Beiträge von kikt1

    Zitat

    Hast Du das eben übersetzt? Chapeau!! :ua_respect2: Ich hab das mal versucht und dann aufgegeben. Der Vollständigkeit halber hier noch die Vorteile aus der gleichen Studie.

    On the positive side, spaying female dogs
    • if done before 2.5 years of age, greatly reduces the risk of mammary tumors, the most common
    malignant tumors in female dogs
    • nearly eliminates the risk of pyometra, which otherwise would affect about 23% of intact female
    dogs; pyometra kills about 1% of intact female dogs
    • reduces the risk of perianal fistulas
    • removes the very small risk (≤0.5%) from uterine, cervical, and ovarian tumors

    Es ist ein Prozentspiel, dass ich leider nicht wiedergeben kann, weil ich zuwenig meines Schulmathes behalten habe.
    Bei der Kastra vor der ersten Läufigkeit ist das Mammatumorrisiko Null, denn das Gesäuge ist nicht entwickelt. Nach der ersten Läufigkeit ist das Riskio nur marginal höher, nach der zweiten schon wieder ein Mühchen höher und nach der dritten ist ein Zyklus eines bestimmten Hormons so häufig vorgekommen, dass das Risiko für Mammatumore genauso hoch ist wie bei einer intakten Hündin. Ich meine, dass Schwangerschaft und anschließende Welpen das Risiko wieder ein bisschen senken, bin mir aber nicht sicher. (kann sein, dass ich das mit Menschen verwechsel...)

    Ich würd's wirklich erst mal mit Homeopathie versuchen und ihr wenn es ganz schlimm wird eventuell ein Kissen als Alternative anbieten.

    Hm, ich war irgendwie in meinen posts nicht präzise genug. Also nur wegen des Rammelns würde ich auch keine mittelgroße Unterleibs-op mit den ganzen Risiken machen lassen. Ich kenne zwar mehr Hündinnen, die an KRbes gestorben sind, als solche, die aus einer OP nicht mehr aufgewacht sind, aber zumindest ein Fall ist mir bekannt, wo ein Hund die Kastra nicht überlebt hat. Das ist schon ein massiver Eingriff, auch in den Hormonhaushalt, was wiederum Folgen für Knochenproblematiken haben kann, usw. usw.

    Falls Du gut Englisch kannst: Hier ist ein Studie (komplett ohne Polemik), die zwei Dutzend Studien miteinander vergleicht, die weltweit gemacht wurde (in deutscher Literatur wird sich oft nur auf eine aus Bielfeld bezogen) Du wirst sehen, dass unter dem rein gesundheitlichen Aspekt eine Kastration mehr Nachteile als Vorteile hat. (ganz besonders bei Rüden).
    https://dl.dropboxusercontent.com/u/12078612/lon…terindogs-1.pdf

    WENN man kastriert, dann vor der dritten Läufigkeit und ca 2 Monate nach der davor (ich weiss aber nicht merh ob nach Beginn oder nach Ende). Frühkastras scheinen gerade Mode zu sein, machen aber nicht wirklich Sinn, da sie nur noch zusätzlich und unnötige Risiken mit sich bringen.

    Huch, hätte ich fast überlesen. Auf keinen Fall operieren wenn die Hündin voll mit Hormoenn ist, Das ist sehr gefährlcihund kann, wenn sie die OP überlebt, ganz böse Nachwirkungen haben.

    Ich bin mit meiner läufigen Maus auf einen andere läufige Maus getroffen, die ungefähr gleich gross war. Die zwei haben sich dann gegnseitig gerammelt, dass es nur so gekracht hat. (Es gab dabei interessanterweise keine Streiterieen; irgendwie haben sie sich in stiller Einigung immer wieder abgewechselt) Wir zwei Besis standen daneben und waren froh, dass die zwei mal ein bisschen Energie loswerden konnten und danach wirkte meine Maus auch deutlich enstpannter.

    Mich darf meine Maus auf keinen Fall rammeln. Ich hab's einmal zugelassen, um zu sehen was passiert und danach war meine Maus total aufgeregt und gestresst. Unterbinde es und mach vielleicht mehr physische Dinge mit ihr (länger Gassi mit Rennen, werfen, Raufen, etc) damit sie etwas Druck abbauen kann.

    Zitat

    Peanut, Chuck ist toll. :D

    Ich krieg auch jedes Mal das kalte Grausen, wenn im Wald mal wieder Tierschutzpoker gespielt wird.

    "Mein Hund kommt aus dem Tierheim." <-- guter Mensch
    "Meiner ist aus dem Auslandstierschutz." <-- besonders guter Mensch
    "Meinen hab ich aus der Tötungsstation gerettet." <-- Elite der guten Menschen, hat nen Freifahrschein in den Himmel, ohne vorher über Los zu gehen.

