Beiträge von kikt1

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    Naja, andere Leute finden es grundsätzlich aber noch unmöglicher seine Mitmenschen als Arschlöcher zu bezeichnen


    Aber jedem sein eigenes Stilgefühl :???:

    LG Appelschnut

    Der Vergleich hinkt etwas. Ich schreibe über Arschlöcher in diesem Forumsbeitrag. Ich laufe nicht rum und schnauze Leute an - obwohl ich es durchaus schon zu jemandem gesagt habe, nachdem der sich wie eins verhalten hat (z.B. letztens als jemand einen Hund, den ich dabei hatte als Scheißköter beschimpft habe)

    Ich hätte es vielleicht präzisieren sollen: Ich finde es unmöglich einem anderen, anwesenden Hundehalter zu sagen sei Hund sei ein Scheissköter, während man selber einen dabei hat. Vor allem wenn der eigene Hund genau dasselbe macht wie der andere - nämlich in der Leine hängen. Klar, es gibt schon blöde Hunde, aber die können ja nichts für ihr Verhalten.
    Ich finde, jemand der sowas macht ist ein Arschloch.

    Und, ja, selbstverständlich habe ich mein eigenes 'Stilgefühl' (ich nehme an Du meinst Umgangston?) Es ist abhängig von der jeweiligen Situation in der ich mich befinde. Hier im Forum bin ich zum Beispiel oft schärfer als anderswo online - unter anderem weil ich öfter angemacht werde.

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    Mir ist sowas auch schon passiert. Allerdings wurden die 4 Pöbler paarweise als Gasse positioniert. Habe auch gebeten dass sie auf eine Seite gehen da die Gasse dazwischen echt nur nen Meter breit war. Ging anscheinend auch nicht. Wir also durchgeschlängelt und dann wurden wir auch noch angemotzt weil Andiamo leise grollte " debiles Pudelvieh" war das harmloseste was da kam. Da bin ich dann auch wirklich ausfallend geworden.

    Ok, sich gebe mal zu was ich in solchen Situationen dickfälliges mache (wo ich mich gerade über dickfälligkeit beklagt habe :hust: ): Ich bleibe einfach stehen und warte.
    Das mache ich in mehreren Situationen, wo ich auf eine 'Mauer' stosse und/oder mir eine scheinbar undurchdringlcihe MEnschenmenge entgegenkommt. Wenn ich stehenbleiben müssen die anderen irgendwie drumrum. Erstaunlicherweise klappt das immer ohne Zusammenstöße.
    Ich geh durch keine Gasse mit geifernden Hunden - die können da meinetwegen stehen bis sie schwarz werden.

    Ich finde es grundsätzlich unmöglich andere Hunde als Scheissköter zu bezeichnen. Das ist absolut unverschämt und meist auch sehr unfair. Eine Situation zu provozieren wo zwei Hunde sich angehen und dann noch dem anderen mit Tritten zu drohen ist jenseits dessen was man verteidigen kann. Wenn man es schon drauf ankommen läßt muss man da bitte schön auch durch ohne zu meckern.

    Ich hab wirklich gerne einen Hund, aber die Menge an Arschlöchern, rücksichtslosem Verhalten, Dickfälligkeit und dummen Bemerkungen denen ich ausgesetzt bin hat wirklich exponentiell zugenommen seit ich einen Hund habe. Sehr nervig.

    Zu der Situation: Keine Ahnung, ob ich die Seite gewechselt hätte. Wenn man mich freundlich bittet, wahrscheinlich. Ich bleibe aber in der Regel nicht stehen oder stiefel in das Gebüsch am Wegesrand und lege meine Hund ins Platz nur weil mir ein anderer Hund entgegenkommt. Mir begegnen pro Tag ca 20-30 Hunde, da käme hier keiner mehr voran.
    Die zwei Male wo ich gebeten worden bin meine Maus anzuleinen weil der andere nicht verträglich ist habe ich das aber natürlich gemacht. Das ist ja wohl auch im Interesse meines Hundes.

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    Kann ich nicht bestätigen, absolut nicht. Gerade die, die immer draußen waren, entwickeln sich mitunter zu wahren Stubenhockern. Ein Garten ist für einen Hund immer schön, klar. Aber dass diese Hunde eher einen bräuchten als andere Hunde - nein, das kann man ganz und gar nicht sagen.
    Die waren ja nicht freiwillig draußen, und sie wissen die Annehmlichkeiten einer warmen Stube sehr zu schätzen - in Italien kann es auch sehr kalt werden, von dem harten Beton, auf dem sie liegen müssen, ganz zu schweigen. Manche haben die Schnauze auch so richtig voll davon, die wollen nach dem Spaziergang schnell wieder aufs kuschelige Sofa. Du musst mal Ylvi fiepen hören, wenn sie in die Wohnung zurück will und es ihr nicht schnell genug geht.

