Beiträge von kikt1

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    Erinnert mich an eine Situation vor einigen Jahren. So ein super cooler Chekertyp Marke Bildungsfern und seine Kumpels in der Bahn, versuchen sich gegenseitig an 'coolness' zu übertrumpfen. Als ich genervt rüber schaue sagt der "was glotzte denn so, willste nen Lutscher?"

    Ich ganz reflexartig "wieso, biste noch zu haben?"

    Das halbe Bahnabteil hat gelacht

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    :lol: :gut:

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    Ich finde nette alte Omis total süß und viele erinnern mich auch an meine verstorbene Oma, die ich über alles liebte. Einmal hätte ich fast heulen können als genau so eine Omi in den überfüllten Bus eingestiegen sich, sich nach einmal Platz umgeschaut hat aber natürlich war keiner frei und niemand ist aufgestanden, um ihr Platz zu machen. Dann hat sie sich total wackelig mit zwei Händen festgehalten :( Ich stand zwar am anderen Ende war aber kurz davor durch den ganzen Bus zu schreien:

    "Macht der Frau Platz ihr Ignoranten!!!"

    In so einem Fall spreche ich die Person an, die auf dem Behindertensitz sitzt und sage freundlich aber nicht als Frage: 'Machen sie bitte mal für die alte Dame Platz' Ich habe da schon sehr böse Blicke geerntet aber geweigert hat sich noch keiner.
    Meine Mutter stieg mal hochschwanger in einen vollen Bus und keiner stand auf. Der Busfahrer hat ne Durchsage gemacht, dass jemand bitte einen Platz freimachen soll - und es ist immer noch keiner aufgestanden! Dann hat er ins Mikro geschnauzt, er führe keinen Meter ehe diese hochschwangere Frau nicht sitzt!! Erst dann hat sich ein junger Mann genervt aus seinem Sitz geschwungen. Das war in den frühen 70ern, man kann also nicht behaupten, dass es damals bessere Allgemeinmanieren gab.

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    Die Hunde müssen es können, basta ist ja noch ok, aber meiner kommt immer wieder
    zum alten Thema und dann geht die Kontroverse los

    Der Schäfer braucht 'nen Stachel, sonst lernt der das nie und das nur, weil ihm die kleinen
    Erfolge zu langsam sind. Der halbjährige Hund muß auch alles schon können, dabei wurde
    er erst vor kurzem von uns eingeschult sozusagen und ist ABC-Schütze im Hunde 1x1

    Vielleicht schenkst Du ihm mal einen elektrischen Hund? Der kann dann alles sofort.
    Außerdem dachte ch immer ein Schäfer lernt alles wahnsinnig schnell weil er so viel will to please hat?

    Na ja, ich mach um Schäferhunde auch eher einen Bogen und zwar weil ich nie genau weiss was am anderen Ende der Leine hängt. Ich bin mal von einem Schäfer gebissen worden und zwar auf einem Kinderspielplatz! Und der Typ meint noch das hätte daran gelegen weil ich von einem Gerät runtergesprungen sei :ugly: - was man als 11 jährige auf einem Spielplatz ja schon mal macht.

    Da nehme ich den kleinen O'Tom Zeckenhaken. Da bleibt in der Regel sogar die kleinste Zecke hängen - einfach schön fest bis zum Anschlag des hakens reinschieben.
    Ich habe solche Minidinger letztes Jahr oft im Gesicht meiner Maus gefunden (im Körperfell würde ich die eh nicht entdecken)

    Mti der Zeckenzange kann ich irgendwie nicht richtig umgehen :ops: Vielleicht habe ich aber auch einfach keine gute.

