Beiträge von kikt1

    Zitat


    kann ich nix zu sagen, ich hab nie allgemeine Erziehungsbücher gelesen

    aber lebe mit meinen Hunden dennoch ganz gut ;)

    ?? Aber wenn Du es gar nicht gelesen hast, warum lehnst Du es dann ab?
    Es gibt Menschen die können instinktiv gut mit Hunden umgehen, ich gehörte definitiv nicht dazu. Ich hab wirklich nix kapiert, konnte am Anfang nicht unterscheiden zwischen Angst und Spiel, Beschwichtigung und Stress usw usw.
    Als Anfänger saugt man Wissen in sich auf und der Rütter ist als Basis um Längen besser als der eigene Bekanntenkreis (in der Regel). Meine einzige Freundin mit Hund hat z.B. ihren Hund noch mit der Nase in Pippfützen gedrückt und gegen Welpenbeisserei den schmerzhaften Schnauzengriff angewandt. Andere Tips aus meiner Umgebung waren Leinenruck, Stubenreinheit via Zeitungspapier in der Wohnung und Hund einfach ins tiefe Wasser schmeissen bezüglich des Alleinelassens. Da habe ich beim Rütter definitiv eine bessere Grundlage mitbekommen.
    Klar, ich war in ner guten Welpenstunde (und in einer schlechten, aber nur ein Mal) und in der Hundeschule und letztlich habe ich hier wahnsinnig viel gelernt aber das kam alles erst im LAufe von Monaten zusammen. Man muss irgendwo anfangen sich etwas beizubringen. Die Intuition stellt sich erst viel später ein, vorher braucht mehr erst mal Information.

    Zitat

    Ich hatte immer Nachbarn, die notfalls eingesprungen wären. Aber für jeden Tag ist das auch nochmal was anderes.
    Naja, und nun habe ich das Glück, dass mein Freund und ich zeitversetzt arbeiten.

    Aber es ist sehr beruhigend, jemanden für den Notfall zu haben.

    Ich habe übrigens eine inkontinente Hündin in der Wohnung. ;)

    Hatte meine alte Hundetrainerin auch. Bei der Hündin war es tatsächlcih ein Geburtsfehelr und die war so ne winzige Maus, dass man es nicht gescheit operieren konnte. Also trug die Lütte umgeschneiderte Babywindeln. schien sie nicht zu stören.
    Als meine Bekannte einen Zweithund aus dem Tierheim wollte hatte sie auch überlegt ne graue Schnauze aufzunehmen, aber man hat ihr abgearten mit dem Argument, dass es schon gut ist, wenn beide Hunde ähnlcih fit und leistungsfähig sind. Fand ich einleuchtend und auch wenn sie mit dem Zweithund schon durch die Tierarzthölle durch ist und sie eigentlcih fr ein Leben in der Großstadt überhaupt nicht geeignet ist, sind die zwei ein tolles Paar.
    Das Problem mit den Geschichten aus den ausländischen Tierheimen ist, dass man irgendwie das Gefühl hat, alles ist besser als das Tierheim. Ich kann das aber natürlich nicht wirklich beurteilen. Wenn ich die Geschichten der Pflegefamilien lese (das ist adopTiere ja immer ganz toll und fleißig) merkt man schon wie lange die Hunde zum Teil am Anfang brauchen, um sich einzugewöhnen.

    Zitat

    Neulich war ich mit Billy Busfahren üben. Ist eh schon schwer die grabschenden Finger von ihm fernzuhalten, die ihn kraulen möchten, obwohl ich sie freundlich darauf hinweise, dass er Angst vor fremden Menschen hat und gerade in dieser angespannten, nervösen Situation nicht noch mehr Aufregung gebrauchen kann. "Aber Meeensch, der arme kleine Hund..., der weint ja ganz viel. Finden sie das denn nicht brutal, ihn in den Bus zu "zwingen"?

    öhm ja. Vor allem weil er ja erst das Jaulen angefangen hat, nach dem die Frau ihn angefasst hat.

    Gestern dann, wir hatten schon richtig Fortschritte gemacht, kam dann so ein Mädel mit nem kleinen Wadenbeißer an. Ich hab nichts gegen kleine Hunde :) aber dieser entsprach schon extrem dem Klischee des kleffenden, aufdringlichen und unerzogenen Schoßhündchens... (ein Shi Tzu).

    Nu war der an der Flexi, das Frauchen heftig am Handy tippseln. Hat gleich den Macker raus hängen lassen, kam auf meinen überangespannten Billy zugerannt, der sich eh schon untern Sitz verkrochen hatte und schnappte.

