Mal aus dem Nähkästchen eines Hibbelhalters: Regelmäßigkeit und immer wieder gleiche Abläufe sind sehr wichtig für diese Hunde. Die kommen weitaus besser damit klar, jeden Tag 8 Stunden ins bekannte Büro zu gehen als wie hier gerne bei engagierten Hundehaltern üblich ist, 2-3 Stunden Gassi, jeden Tag wo anders, viele Hundebekanntschaften, da nen Ausflug, hier was anderes, zig verschiedene Betreuungspersonen etc.
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Hier werden Sachen durcheinander geworfen, das ist nicht mehr feierlich.
Und wie gesagt, ich habe einen Hund, der ist so ziemlich das, was man als Gebrauchshund nicht haben will: Hibbelig, nicht nervenstark, keine Ausdauer aber auch keine Härte, sodass er nichtmal als Sporthund was taugt. Und ja, der Hund hatte massive Probleme mit dem Alltag, aber auch der kann sich mittlerweile gut in der Öffentlichtkeit bewegen, weil ich den richtigen Weg gefunden habe, mit ihm umzugehen. Und ja, der wird nicht gerne auf nem Festival sein, aber das sind eben Abstriche die ich mache.
Aber wenn ich lesen muss "Schutztrieb und Hibbeligkeit in nem Büro geht gar nicht" dann weiß ich nicht, was manche Leute da für Monster aus den Hunden machen.