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Vielleicht liest du dich zuerst/parallel ein wenig ein? Damit du ein bisschen Grundlagen hast, auf die du dann bauen kannst :) Denn hier wird jeder etwas anderes zu deinen Plänen sagen und wenn du dich dann jedesmal verunsichern lässt und gar nicht mehr weißt, wo dir der Kopf steht, ist ja niemandem geholfen 
Falls du nicht gleich Bücher kaufen willst, kannst du dich z.B. hier umschauen http://www.oyla10.de/cgi-bin/design…userid=67382633 da findest du umfangreiche Infos zur Hundeernährung.
Liebe Grüße,
Lena
Cooler link, danke!
Persönlich finde ich das Barfen auch nciht so einfach, wie es immer gerne mal in den Raum geworfen wird, aber ich fütter meinen Hund einfach gerne so. Nur Trofu füttern finde ich deprimierend (frißt meine Kröte auch nicht auf Dauer) und gutes Dosenfutter ist sauteuer. Außerdem nerven mich die Unmengen an Müll, die dabei zusammenkommen.
Ich habe mal eine Excel Tabelle gefunden, die jemand nach Meyer/Zentek gemacht hat. Das habe ich dann mit den Werten von dem Boxerforumrechner (basierend auf Simone Swanje) zusammengeworfen, denn in dem wird auch Alter & Aktivität mitberechnet und ob ein Hund kastriert ist. Calcium (bzw Menge an Sandknochen) und Salzbedarf habe ich selber ausgerechnet.
Mein Problem ist meine generelle Verpeiltheit. Ich denke schlicht nicht daran meinem Hund regelmäßig ein Eigelb zu geben und ich hab auch nicht im Auge, was sie in einer Woche frisst. Für mich war die Lösung richtige Tagesportionen zu machen in denen dann alles drin ist: Fleisch, Kräuter, püriertes Gemüse (in meinem Fall gekocht) etwas glutenfreie KH, Bierhefe, Algenmix, Salz, Öle. Das Fleisch stelle ich so pie mal Daumen zusammen, je nachdem was im Barfshop so angeboten wird, aber ca 1/3 oder die Hälfte sind Innereien, der Rest Muskelfleisch. Oft kaufe ich auch einen Fleischmix.
Über die Woche verteilt gibt es einen Klumpen Sandknochen für den Calciumbedarf.
Wenn ich den Knochen vergesse, gibt's ein Löffel Barf Komplex von Anibio über's Futter - eben weil ich unsicher bin und nicht möchte, dass irgendwelche Spurenelemente komplett fehlen.
In mein Gefrierfach passen Tagesportionen für drei Wochen und die 'Zubereitung' der Portionen dauert ca 2 Stunden. Zusammen mit dem Einkauf (der mir großen Spass macht) komme ich dabei auf ca einen halben Tag Arbeit pro Monat.
Das Gewicht wird reguliert über Trockenfutter von dem es abends mal ne Handvoll gibt oder auch nicht. Und ein oder zwei Mal die Woche gibt es Dosenfutter oder aufgepeppte Reinfleischdosen.
Blättermagen gibt es ab und an extra als 'Leckerlie' vorm Gassigehen, denn ich möchte einfach nicht, dass sich meine Kröte mit dem Stinkemaul auf mein Bett legt.
ICh bin mir nicht 100%sicher, ob alle Bedarfwerte damit erfüllt sind, aber mein Hund ist bislang topfit. Sollte das Anibio pulver irgendwann mal leer werden, bestelle ich einen Futterzusatz von Futtermedicus.
So mach ich's und es ist ein Mittelweg, der sich aus dem ergeben hat, was ich so gelesen habe, dem was der Alltag fordert und dem Verhalten meine Hundes. Blättermagen habe ich z.B. erst angefangen zu füttern, als meine Kröte anfing Scheiße zu fressen. Es wurde dann deutlich besser, obwohl sie von Menschenkot gerne noch nen Happen nimmt, wenn sie ihn findet. Es scheint ihr zu munden.
Bei Pansen bin ich sehr wählerisch geworden. Möglichst von Hirsch oder Gallowayrind soll er sein - falls ich das kriege. Mir ist in 'normalen' Pansen zu viel Mist drin.
Fang einfach irgendwo mal an. Irgendwann fügen sich die Informationen halbwegs zusammen und dann wird es etwas einfacher. Gut ist auch ein Barfshop mit kompetentem Personal in der Nähe. Die helfen auch bei der Umstellung.