    Ich wurd laut, hab nach dem Mädel gerufen, null Reaktion. Also hab ich mich mir den Zottel geschnappt, was gar nicht so einfach war, weil er um sich gebissen hat (auuutsch, haben die böse Zähne), und rüber getragen. Mädel angetippt, Hund aufm Schoß gesetzt und mittlerweile schon leicht angep.... gemeint, sie solle doch bitte auf ihren Hund aufpassen.
    2 Minuten später kommt er wieder angerast, so schnell konnte ich gar nicht reagieren, hatte er den Billy gezwickt. Darauf hat der Kleine aufgejault (ziemlich schrill). Das hat die Tu*** dann schon gehört, kam angestampft und meinte, ob ich mich denn nicht schäme mit so einem aggressiven (!!!!) Hund rumzulaufen. Und dann nicht mal ein Maulkorb. Allmächt, mir hats scho in den Fingern gejuckt... GsD, dass wir eh raus mussten.

    Bestimmte HH sind uneblehrbar und wenn sie dann noch ne Flexi in der Hand haben hilft nur noch die Flucht in nen anderen Wagen. Würde ich definitiv beim nächsten Mal machen, sonst wird das Öffi fahren für den Zwerg ja nur noch schlimmer.
    Ich bin überhaupt rigoroser geworden was das Umsetzen in Öffis angeht. Früher war mir das ja peinlich aber wenn ich mir heute das Telefonieren oder den Körpergeruch meines Nachbarn nicht antuen will, setze ich mich um. Fertig.
    Ich würde Billy vielleicht langsamer an den Bus gewöhnen. Der machte ja eh gerade ne MEnge durch (ich kenne Deinen anderen thread). Einfach nur an der Bushaltestelle sitzen oder nur eine Station fahren reicht eventuell schon. Oder vielleicht packst Du ihn in eine Tasche? Meine damals sehr ängstliche Minimaus hat sich aus der Tasche immer gerne alles in Ruhe angeguckt. Gerade das grooooße, böse, orangene U-Bahnmonster habe ich ihr seeehr langsam nahe gebracht.
    Heute legt sie sich Patsch in die Mitte und schläft fast ein :D

    Zitat

    Nein, ich habe nur einen. Maya musste am 23.11.11 erlöst werden, Lebertumor. :sad2:
    Ich habe auch keinen Garten, wohne aber sehr ruhig im Schwarzwald und habe direkte Löseplätze vor der Tür. Aber ich habe mir auch vorgenommen, dass ein Zweithund erst einzieht, wenn wir im Eigenheim mit Garten wohnen. Ach, schwierig... :/

    Ach Mensch, hatte ich ganz vergesen, sorry!! Dabei habe ich den thread wo Du über die Adoption von Dony schreibst sogar mal zu großen Teilen gelesen. Tut mir leid, ich sehe immer nur die zwei Hunde in Deinem Avi und dachte dann, es wären zwei. :/
    Bei mir geht ein Zweithund aus einer Reihe von Gründen nicht. Ich habe schlicht nicht die Kapazität, komme finanziell schlecht über die Runden, wohne mitten in der Stadt im 4.Stock, muss den Hund mehrmals die Woche 4-6 Stunden alleine lassen und vor allem bin ich Single. Zu zweit bekommt man ja noch so einiges gewuppt aber als Einzelperson sind viele Dinge mit Hund plötzlich wahnsinnig schwierig.

    Ich glaube nicht, dass ein fehlender Garten und ein paar Stunden alleinebleiben ein super wichtiges Kriterium ist bei einem krankem Hund, der dringend ein geregeltes, überschaubares und liebevolles Zuhause braucht. Die Leute vor Ort müssen entscheiden, was für Nemo schlimmer ist: Das Chaos im Tierheim oder der Schock einer Umsiedlung in ein völlig anders Leben. Entzückend ist er auf alle Fälle!

    Zitat

    auf diesen Thread gemünzt Niani *g*
    allerdings auch wenig ernst gemeint ;)

    sonst gibts hier studierte Biologen, Tierheilpraktiker, Hundetrainer und Hundesitter mit X Erfahrung ;)
    Feuerwehrmänner habe ich nicht wahrgenommen, aber wer weiß ;)

    Beamte vom Ordnungsamt aber ... oder welche, die gerne welche wären

    Die Deutschlehrer nicht vergessen! :p :D

    Zitat


    Schlimm! Ich schaue immer wieder auf die Seite...
    Tröste mich aber mit dem Gedanken, dass ich ihn eh nicht kriegen würde.
    Arbeite Teilzeit und die Hunde sind an 4 Tagen von 8-15 Uhr alleine. Das kommt ja oft nicht gut...

