Beiträge von kikt1

    Also ich Tante google mal gefragt und so wirklich viele informative Artikel gibt es zu dem Thema nicht, aber ich habe mehrfach gelesen, dass die Therapie 6 Monate dauert in denen immer wieder das Blut kontrolliert wird, um keinen Rückfall zu haben.
    Manche der Symptome können auch bleiben und grundsätzlich kannst du wohl sehr froh sein eine MEningitisform erwischt zu haben, die Deine Maus überlebt. Das ist nämlich nicht immer der Fall.

    Ich denke Deinem Hund wird es noch eine Weile schlecht gehen. Wahrscheinlcih ist das auch von Hund zu Hund auch unterschiedlich aber auf ein paar Wochen würde ich mich schon einstellen.
    Ich würde ihr Schonkost (gekochtes Hühnchen mit sehr matschigem Reis) kochen damit ihr Verdauungstrakt nicht hart arbeiten muss, sie so viel schlafen lassen wie sie will, sie lange und ruhig streicheln und eventuell sanft massieren, damit sie sich geborgen fühlt, drauf schauen, dass sie trinkt und mich einfach in Geduld üben.

    Gute Besserung für den Wautz!!

    Und bei solchen Sätzen (wie der oben zitierte) steige ich sofort aus.
    So ein Schwachsinn! 1. werden viele Nahrungsmittel durch Hitze überhaupt erst geniessbar. Ich würde der Frau sonst mal empfehlen eine rohe Quitte zu essen. Die kann sie dann runterspülen mit frischer, nicht pasteurisierter Milch einer Kuh aus unhygienischen Verhältnissen
    2. Sind auch nicht alle Menschen gleich. Schon vom genetischen PRofil her gibt es Leute, die bestimmte Sachen essen könne (wie Milch) und andere werden davon krank.
    Ich habe mich mal aus gesundheitlichen Gründen mit dem uralten (und teilweise auch etwas kurios anmutenden) Modell der Traditionellen Chinesichen MEdizin beschäftigt. interessant fand ich unter anderem, dass ich einem Typus zugeordnet wurde dem empfohlen wurde eher wenig Rohkost zu essen und mehr warme Mahlzeiten und Suppen zu essen. Lustigerweise war (und ist) es genau das, was ich seit Jahrzehnten automatische mache.

    Ich bin grundsätzlich immer wahnsinnig genervt von Autoren, die sich selber nicht bewußt sind, was sie für Prämissen allen ihren Argumentationen vorsetzen (geschweige denn diese irgendwo mal erwähnen) und bestimmte Dinge als 'gegeben' sehen. In dem Zitat ist das z.B. die Annahme das 'erhitzt' gleichzusetzen ist mit 'zerstört' und 'tot'
    Ja, in erhitzen Lebensmitteln krabbeln weniger Bakterien, Einzeller und Parasiten rum und entsprechend 'tot' sind sie dann, aber ich persönlich empfinde das eher als Vorteil.

    Ich weiss, es ist ein bisschen engstirnig von mir ein ganze Buch wegen einzelner Behauptungen abzulehnen, aber ich kann mir da nicht helfen. Für mich war z.B ein oft empfohlene Kastra-buch einfach nicht mehr lesbar, nachdem ich in der Einleitung die Behauptung gelesen hatte, dass die Kastration eines Hundes dasselbe ist als würde man einem Jagdhund ein Bein amputieren damit er nicht mehr jagt.
    Das ist einfach so haarsträubend schlechte und polemische Rethorik, dass sich mein Verstand einfach weigert weiterzulesen.

    Persönlich denke ich, dass man für uns Menschen einen deutlichen Unterschied machen muss zwischen Vollkorn und raffiniertem Getreide. Wir brauchen KH um zu funktionieren. Wenn wir sie nicht essen macht unser Körper sie selber. Zu viele von der falschen Sorte können uns krank machen, aber grundsätzlich verkehrt sind sie mMn nciht.