    Allerdings gibt es bestimmt Hunde, die für draußen gemacht sind oder die sehr ängstlich sind etc. Aber das sind Extremfälle, auf so einen Hund wie Spina trifft das sicher nicht zu.

    Mich wundert es auch, dass sie noch da ist. Sie ist außergewöhnlich, hat einen tollen Charakter und ein angenehmes Alter. Perfekt!

    'Bildschön' hast Du in Deiner Beschreibung vergessen :-)
    Wahrscheinlcih gehe ich zu sehr von meiner Maus aus - die liebt es bei meinen Eltern zu sein und da im riesigen, recht wilden Garten rumzuschnüffeln. Ein riesiges Grundstück ohne den Geruch eines einzigen Hundes! Alles ihrs!!!
    Ich bin dann immer zwiegespalten, denn die Kröte ist zwr happy aber sie ist der Meinung auf alles reagieren zu müssen, was sich in ihrer Sichtweite bewegt (und meine Eltern haben Hanglage :hilfe: ) und sie frisst sich durch den gesamten, vielfältigen (Waldrand!) Tierkot, der da immer rumliegt :muede:
    Außerdem benimmt sie sich wie ein verdammte Katze: Ich will raus, ne wieder rein, ne, doch raus usw usw.

    Na und im Sommer ist es einfach toll, im Garten rumzugammeln und meinem Hund beim Glücklichsein zuzusehen. Hier in der Wohnung ist ihr doch oft recht langweilig. Na ja, dafür wimmelt es in diesem Tiel von Berlin von tollen Spielgefährten.

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    Oh mein Gott... :sad2:

    :???: Bezieht sich das auf mein post?? Falls, ja, kann ich Dich beruhigen: mein Hund bleibt gut allein zu Hause. Sie kaut sich durch das Stück Trockenpansen oder Trockenfleisch, dass sie bekommt, legt sich auf mein Bett und schläft. Sie frisst und trinkt auch in der Zeit und findet es natürlich nicht toll aber ist auch nicht übermäßig gestresst. Sie muss das für ca 4 Stunden 3-4 Mal in der Woche, es ist also nix neues.
    Im allerschlimmsten Fall - von dem ich jetzt noch nicht ausgehe - ist sie Dienstag von 8-11 allein, darf dann halt nur einmal Gassi an der Leine und ist danach hoffentlich noch ein bisschen bei meiner Nachbarin und dann evt. noch mal ein paar Stunden bei mir allein.
    Große Runde gibt es dann abends wenn ihre Kumpeline mit Frauchen wieder in Berlin ist.
    Ich hoffe noch, dass ich eine Hundebesitzerin und Sitterin, die wir kennen, anheuern kann aber auch der worst case ist kein Grund zur Aufregung.

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    Kannst Du da mittags keine Pause machen und selbst schnell eine Runde laufen?
    Zum Finden einer Betreuung empfehle ich den sporadischen Besuch einer Hundeschule. Dort haben wir Leute kennengelernt, die mal auf Hunde anderer Hundehalter aufpassen und auch zwei Leute, die professionell Hunde betreuen.

    Ich hab mich grad eben wieder verguckt. Nach 9 wohlbehüteten Jahren kam Birba http://www.salvalazampa.eu/de/2013/01/Birba in Tierheim, weil das Frauchen krank ist und sich nicht mehr um sie kümmern kann :sad2:

    Nein, geht leider nicht. Mir geht's auch mehr darum, dass sie nicht 8 oder 9 Stunden alleine zu Hause hockt. 4-6 hatten wir schon, abends geht#s auch deutlich länger aber, na ja, muss sie halt mal durch.

    Ich habe schon einige Leute kennengelernt, die sitten, oder sagen, dass sie sitten, aber ich brauche auch eine gewisse Verläßlichkeit in punkto Kommunikation etc. Ich bin auf der Suche nach jemandem, der eine verlässlcihe zweite Anschlaufstelle ist, hundeerfahren ist und wo meine Maus sich wohl fühlt und auch mal ein paar Tage bleiben kann. Aber das wird jetzt zu OT und ich werde schon jemanden finden :smile: Eine hieße Spur habe ich schon mal sehen, ob das was gibt.

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    Nicht ganz so spooky wie die ein oder andere Geschichte hier, aber mir reicht das schon! :ugly:

    Der Schnauz ist in der Wohnung ruhig, knurrt höchstens mal leise vor sich hin, wenn er draußen einen Hund bellen hört. Gebellt wird nur bei unbekannten Geräuschen. Wir wohnen im obersten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses, am Ende des Ganges. Bei uns kommt niemand einfach vorbei, wer vor unserer Tür steht, will auch zu uns. Daher finde ich es extrem gruselig, wenn mein Hund mitten in der Nacht wie von der Tarantel gestochen hochjagt und mit bösestem Knurren und Bellen zur Wohnungstür läuft...