    Ich bin mir nicht sicher, ob das relevant ist. Du hast ja noch zwei, der Wautz ist also nicht alleine.
    Ich hab keinen Garten und solange ich in der Stadt wohne gibt es bei mir keinen zweiten Hund.
    Aber er ist echt voll meine Beuteschema - und im Tierheim echt nicht gut aufgehoben. :/

    Zitat


    die Zeit seines Lebens kann man doch echt sinnvoller verbringen :pfeif:

    Na ja.... Der Rütter ist natürlich nicht Alpha und Omega aber er ist ein guter Anfangspunkt. IRgendwo muss man ja anfangen.
    Also mir hat das Buch 'Hundetraining mti Martin Rütter' wirklich viel geholfen. Besonders die Passage zum Thema Agieren/Reagiern. Hilfreich fand ich auch die Sachen mit dem Hundeplatz und dem Kernbereich vs. Aktionsbereich. Die anderen habe ich aber auch nicht gelesen. Sind auch ganz schön teuer.

    Ich war eben absolut blutige Anfängerin und kannte bis dato nur Katzen. Ihr könnt Euch wahrscheinlich nicht mehr dran erinnern aber als Hundeanfänger hat man es echt nicht leicht mit nem Welpen. Ich hab immer gemerkt dass mein Hund mir irgendwas mitteilen will, hab aber nie geschnallt was. Hat mich wahnsinnig gemacht.
    Auch die Frage 'Was genau mache ich denn jetzt mit dem Hund? Mache ich überhaupt etwas? Wann bringe ich ihm was bei und wie? (Im DF war ich ja noch nicht angekommen) usw usw usw.
    Der Rütter ist leicht zu lesen und kommt ohne Alphageschwafel aus. Für mich war's ein gutes Anfängerbuch.

    Zitat

    Ja hab ich. Und auf die Besi eingeredet. Sie werden Billy abgeben. Genaueres besprechen wir morgen, wenn sie wieder da sind. Ich hoffe nur, dass wir einen schönen Platz für ihn finden. Er soll nicht ins Heim...

    Also toll ist eine Abgabe für einen Hund nicht aber so wie die Leute mit dem umgehen ist es auf Dauer besser für ihn. Vielleicht kannst Du auch noch in der Zwischenzeit mit ihm ein bisschen arbeiten und ihn an Öffis gewöhnen etc etc., dann ist er auch besser vermittelbar.
    Falls er reinrassig oder ein deutlicher Irgendwas-Mix ist würde ich auf mal auf den Seiten xyz-in-Not gucken. Je nachdem wo Du bist, kannst Du vielleicht auch die DF-ler fragen an welche Tierschutzorga Du Dich am besten wendest. Es gibt einige Leute hier, die dabei helfen Tiere zu vermitteln. Im DF darf man das zwar nicht, aber man kann fragen an wen man sich am besten wendet, um Untestütung bei der Vermittlung zu bekommen.
    Viel Glück und berichte ab und an mal, wie es läuft.

    Zitat


    Der Malinos entwickelt sich doch zum Mode Hund :hust:
    Wie viele ich hier hin Hannover gesehen hab und die meisten tun auch nix mit denen :hilfe:

    Hier sind es Rhodesian Ridgeback, Aussi und Vizla magiar. Mops sowieso, aber der ist für Großstädter ja eine ganz gute Wahl. Warum sich die LEute aber mit nem riesigen Ridge quer durch einen vollen Flohmarkt schieben ist mir ein Rätsel. Und der Ridge war nicht total 'gechillt', im Gegenteil. Der ist mit nem Hechtsprung auf meine Maus los und wollte definitiv nicht spielen. Sein Frauchen hat's fast umgerissen, aber sie konnte ihn - Respekt! - halten. Trotzdem... :irre3: Weimaraner habe ich auch schon mindestens drei in meiner Nachbarschaft gesehen, dabei dacht ich die gehen nur an 'echte' Jäger?
    Schön finde ich aber, dass der Dackel und der Fox-terrier wieder auf dem Vormarsch sind. Ich glaube ich habe fast 20 Jahre keine Rauhhaardackel gesehen und jetzt toben hier sogar zwei Paärchen durch die Gegend.