Und ehrlich gesagt finde ich die Nutzung von Friedhöfen als Erholungsfläche auch nicht so dolle. Wenn ich gerade wirklich trauere will ich kein Familienpicknick vor meiner Nase haben.
Beiträge von kikt1
-
-
Zitat
Der Hauptfriedhof in unserer Stadt ist sehr groß und auch gleichzeitig Naherholungsgebiet,
Hunde dürfen dort mit, aber natürlich angeleint.
Viele HH lassen ihre Hunde trotzdem ohne Leine da laufen. Ich finde es nicht schön, wenn
die Hunde an Grabsteine und co. pinkeln. Das ist irgendwie geschmacklos.
Auf unserer Grabstätte hab ich sogar schonmal einen Hundehaufen gefunden.Was geht in den Köpfen solcher Leute vor... :nosmile:
Also, ich freue mich zwar, wenn ich meine Maus mit auf einen Friedhof nehmen kann (wir hatten da mal so ne Familienwurzeltour, wo wir quasi ein Friedhofs-hopping gemacht haben und es war Sommer, da war es echt keine gute Option die MAus im Auto zu lassen) aber ich verstehe so ein Verbot total. Solange es Hundehalter gibt, die sich aufführen wie Sau, solange wird es Hundeverbote geben an Orten wo man wirklich keine Scheisshaufen rumliegen haben will. (Obwohl es dann hier in den Parks eigentlich Männerverbot geben müsste...)Das mit der Ausnahmegenehmigung für Leute mit starker psychischer Belastung finde ich einen ganz guten Kompromiss.
-
In der letzten Diskussion hat irgendjemand einen guten Artikel zitiert in dem stand, dass es insgesamt zu dem Thema zu wenig wirklich aussagekräftige Studien gibt. Ich weiss aber nicht mehr, wo das war.
Ich fand den Artikel ganz gut (english) https://dl.dropboxusercontent.com/u/12078612/lon…terindogs-1.pdf
Aber ich denke, es ist klar, dass nur die potentiellen Mammatumore (die übrigens nach meinen Infos sehr viel häufiger bösartig sind als 15%, ich glaub die Zahlen sind genau anders rum) kein Grund sind einer Hündin fast die komplette Hormonproduktion abzuknipsen.
Da spielen immer auch eine Menge andere Gründe mit rein. Ich kenne Hündinnen, die sind halt zwei Mal im Jahr läufig, was dann jeweils 2-3 Wochen das Spazierengehen lästig macht - alles easy. Und ich kenne Hündinnen, die sind vorher, während und nachher unglaublich schlecht drauf, teilweise auch wirklich Stress haben und leiden, so dass die Besis im Grunde fast 6 Monat im Jahr eine Dauerbaustelle zu Hause haben.Ich hätte damals den OP-Termin auch fast abgesagt, heute bin ich saufroh, dass ich dieses ganze Theater nicht mehr mitmachen muss - und wir haben immer noch Rüden am Po meiner Maus. Während der Läufigkeit war das noch viel schlimmer - ein echter Spießrutenlauf für meine kleine Kröte. Boa, und was ich mir von Rüdenbesitzern habe anhören müssen. Schlimm.
Aber ich sass (und sitze) natürlich auch schon da und hoffe, dass manch ein Kelch noch an mir vorüberzieht. Die Gewichtszunahme und größere Gefrässigkeit war für mich ein absoluter Segen, denn meine Maus war untergewichtig und eine ganz furchtbare Mäklerin (und, nein, das war keine Erziehungsfrage mehr), aber an einer anderen Hündin könnte da schon sehr nerven.
Welpenfell gab es keins (wär mir auch egal gewesen), Inkontinenz...tja, dafür ist es noch zu früh. Werde ich abarten müssen aber bei kleineren Hündinnen ist das Risiko deutlich kleiner.
Und das Risiko für Knochenkrebs und Knochenprobleme ist natürlich auch deutlich höher. Da kommt es dann wiederum auf die Rasse an. -
ZitatAlles anzeigen
Wir haben am Mittwoch einen Termin zur Kastration unserer Hündin, aber ich bin mir einfach schrecklich unsicher, ob wir das machen sollen. Ich hab mich viel mit dem Thema beschäftigt, auch hier viel gelesen, das hat mir aber ganz und gar nicht geholfen, eine Entscheidung zu treffen, eher im Gegenteil.
Die OP würde endoskopisch durchgeführt werden mit einer Narkose, die über die Beatmung funktioniert, meines Wissens nach die schonendste Art, die es momentan gibt. Die Gebärmutter würde verbleiben. Auch hier bin ich verunsichert. Der eine Tierarzt sagt, das Risiko, dass sich eine Gebärmutter entzündet, wenn die Hündin kastriert ist und man es früh genug macht, geht gegen Null. Andere haben uns erzählt, dass sie sich trotzdem entzünden kann...
Lola ist jetzt 11 Monate alt und war einmal läufig, sie ist ein Dackel-Jack Russell-Mix.
