kennen das Vorher und Nachher :smile:
    Das eine Kastra in den Hormonhaushalt eingreift wußte ich, nur habe ich eher von einer erhöhten Agressivität (wegen des höheren Testosteronspiegels) gehört und gelesen und in Bezug auf Unsicherheit ist immer nur die Frühkastra erwähnt worden.

    Aber es ist gut möglich das da Unsicherheit und Grenzen erweitern zusammentrifft und eine 'Haltlosigkeit' entstanden ist.

    Heute morgen habe ich sie jedenfalls an die Leine genommen und werde das auch in der nächsten Zeit tun. Ableinen ist kein Problem, sie sprintet nicht einfach los ohne sich vorher rückzuversichern, da kriege ich das mit dem Blickkontakt vor der Hundebegegnung sicher auch irgendwie hin. Ich habe da am Anfang einiges falsch gemacht (ist halt der erste Hund) aber ich habe in den letzten Monaten immer wieder dran geübt auch an anderen Hunden vorbeizugehen ohne sie gross zu beachten. Ging am Anfang gar nicht, aber kleine Fortschritte gab es. Das kann ich sicherlich ausbauen.
    Die Sitterin bei der sie heute ist - und die auch Hundetrainerin ist - ist informiert und hat gemeint sie wirft auch mal einen Blick auf ihr Verhalten. Wobei ich mir vorstellen kann, dass die Sitterin ganz instinktiv viel besser Grenzen setzt als ich - sie ist halt ein Profi.

    Seufz. Ich hatte gehofft, es wäre nur eine Phase, die ohne mein Zutun wieder verschwindet aber ich muss wohl doch wieder deutlich strenger mit mir und dem Hundewutz sein.

    Hm, Unsicherheit wird durch die Kastration begünstigt? Hör ich zum ersten Mal, wie kommt's?

    Mein Hund war ein sehr ängstlicher Welpe, aber auch sehr neugierig und die Neugier war irgendwann immer stärker. Im Laufe der Zeit sie ist ein offener, fröhlicher Hund geworden. Eigentlich habe ich lange gebraucht, um meine Maus nicht immer als das ängstliche Wesen zu sehen, denn irgendwann war sie es nicht mehr. Das war auch das feedback von befreundeten Hundebesitzern.
    Sicherheit und Schutz zu vermitteln versuche ich seit Hundeschulzeiten und sie kommt zu mir gelaufen, wenn sie sich erschreckt oder Angst hat. Aber ich bin natürlich kein Hund und auch nicht hundeerfahren und manche Problem - besonders im hündischen Miteinander - erkenne ich einfach nicht.

    Im Dunkeln ist das Gekläffe und Gehopse definitiv Unsicherheit, aber wenn sie tagsüber so tänzelnd die Gegend vor mir abcheckt habe ich eher das Gefühl sie fühlt sich wie King of Kongo - ich habe den Radius von ihr deshalb schon sehr reduziert aber über mehr Leinenknast habe ich auch schon nachgedacht. Ich bin auch mental nicht ganz so präsent wie sonst, da wäre Leinenknast teilweise auch sicherer.

    Ich muss mal schauen wie es Ende des Monats finanziell bei mir aussieht. Wahrscheinlich wäre es ganz gut, wenn mal wieder ein Trainer auf die Verhältnisse schaut.

    Hallo!
    Ich bin ein bisschen ratlos und hätte gerne ein paar Meinungen von erfahrenen Hundebesitzern.

    Meine Maus ist ein Jahr und vier Monate alt und vor vier Monaten kastriert worden. Sie ist ein eher kleiner, 7 kilo Pudel/Sheltiemischling und normalerweise ein eher unterwürfiger Hund. Da sie mitten in BErlin gross geworden ist, ist sie gut sozialisiert und rennt eigentlich auf die meisten Hunde begeistert zu und will spielen. Eigentlich geht das immer gut; manchmal hat ein Hund keine Lust, dann läßt meine Maus auch ab, um manche Hunde macht sie gleich nen Bogen.
    Aber seit ein paar Wochen hängt bei uns ein bisschen der Haussegen schief. Ich bin mir nicht sicher ob das an mir leigt (hab gerade viel Stress) oder an der MAus aber sie kläfft neuerdings immer wieder Jogger an, hört schlecht auf den Rückruf, bettelt, winselt wenn sie Aufmerksamkeit will etc etc. Alles nicht super gravierend aber in der Summe doch schon anstrengend.
    Andere Hunde scheint sie auch zu nerven: Vor 4 Tagen stiessen wir beim Gassi wie immer auf viele Hunde, die meisten spielbereit. Ein 2er Team (Terrier und Schäfimix) wurde von ihr angesteuert, plötzlich lautes Geschrei und die andere Besitzerin zieht den Schäfimix schimpfend von meiner Maus runter. Die war ganz schön durchgerüttelt aber ansonsten ok. Da zwischen mir und den Hunden gerade ein Baum war, habe ich nicht gesehen was genau passiert ist.
    Heute war es dann eine Bearded Dame, die die Maus zu Boden geschmissen und durchgewalkt hat und am Ende auf ihr sass (hab wieder den exakten Moment verpasst) Vorher hatten sie und zwei andere Hunde zusammen gespielt.
    Und eben war's ein weiterer Schäfimix im Dunkeln. Die war mit BEsitzerin auf der Wiese und meien Maus hat wieder den Kleinhundemacker raushängen lassen: mit steifen Beinen auf und ab hüpfen und kläffen. Das macht sie immer häufiger, ich versuche es zu unterbinden aber schaffe es meist nicht. Die Hündin kam näher und plötzlich, zack, lag meine wieder unten, schrie wie verrückt und war danach total eingeschüchtert.
    Verletzt war sie nach keinem der Zusammenstöße.

    Was zum Donner ist da los?? Durch die Kastra kommt ja der Hormonhaushalt durcheinander. Ist das das zusätzliche Testostern, dass meine Maus größenwahnsinnig und/oder leichtsinnig macht? Kann ich da irgendwas tun? Ich versuche den Radius meiner Maus einzuschränekn (sie läuft meist frei), um das mit dem gelegentlcihen Ankläffen anderer Leute zu unterbinden, aber das ist leichter gesagt als getan. :/

    Ist das ne Phase? Geht das wieder vorbei? Was kann ich machen?
    Hat irgendwer ein paar kluge Worte zu der Situation?