    Ob diese Menschen mit dem "geretteten" Hund klar kommen oder nicht, ist in diesem Fall eher uninteressant, ob der Hund glücklich ist, interessiert keinen, denn er wurde gerettet. So zumindest wird es hier in vielen Fällen dargestellt. Daher habe ich oft gar nicht mehr erwähnen mögen, dass die Schwarze ursprünglich Rumänin ist, denn auf dieses Podest wollt ich nicht gehoben werden.
    Für mich ist es unerheblich, woher der Hund kommt (solange er nicht vom Vermehrer stammt), solange Hund und Halter glücklich miteinander sind. Aber leider scheint das vielerorts nicht mehr so ganz wichtig zu sein.

    :D Ist ok, wir sagen es niemandem! :p

    Oh ha, ein Kastra-thread.
    ICh glaube die vorherrschende MEinung im DF ist, nicht zu kastrieren solange nicht ein besonderer medizinsicher Grund vorliegt. Die Diskussionen darum werden teilwiese recht heftig.

    Ich habe meine Maus kastrieren lassen, nach langer Überlegung und mit ordentlich Magenschmerzen wegen der Risiken. Ich lebe mitten in der Stadt, die erste Läufigkeit war ein Albtraum (mehr für mich als fpr meinen Hund, aber für sie war's auch ziemlich ätzend) und ich wollte so was nie wieder mitmachen. Heute rate ich niemandem wirklich zur Kastra, denn die Risiken sind nicht ohne, aber ich bin auch froh, diesen Läufigkeits-Zirkus nie wieder mitmachen zu müssen: dass ich meine MAus zumindest nicht an eine unentdeckte Pyometra verliere oder ihr evt. im hohen Alter eine Mammatumor-Op zumuten muss ist ein Bonus, der mir die Entscheidung etwas leichter gemacht hat.
    Wenn Kastra, dann vor der dritten Läufigkeit, sonst ist ein wichtiger gesundheitlicher Vorteil futsch. Der Zeitpunkt ist wichtig und muss vorher rechtzeitig mit dem Tierarzt vereinbart werden. ICh war fast etwas spät dran.

    Feliz Platz ist recht schwer zu lernen und auch erstmal nicht so wichtig. Und eine Woche ist nix bei schwierigen Sachen.

    Oben wurde es schon genannt: das vernünftige Miteinander.
    Mein Hund hat nicht zuerst den Namen gelernt, sondern den Rückruf. Die ersten zwei WOchen wußte ich auch ncoh gar nicht wie sie denn nun heißen soll. Ich glaube, dass sie ziemlich lange geglaubt hat, sie hieße 'Feeeein!'

    Stubenreinheit hat bei uns echt lange gedauert, das 'Hier' konnte sie früher. 'Nein' habe ich ihr auch sehr früh beigebracht und die Beisshemmung war parallel ziemlich viel Arbeit. Sitz kam erst später und Platz und 'Decke' noch viel später. Beim 'Aus' habe ich geschlampt, das bereue ich heute noch. 'Warte' kam dann mit ca 5 Monaten dazu und da war ich fast so hinterher wie beim Rückruf, deshalb ist es eins der Kommandos die am besten klappen.

    Das Ruhe üben wichtig ist wußte ich damals nicht, Gott sei Dank war ich krank, so dass zu Hause eh Ruhe angesagt war. Na ja, und was eigentlich andauernd Thema war, war die Gewöhnung an die Umwelt. Das ist aber bei einem Stadtwelpen einer Besitzerin ohne Auto quasi automatisch.

    Ach, wahrscheinlich hat er nur versucht bei ihr zu landen, sie hat's nciht gemerkt und ihn damit abblitzen lassen und er mußte sich dann trösten indem er sie runter macht.

    Absolut oberdreist jemanden zu sagen, er hätte einen schöneren Hund haben können. Zumal ich ein Foto von Peanuts Hund gesehen habe und der ist einfach toll. Wie ein extra großer, zottlige Hovi.

    Ja ja, ich weiss, ich bin eine Spielverderberin: Ich war auf seiner neuen Show in Berlin und fand sie nicht so lustig wie seine erste. Sehr viel Belehrung und Erziehung, zu wenig Komik
    Allerdings war die Beschreibung einer Begegnung zwischen zwei Hunderassen (DSH und was, was ich nciht verrate) so saukomisch, dass ich echt Tränen gelacht habe.

    Ich hatte einen netten Abend, ich hätte es aber gerne billiger gehabt. (Ticket hat über 30 Euro gekostet - und das war kein guter Platz!) Aber immerhin wird Eure Show nicht auf DVD aufgenommen, das hat mich nämlich ganz schön genervt. (Ständig Licht auf das Publikum, nerviger Animateur etc.)
    Viel Spass! :-)