Unsicher, ob wir kastrieren sollen oder nicht, macht mich vor allem ihre derzeitige Entwicklung. Sie ist sehr unsicher seit der Läufigkeit. Vor zwei Monaten sind wir umgezogen und das hat das Ganze noch verstärkt. Sie hat viel Angst, heult, wenn wir sie allein lassen, versteckt sich vor fremden Hunden. Insgesamt habe ich das Gefühl, sie macht eine pubertäre Phase durch und muss diese durchleben um dann wieder sicherer werden zu können. Vielleicht passiert das aber auch nicht und sie ist einfach ein ängstliches Wesen?
Jedenfalls habe ich Angst, dass ich ihr durch die Kastration die Chance nehme, das zu überwinden und richtig erwachsen zu werden.
(Der Tierarzt meinte natürlich, dass das Gegenteil der Fall sein könnte, sie könne nach der Kastration deutlich sicherer und weniger ängstlich werden.)Zum Anderen hat sie rassespezifisch eine Chance sehr alt zu werden, wodurch die Gefahr einmal Gebärmutterentzündungen oder hormonabhängigen Krebs zu bekommen schon gesteigert ist. Oft hab ich gelesen, dass eine alte Hündin dann notoperiert werden musste, was nicht selten schlecht ausgeht, weil der Hund die OP nicht mehr gut verkraftet bzw. bereits krank ist. Auch die Hündin meiner Eltern wäre fast gestorben an einer Entzündung der Gebärmutter.
Da nach einer späteren Kastration das Krebsrisiko nicht mehr wirklich gesenkt wird, heißt das für mich, jetzt kastrieren oder gar nicht (es sei denn natürlich, sie wird krank).
Bei einer sehr unsicheren Hündin würde ich die zweite Läufigkeit abwarten. Der eine echte Vorteil - hoher Schutz vor Mammatumoren - ist dann immer noch in sehr hohem Maße gegeben und Du hattest eine Chance zu sehen, wie sich Deine Maus entwickelt.
Ich habe meine Kröte nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen (nicht endoskopisch, aber mit Beatmungsnarkose, das ist schonender und sicherer für den Hund) und, ja, es kam eine Unsicherheitsphase wenige Monate nach der Kastra aber, nein, meine Maus ist definitiv NICHT auf dem mentalen Stand stehen geblieben, den sie zum Zeitpunkt der Kastra hatte. Meine Prinzessin ist sehr wohl erwachsen geworden und auch die Unsicherheitsphase ging wieder vorbei (dafür hab ich jetzt ne Pubertäts-pöbel-phase, Hurra)
Für mich war nach der ersten Läufigkeit klar, dass ich auf keinen Fall in dieser Stadt mit einer intakten Hündin leben kann und will. Es war eine egoistische Entscheidung und der Aspekt der Krebsvorsorge hat sie mir nur etwas leichter gemacht. Hätte ich allerdings eine Hpndin mit Knochenproblemen oder eine Boxerin oder eine Goldie Hündin an meiner Seite und damit eine Inkontinenzchance von fast 25% hätte ich es wahrscheinlich nicht machen lassen.
Ich habe 1000 Tode ausgestanden während meine Maus in der OP war, denn es ist keine medizinisch notwendige OP und ich kannte mindestens einen HH, deren Maus nach der Kastra-OP nicht mehr aufwachte.
Aber ich kenne auch mehrere Hundehalter, deren Hündin an Krebs gestorben ist und zur Zeit stirbt gerade die Hündin meines Nachabarn an einem zweiten Ausbruch.
Insgesamt bin ich heute seeeehr erleichtert, dass ich diesen ganzen Läufigkeitsmist nicht mehr an der Back habe. Meine Maus riecht trotzdem noch vorzüglich und ich habe dauernd nervige, unerzogene Rüden von desinteressierten Haltern an ihrem Pops kleben, was sie ziemlcih nervt und stresst. Während und nach der Läufigkeit war das noch zig Mal schlimmer und ich bin mir sicher, dass meine Maus dieses Theater nicht vermisst.Es ist eine schwierige Entscheidung und die meiste deutsche Literatur (und dieses Forum) ist komplett Anti-kastra wahrend die meisten Tierärzte total dafür sind. Das macht es einem auch nicht leichter.
Alles Gute, Euch beiden! -
Zitat
Dem kann ich nur zustimmen! Ich kann sowas schon nicht mehr lesen, sonst werd ich nur wahnsinnig. Heute mal wieder ein paar Beiträge gelesen:
Hund pinkelt wieder in die Wohnung, Besitzerin ratlos- was sind die Tipps? Hund stellt angeblich den Rudelführer in Frage, ist respektlos, am besten direkt kastrieren lassen (Hund ist 10 Monate alt)
Hund ist ein halbes Jahr alt und fängt an beim allein sein (5-6h) Tapete und den Schuhschrank anzuknabbern. Tipps? Hund muss sofort in eine Box! Denn Hunde machen ja nicht in ihr eigenes Nest und wenn der Hund heult, macht sie alles richtig, denn daran gewöhen sie sich schnell...