    Viel Glück bei der Trainersuche. Aber wenn der Trainer mit solchen Dingen kommt wie 'Schnauzengriff' 'Alphawurf' und ähnlichen 'Der Mensch muss das dominante Rudeltier sein' Kram kommt, schick ihn wieder weg. Auch Sprühhalsbänder sollten nicht Teil eines Hundetrainings sein- ich hab letztens von ner Hundeschule gelesen, die die Dinger als reguläre Teil ihrer Ausbildung benutzt - echt unglaublich sowas.

    Sag mal, war Dein Pongo der einzige Welpe der Mutter? Dann könnte es sein, dass das 'Frustration aushalten/auch mal runterkommen' Training schwieriger wird, aber um so wichtiger ist.

    Schreib doch trotzdem mal einen Beitrag im Erziehungsforum. Ich wäre auch neugierig, was die sehr erfahrenen Hundehalter hier im Forum dazu sage.

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    Kikt,

    warste im Prenzlauer Berg unterwegs? :lachtot:

    Ich musste gerade bei deiner Geschichte an die Prenzlauer Berg " Lasst mich vorbei, ich bin eine Mutti" Muttis denken.

    :lol: Ne, ich glaube das war in Wuppertal. In den Prenzlauer Berg traue ich mich nicht. Schlimm genug dass diese neurotischen Großstadtmutties hier Einzug halten. (Meine Schwster war ne ganz schlimme. Hüülfe, die Kinder dürfen nicht im kniehohen Gras spielen. Da könnte sich ne Zecke festbeissen! :muede: )

    Hier ist die Gentrifizierung kräftig zugange. Da stand letztens in dem DM am Hermannsplatz ein Pärchen mit großem Kinderwagen (die Dinger sind ja heutzutage richtige Panzer!) in nem Gang und zickt sich an. Ich will gerade rein, da schiebt die Frau den Wagen nen stück vor, geht aber nicht nach. Ich (höflich) 'Entschuldigung, ich möchte gerne vorbei.' Sie (pampig) 'Können sie nicht warten?!?' Urm, bis sie fertig gestritten hat, oder was? Ich (deutlich kühler) 'Nein, kann ich nicht. Ich möchte gerne hier durch' Zutiefst beleidigt macht die Gute dann Platz.
    Ich glaube monatelanges Zuhausehocken mit nem Baby läßt viele Eltern ein bisschen gaga werden. Welpenbesitzer haben ja ähnliche Probleme, nur ist die Phase 'Du komms hier nich raus' schneller vorbei :D

    Wie hat ein Kabaretist so schön gelästert (hat selber vier Kinder) 'Mütter sind nicht zum Aushalten, Und Väter erst! Eltern überhaupt - total unerträglich!' ;-)
    Ich bin mal mit sehr flottem Schritt durch eine Drogerie in einem Bahnhof gepest. Ein Kleinkind schräg vor mir ändert plötzlich seine Richtung und läuft mir fast vor die Füße. Ich strecke den Arm aus, gehe seitlich an ihm vorbei und lenke/schiebe es zurück in seine alte Umlaufbahn. Ich glaube, es hat mich noch nicht mal richtig wahrgenommen.
    An der Kasse faucht mich die Mutter an, wie unmöglich es sei, dass ich kleine Kinder schubsen würde. Öhm...ok? Schubsen sah für mich eigentlich immer anders aus. Alternativ hätte ich natürlich auch über den Knirps fallen können, denn ich hatte recht viel Schwung drauf.

    Das ist so eine komische Egozentrik, die man auch oft an anderen HH sieht. Wichtig ist immer erstmal nur der eigenen Anhang, der Rest der Menschheit hat gefälligst auf Eiern darum herum zu tanzen bzw ehrfürchtig zu erstarren weil Mr und Mrs Nabelschau da gerade lang möchten. Muss ich nicht versthen, muss ich aber auch nicht wortlos hinnehmen.

