Also da wo meine Eltern wohnen (am Stadtrand und Häusken aufm Land) ist überall Leinepflicht. Da ist links nen Trekker auf dem Feld und rechts wird der Mais für die Bioanlage geerntet, aber auf dem Weg dazwischen gilt Burt- und Setzzeit. Am Stadtrand sind ein paar MEter zwischen zwei Häuserreiehn offiziell ein Landschaftsschutzgebiet. :irre3: Und das soll man dann ernst nehmen.
Mein Hund soll im Wald grundsätzlich an meiner Seite bleiben und nicht im Unterholz oder Gebüsch oder auf Kuhweiden etc. rumstromern. Ich nehme sie auch ab und an an die Leine, wenn ich das Gefühl habe, sie erschnüffelt da was interessantes. Aber andere Länder haben den Brut- und Setzzeit Leinenzwang auch nicht und trotzdem sind Vögel da nicht ausgestorben. Wenn man Bodenbrüter wirklich schützen will, muss man erstmal die Landwirtschaft verbieten.
In ein richtigen Naturschutzgebet gehe ich mit unangeleintem Hund eh nicht rein - egal zu welcher Jahreszeit. Ach ja, und in den Hinterhof darf sie nicht unangeleint rein. Da brüten immer Amseln, die der Augapfel einer Nachbarin sind. Da möchte ich echt nicht für ein persönliches Drama verantwortlich sein.
Was übrigens wirklich einen enormen Unterschied für die Vogelpopulation in dem sehr großen und wilden Garten meiner Eltern gemacht hat sind die Katzen. Seit wir keine mehr haben brüten bei uns zig Singvögel und Fledermäuse. Das sind mal echte Jäger! Nicht so trampelige Trottel wie unsere Hunde 