Beiträge von kikt1

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    Was ist die Steigeung von "der tut nix"?
    "Das hat er aber noch nie getan, das muß an Ihrem Hund liegen".

    Mußtet ihr euch so einen Blödsinn auch schon mal anhören?

    Ja, schon oft.
    Die Leute erfinden den tollsten Blödsinn um ja nicht zu akzeptieren, dass ihr heissgeliebter Wautz genauso ein Arschloch sein kann wie jeder andere Hund, wenn sich die richtige Gelegenheit bietet.

    Zitat

    kikt1:
    Inwiefern sollte ich meine Hunde absichern? Brauchen die eine Pflegeversicherung?

    Ist das eine ernstgemeinte Frage?

    Mit absichern ist nicht versichern gemeint, sondern die schlichte Tatsache, dass Deine Hund nicht elendig in Deiner Wohnung verdursten wenn Du nach einem Autounfall mehrere Tage auf der Intensivstation liegst.
    Oder nach Deinem Tod im Tierheim landen weil keiner in Deiner Familie Lust hat Hundebesitzer zu werden.

    Zitat

    Ich denke, das ist von Hund zu Hund einfach verschieden. Möglicherweise wäre es deshalb auch besser Neuhundebesitzern dann ans Herz zu legen vielleicht einen älteren Hund (Tierschutz/Tierheim/Übernahme) anzuschauen, da man bei diesen doch schon besser beurteilen kann, ob sie Verluste eingehen, wenn sie in "ein arg kleines Rudel" kommen.
    Mein Hermann hat bspw. selbst bei den Hunden vor denen er keine Angst hat (momentan 6), überhaupt kein Interesse irgendetwas hundisches mit diesen zu unternehmen und quetscht sich lieber an die Beine der Besitzer und schnurrt vor sich hin...
    Im Sommerurlaub mit der Familie und dem Hund meines Bruders war er auch wenig an Kontaktaufnahme interessiert und blieb lieber bei Herrchens bekannten Händen und Füßen. :)

    So etwas in der Art wollte ich auch antworten.
    Es kommt auf den Hund an. Mir ist einfach aufgefallen wie sehr sich meine Maus über meine Eltern freut, wenn sie einfach länger da sind, oder begeistert zu meinen Nachbarn reinrennt wenn ich bei denen an der Tür klingel (bin mit denen befreundet)
    Es macht ihr total Spass in einem anderen Raum jemanden zu entdecken, den sie mag. Allerdings wohne ich mit einem Mitbewohner zusammen - den findet sie total überflüssig.
    Es kommt wirklich auf den Hund an. Bei den Rassebeschreibungen aus denen meine Hund besteht stand - wenn ich mich richtig erinnere - dass es Einpersonenhunde sind, aber auch wenn sie deifnitiv kein Goldie ist, stimmt bei meiner Maus halt nur bedingt.
    Aber unglücklich ist sie nicht und es gibt eh täglich Hunde- und Menschenkontakt.

    Es gibt sogar mehrere solcher Phasen. :-/
    Eine war bei uns richtig schlimm. Ich bin irgendwann selber richtig kirre geworden und hab die Maus dann erstmal nen Tag bei der Sitterin geparkt, damit wir uns beide wieder beruhigen. Hat auch gut funktioniert.

    Bei uns sind die Phasen von selber wieder weggegangen. Ich habe die Maus mit Spielen abgelenkt oder die potentielle Gefahr mit ihr zusammen betrachtet - natürlich gaaaaaanz, gaaaanz vorsichtig und als sie sich ein Mal das furchtbar gefährliche Sofakissen, das (warum auch immer) auf der Strasse lag, dann schließlich schnappte und ordentlich todschüttelte war sie stolz wie Bolle. Das war dann ganz gut für ihr Selbstwertgefühl.

    Im Moment kämpfe ich gerade mit einer Größenwahn-Phase. Die ist fast genauso nervig.

    Ich arbeite (leider) nur sporadisch, da ist meine Kröte 4-5 Stunden allein, wenn's doof läuft auch 6.
    Ich könnte sie sicher auch 8 Stunden alleine lassen, einhalten kann sie länger, aber ich merke schon, dass auch wenn sie dabei meist schläft es schon an ihrem Nervenkostüm kratzt wenn das zu oft in der Woche vorkommt.

    Sie fängt dann an mich zu belagern, wenn ich mich fertig mache, legt sich vor die Tür etc. Es gibt zwar werde gebel, noch wird irgendwas zerstört oder sonstwie Stress gezeigt und beim Weggehen ist sie eh mit irhem Leiblingsleckerlie beschäftigt aber ch fühle mich einfach nicht wohl wenn ich sie länger als 4 Stunden alleine lasse.