    LG
    das Krümelmonster

    Da stand wahrscheinlich jemand davor und Dein Hund hat's gerochen.
    das hat meien auch schon gemacht - ich wohne ganz oben, da ist außer den Nahcbarn gegenüber keiner. Nachts um 1 oder 2 wufft meine Maus, läuft zur Tür, wufft noch mal aber lauter und noch mal lauter. Ich steh also auf gucke durhc den Spion - der plötzlcih schwarz wird. :dead:

    Da hab mein Herz doch nen Schlag ausgesetzt. Ich hab gefragt, wer da ist. Keine Antwort. Dann höre ich wie bei meiner Nachabrin die Tür aufgeht, mache auch die Tür auf und wir merken, wie jemand von unserem Stockwerk nach unten geht. Meine Nachbarin ruft 'Kann man ihnen helfen?!?' Es war ein englischsprachiger Besucher, der sich im Stockwerk geirrt hatte - man konnte hören wie er weiter unten begrüßt wurde.
    Ich fand's aber gut, dass mein Hund das gemeldet hat. Auch als meine Nachbarn mal weg waren und eine Bekannte die Wohnung benutzte hat meine Maus immer Rabatz gemacht, wenn die rein oder raus ging.
    Aber da es hier schon Einbruchsversuche gab (am hellichten Tag, während jemand zu HAuse war!) sind wir alle ganz froh über unsere kleine Alarmanlage.

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    Mein Freund hat zu der Waldgeschichte eben einen "Bemerkenswerten Satz" abgelassen. Er meinte, die Frau in der Gartenanlage sollte ne Teestube eröffnen. :D

    Nee, ne Kneipe: 'Zum Wanderer'
    :fies:

    'schulligung...
    Aber gut, dass Otaku (physisch) nichts passiert ist.

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    Nee nee, keine Augen aus dem Bündel, von DER FRAU hat man nur die Augen gesehen... Hat hier ziemlich geschneit vorhin.

    Ich konnte sie nicht fragen, was das soll, zumal ja nicht verboten ist, hier rumzulaufen... Außerdem war sie direkt weg, ist ja weggelaufen. Bei den Begegnungen vorher konnte ich nicht sehen, was sie da im Arm hat.
    Und nein, bevor euch die Phantaie durchgeht: das Bündel war der Rucksack, sie hat kein Kind im Wald abgelegt oder so, das wäre mir aufgefallen :roll: ... Das Bündel war ja viel zu klein, eben wie ein kleiner Welpe mit Decke, daher meine erste Vermutung...

    Meine Vermutung war zuerst, sie hatte da was drin, das sie im Wald heimlich hingelegt/versteckt hat. Dachte zuerst an Giftköder oder so (paranoid bin ich...).
    Als ich beim dritten Mal dann gesehen habe, das es ein kleiner Rucksack war, hab ich natürlich auch rumgesponnen und bin zu dem Schluss gekommen, dass sie vielleicht ein Kind verloren hat und "mit diesem" im Schnee spazieren war. Hier ist direkt wenige 100m entfernt die Uniklinik mit großer bekannter Kinderklinik (Uni Essen) und dem Hundertwasserhaus für Eltern...

    Hier sieht man häufiger weinende Eltern oder leere Kinderwagen im Wald... :sad2:

    Ich frage Menschen, die etwas seltsam (aber nicht gefährlich) wirken: 'Brauchen Sie Hilfe? Bei Leuten, die um's Haus herum der im Innenhof stehen und da nix zu suchen haben: Kann man Ihnen irgendwie helfen?
    Da kommt dann meist eine Erklärung - oder ganz besonders komisches Verhaten und dann kann man immer noch überlgen, ob man der Polizei Bescheid sagt. Es geht ja nicht unbedingt darum, dass jemand etwas verbotenes macht, sondern dass eine verwirrte und evt. nicht zurechnungsfähige Frau bei Minusgraden in einem Wald rumläuft. Ich denke, wenn ihr direkt um die Ecke ein Krankenhaus für Kinder habt, erklärt sich die Begegnung wohl von selber. Die arme Frau.

    Ich bin Freiberuflerin und habe tatsächlich mal nen Tag Arbeit. Hurra!
    Der wird wahrscheinlich gar nicht mal lang, aber ich fühle mich besser, wenn ich weiss, dass meine Kröte gut aufgehoben ist. Ich kann morgens nicht ne Riesenrunde machen (noch dunkel) und weiss nicht, wann ich wieder zu Hause bin. Irgendwann am nachmittag, aber ich will auch nicht gestresst sein und die ganze Zeit denken 'Oh Gott, der Hund muss raus!'
    Na ja, wird schon, aber es zeigt mal wieder, dass Hundehaltung als Single nicht ganz einfach ist.