So machen es die Amis. Die schwören auf crate training. Das wird einfach nach nem Stundenplan ausgesessen (wohnen ja meist auch alle in Häusern, also keine unmittelbaren Nachbarn) Irgendwann gewöhnen sich die meisten Hunde tatsächlich dran.
Ich habe es mir letztens mit meinem Lieblingsforum (voller Amis) verscherzt weil ich gesagt, habe, ich finde es Tierquälerei seinen Hund 10 Stunden am Tag allein zu lassen. Und wenn er dann noch die ganze Zeit in ner winzigen Box sitzt würde könnt er hier in Deutschland eingezogen werden weil es gegen das Tierschutzgesetz verstösst.
Mannoman, da brach vielleicht was los... -
Es lebe die Erfindung der Antibiotika. Schön dass es der Maus wieder gut geht! -
Lehnitz ist das Gebiet wo wir schon mal waren, oder? Das dauert zwar über ne Stunde bis ich da bin aber wenn das Wetter so bleibt ist es das absolut wert.
Ich war heute auf dem Tempelhofer Feld - ein Traum. Es war sonnig, windig und leer. Irgendwann lag ich einfach irgendwo im Gras und hab mir gedacht, wenn ich schon arm und weitgehend arbeitslos bin, kann ich wenigstens die schönen Seiten dieses Lebens genießen und hab einfach in den tiefblauen Himmel geschaut, während meine Kröte zu meinen Füßen nach Mäusen geschnüffelt und Krähen gejagt hat (die Krähen waren echt penetrant. Ob die wohl dachten, ich sei ne essbare LEiche, weil ich so lange da rumlag??)ICh werde was zu futtern mitnehmen und wahrscheinlcih mal auf ne Genießer-pause bestehen, aber ich freu mich!!!
-
ZitatAlles anzeigen
Mein Hund ist nieee unangeleint, das höchste der Gefühle ist eine Schleppleine auf gut einsehbaren Gegenden
Er hat Jagdtrieb und ich traue dem Rückruf nicht.
Meine Gegend ist wirklich extrem und mein Trainer "lacht sich jede Woche schlapp" wenn ich wieder von Hundebegegnungen erzähle.
Montag abend wieder
Ich laufe Lutz an der Leine mit Blink-Leuchtgeschirr spazieren
Kommt ein Fahrradfahrer an mit einem freilaufenden Hund an einer befahrenen Straße.
Der Hund null beleuchtet, mit refektionsgeschirrr oder ähnlichem!
Ich denk noch, na hoffentlich hört der gut, in dem momentan kam der Hund auch schon froh und munter auf uns zu gedopst
Ich also wieder Rückwärtsgang eingelegt und versucht die Hunde in Keinen zu engen Kontakt kommen zu lassen.
Der Fahrradfahrer fuhr erstmal weiter!!!!
Als er dann merkte dass sein Hund wegwar kam er angefahren, ging zu seinem Hund drückte ihn runter, nahm ihn dann kommentarlos an die Leine und fuhr ohne ein Wort weiter!!!EIGENTLICH habe ich die Aufgabe immer eine Wasserflasche mitzuführen um solche Hund notfalls auf Abstand zu spritzen. Eben zum Schutz für meinen eigenen vor anderen.
Ich kann immer wieder nur den Kopf schütteln bei manchen Hundehaltern!
Ich hatte gefragt ob es sinnvollwäre, Lutz per Maulkorb zu führen, und das findet mein Trainer ist nicht zwingend nötig. Wenn ich mich damit sicherer fühle ja, weil ich eben sehr extreme Hundebesitzer bei mir in der Stadt habe, aber er denkt, Wasserflasche langt!Gruß Silke
Wenn er eh die ganze Zeit angeleint ist, hast Du ja guten Zugriff.
Aber ich beneide Dich definitiv nicht um Deine behämmerten Nachbern.Ich die letzen Tage allerdings auch andauernd BEgegnungen mit Hunden, die meiner aufgelauert habe und dann vorpreschten - und das war zwar immer ohne Beschädigungsabsicht aber defintiv kein Spielen! Allein auf dem heutigen Spaziergang ca 4 Mal. ICh latsch da immer in die Blickachse der Hunde und eventuell blocke ich auch (wenn das hinhaut) aber so gehäuft nervt das ein bisschen.
Aber hier mal ne Geschichte aus dem Auslandstierschutz bei der ihr Euch kollektiv an den Kopf fassen könnt.
http://www.hundehilfe-russland.de/?a=1&t=7&y=320…list.page&o=&s= -
Zitat
Wenn alles passt, warte ja noch auf Infos, könnte die Kleine vermutlich hier einziehen.
Habe einfach den besten Mann der Welt
Gib ihm mal nen Knutscher vom Forum!! -
Zitat
Sind echt schon viele Fotos!!
Wenn doch alle an einem Strang ziehen würden...
Irgendwo habe ich was verpasst...
Warum verschickt ihr Fotos von Euren Hunden und wohin???