    Ja, das mit dem fehlenden Trubel denke ich bei meiner Maus manchmal aus.
    Sie ist sooooo happy wenn ich bei meinen Eltern bin und wir morgens vom 'Gästehaus' durch den Garten gehen und 'Wo ist Opa?' und 'Such Omi!' spielen. Auch als meine Eltern hier waren hat sie sich die ganze Zeit nen Ast gefreut, besonders über meine Mutter.

    Einzelperson plus Einzelhund ist halt schon ein arg kleines Rudel....
    Ich hab die Hoffnung auf nen hundeliebenden Mann an meiner Seite aber auch noch nicht komplett aufgegeben. :-)

    Zitat

    Ich hatte immer als kinderloser Single Hunde.

    Beachten muss ich nichts. Es ist herrlich, wenn niemand da ist der einem die gute Erziehung versaut.

    Absichern brauche ich mich auch nicht.

    Und ja es funktioniert natürlich sehr gut.

    Du sollst auch nicht Dich absichern, sondern Deinen Hund!


    An die TS:
    Ich bin auch Single mit Hund. Das geht weil ich Freiberuflerin bin. Mit Vollzeit wird das sehr, sehr anstrengend. Erlebe ich gerade in meinem Bekanntenkreis.
    Ich habe Freunde mit Hund bei denen ich die Kröte ab und zu parken kann und professionelle Sitter falls die nicht können. Solche Kontakte muss man pflegen und es ist auch ganz gut wenn der Hund mal nen Tag oder ne Nacht woanders ist. Als Single mit Hund wird es nämlich meiner Ansicht auch schnell mal etwas 'zu eng' in dem permanenten Miteinander.
    Eine kleine Atempause tut da mal ganz gut (und wenn ich Deine anderen teilweise hoch-emotionalen Beiträge im Forum so lese denke ich, dass gelegentlich etwas Abstand Dir und Deinem Wautz auch mal ganz gut tun würde)

    Gerade in der Hundepubertät ist es auch mal gut wenn der Hund mal bei jemandem ist, der ihn nicht wie ein Kind oder einen Lebensgefährten behandelt, sondern wie einen Hund. Und das schont auch die eigenen NErven und nach nem haben oder ganzen Tag freut man sich auch wieder so richtig auf den Wautz

    Allerdings bin ich super heikel was Sitter angeht. Ein anderer Hund muss da sein, ein hohes Varantwortungsbewußtsein und Hundeverstand auch. Das kostet Geld aber ist sinnvoll investiert.

    Falls mir was passiert, gibt es jemanden der die Maus nimmt und vernünftig vermitteln wird. Dafür habe ich auch Geld zurückgelegt (denn leider wohnt die Frau mittlerweile nicht mehr um die Ecke) Für spontante Notfälle gibt es Nachbarn mit einem Schlüssel und wenn's gaaanz schlimm wird springt auch mein Untermieter kurz ein.

    Es geht, aber es ist bisweilen etwas mühsam.

    :???:
    Ok, ich muss zugeben, auch wenn ich Dich nicht um Deine Tierärzte beneide, diesen Punkt halte ich für Quatsch.
    Ich bin mit meiner Maus eine Woche zu hsue geblieben 8sie war erst 8Wochen alt) und dann mal zum Tierarzt gegangen ohne das etwas gemacht wurde. Es gab Leckerlie und es wurde gespielt und alles war prima. Erst langsam, zwei Jahre und einige unangenehme Behandlungen später, findet sie diese Tierarztpraxis langsam doof.

    Ein Grunduntersuchung bei einem neuen Tierarzt halte ich für absout vernünftig, auch wenn cih 40 Euro etwas teuer finde.
    Nach einem Mittel für Flöhe hast Du selber gefragt. Du hättest Dich auch hier im Forum schlau machen können und etwas im Internet bestellen können. Das ist billiger.

    Die Antibiotikagabe finde ich auch etwas sehr früh aber auch da kannst Du mitreden.

    Mach doch mal ne vernünftige Onlinesuche und lies Dir die Bewertungen der diversen Tierärzte durch. Du wirst schon jemanden finden, der Dir gefällt.

    Und ich bin mir sicher: Dein Hund hatte ein blödes Erlebnis aber sicher kein Trauma. Du musst Dich beim Tierarzt schon ein bisschen zusammenreissen und Deinem Wautz mehr Sicherheit vermitteln. Zuviel Mitleiden und Betüddeln hilft einem Hund nicht.