    Wenn ein Kind auf meinen Hund zurennt stelle ich mich dazwischen und dann gibt's langsamen Kontakt. Wenn das Kind das nicht hinbekommt weil es noch zu klein ist wird freundlich Tschüss gesagt und man geht seiner Wege. Bei Kindern, die in Richtung meines Hundes fuchteln oder kreischen nehme ich den Hund auf die andere Seite und gehe wortlos dran vorbei.
    Das hat bislang eigentlich immer super geklappt.

    och menno..... *schmoll*

    Ich habe mich heute ein bisschen verliebt in einen alten, kranken Opihund, der von seinem Frauchen leibevoll in einer Bauchtasche getragen wurde. Ein entzückender weißer Plüsch, bissi wie ein Japanspitz oder Mini-samojede. Der arme Kerl ist schon 15 und leidet an Cushing-syndrom, d.h. er kann nicht mehr richtig laufen. (muss mal googlen, was das genau ist)
    Er wird seit 10 Tagen behandelt, wenn es nicht anschlägt, wird er wohl bald den Weg über die Regenbogenbrücke antreten. :-( Er war so süß. Sein Frauchen hat ihn dann mal rausgelassen und er ist im Park eingeschlafen, während sein junger Kumpel (Podimix) Wache schob.
    Ach, die waren alle drei ein echt süßes Team. Ich hoffe der Opi schafft es noch ne Weile.

    Dem Bauer kannst Du ne gute Flasche Wein o.ä, spendieren.
    Ich finde, dass das Anheben von Knie/Bein eine völlig angemessene Abwehr ist, wenn ein 25 kilo Hund auf einen zugestürmt kommt und an einem hochspringt. Dass Dein Hund dann tatsächlich zubeisst finde ich ziemlich problematisch.
    Wenn Du nicht in der Pampa wohnen würdest, würde ich vorschlagen einen Trainer dazuzuholen, der Euch zeigt wie ihr Euren Rüpel gewaltfrei aber bestimmt in seine Schranken weisst.

    Ich habe hier neben mir meine ersten Junghund liegen - freundliche 7kilo mit viel 'will to please' - deshalb kann ich hier keine Bombenratschläge geben. Für mein Laienauge liest es sich aber, als müsse Dein Hund mehrere Sachen lernen. 1. Zur Ruhe kommen, 2. Frustration aushalten, 3. 'Nein' und 4. den Rückruf (oder hast Du ihn nicht abgerufen, als er auf den Bauern zugestürmt ist?)

    Ich habe 'nein' mit der geschlossenen Hand geübt. In etwas so wie in diesem Video http://www.youtube.com/watch?v=EVJiwa9LHiw Meine Kröte hatte das sehr schnell raus (ok, ob sie immer 100%ig drauf hört ist eine andere Frage... ;) )

    Was ich nicht verstehe ist, warum Du den Hund, wenn er Dich anspringt, nicht einfach wortlos am Halsband nimmst und in den Flur verfrachtest wo er sich etwas abkühlen kann. Abwenden, ignorieren, time out - das sind doch alles ganz gute Wege um einen Hund zu zeigen 'Wenn Du Dich so verhältst wollen wir Dich nicht um uns haben'
    Aber gut, ich hab ne ganz andere Kategorie von Hund.

    Warum schreibst Du nicht einen Beitrag für die Rubrik Erziehung? Detailliert mit Vorgeschichte des Hundes, Tagesplan und was wann genau passiert. Es sind einige sehr kompetente User in dem Forum unterwegs, die vielleicht ein paar gute Tips geben könen und/oder Dir Trainer in Deiner Nähe empfehlen können.

    Einen Tip von meiner alten Trainerin kann ich noch weitergeben: Falls Spielzeug und Kauzeug rumliegt nehmt es weg und gebt ihm immer nur eine Sache. Die kann man dann ab uns zu austauschen, damit's nicht zu langweilig, aber so verfügt der Knabe nicht über seine eigene Ressourssen.
    Handfütterung wäre eventuell auch eine Idee. Belohnt wird der, der brav wartet und nicht dauernd fordert.