Mannomann, wenn ich mir die Berichte von Neoatom oder 12pfoten anscheue, muss ich mal schnell meine nervenschwache aber unkomplizierte Maus drücken.
Für mich wäre es der absolute Horror so zu leben. Mein Hund ist intelligent und relativ arbeitswillig. Wenn sie sich langweilt nimmt sie nicht das Haus auseinander (dafür ist sie viel zu brav) aber sie zeigt mir, dass sie sich langweilt.
Und zeigt es.
Und zeigt es.... (mit verschiedenen Strategien. Seufzen, starren, ganz klein zusammenrollen usw usw)
Und da ich meinen Hund unglaublich liebe geht es mir sehr nah wenn sie unglücklich ist.
Ich versuche ihr ein Programm zu bieten, dass sie gerade genug ausfüllt um zufrieden zu sein aber ohne mich in den Wahnsinn zu treiben. Leider eigne ich mich überhaupt nicht für die meisten Hundesportarten wie Agility, Obedience ZOS usw usw. Ich finde es langweilig und mühsam und ich kriege niemals die nötige Motivation in mir zusammengekratzt, um meinem Hund zu signalisieren, dass es jetzt total wichtig ist durch diese Stangen durchzulaufen.
Was mein Hund wirklich brauchen würde wäre ein Job. Für den sind ihre Elternrassen mal gezüchtet worden (auch wenn's lange her ist. Sheltie und Pudel), aber den kann ich ihr nicht bieten. Kompromiss ist, dass sie die Wohnung bewachen darf (in Maßen) Und neuerdings lernen wir beide Hunde-frisbee.
Trotzdem ist das Bedürfnis meines Hundes nach Spannung und Beschäftigung etwas, dass mich unglaublich viel beschäftigt und fast den ganzen Tag präsent ist. Ich habe keinen Vollzeitjob und wüßte auch ehrlich gesagt nicht, wie ich das alleine wuppen würde - selbst mit meinem harmlosen 'Anfängerhund'