    Ich bin ein großer Fan des schönen Satzes von Paracelsus: Gift ist eine Frage der Dosierung.
    Das wende ich auch auf meinen Hund an. Da ich nicht 100%ig weiss, was für sie das optimale ist (wenn es nach ihr ginge, würde sie aussschließlich Fleisch essen und zwar am liebsten gekocht. Vielleicht noch ein paar Beeren oder Hagebutten und ein paar Kräuter aber das war's) gibt es von allem etwas mit dem Schwerpunkt auf rohem Fleisch. Bislang fahren wir damit ganz gut, ich muss ihr nur jeden Tag etwas rohes geben und nicht nur ein paar Mal die Woche, sonst bekommt sie Magen/Darmprobleme

    eta: noch eine Überlegung: Wenn ich manchmal lese wie manche Leute (nicht hier im thread!) über Nahrung schreiben oder reden, frage ich mich, ob sie auf ihrer Suche nach einer Religion in der guten alten Kirche nicht besser aufgehoben wären.

    Zitat

    Das hast du echt super ausgedrückt! :gut: Wäre ja auch schlimm, wenn jeder den gleichen Geschmack hätte, was die Hundeoptik anbelangt.
    Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber hier gibt es z.B. viele Golden Retriever, ohne die jeweiligen HH hätte ich echt Probleme, die zu unterscheiden. Luna erkenne ich unter drei Dutzend Hunden sofort. ;)
    Ich denke aber auch, dass man (also HH und Hund) mit der Zeit zusammenwächst. Ohne Scheiß, ich hab mehr als einmal heulend in der Ecke gesessen, weil Luna einfach so anstrengend war und gar nicht so, wie ich es gern wollte. Heute bin ich stolz auf sie und ihre Entwicklung. Meistens. :lol:
    Ist jetzt nur meine Erfahrung, aber das, was man gemeinsam erreicht, erlebt und durchgestanden hat schafft eine viel tiefere Verbindung als "Schönheit".

    Boah, was kitschig! :ops: Ich hoffe, ihr könnt noch ein Foto verkraften - nicht der Reißer in Sachen Schönheit, aber für einen Hund, der früher quasi vor seinem eigenen Schatten Angst hatte ein großer Schritt, drum finde ich es toll:

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    Deine Maus ist einfach nur zum Knutschen. Und ein absolutes Orgiginal.

    Hier in der Gegend gibt es auch so ein Original: einen Hund, den ich immer 'flaschenbürste' nennen. Man kann das Aussehen kaum bschreiben, er sieht einfach nur...kauzig aus. Zu lange Beine, zu kleiner Kopf, Glubschaugen, Mininase, komisches Fell, das auf dem Kopf einen extra Puschel bildet usw. Er ist aber so unglaublich toll und niedlich , dass alle 'Stammgäste' der hiesigen Wiese immer ein Entzückensgeschrei verfallen wenn er auftaucht. Sein Character anderen Hunden gegenüber ist auch super. Er ist klein und leicht und weicht aus, wenn ein andere Hund pöbelt. Nie auf eine Kollision aus aber trotzdem in der Lage seine Grenzen klar zu machen. Ein Klasse Hund.

    Dass die LEute sagen, sie sei hässlich hast Du ja schon mal erzählt. Die haben aber nicht mehr alle Tasse im Schrank. Enya ist total schön und sowieso auch total toll.
    (Ok, über den Namen würde ich das jetzt nicht unbedingt sagen... :hust: :p )

    Ich werde auch nie vergessen wie sie den drei Mal so schweren Mastiff niedergestarrt hat. Hi hi - und wie leicht angefressen der Besitzer des Riesen war. :D
    Enya ist der Knaller.

    Zitat


    Also, nun musste ich doch laut lachen! :hust:
    Einmal den Skateboardercollie für mich!

    Voila!! (Ok, ist ne Bulldogge, keine Collie aber immerhin!)
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    Zitat

    Also, dieser Glaubenskrieg ist ja sehr amüsant!

    Macht ihr euch eigentlich auch genauso einen Kopf über eure eigene Ernährung? Ich habe es schon oft genug erlebt, daß bei den Hunden akribisch auf die Ernährung geachtet wurde; ja nichts geben, was nicht gesund ist; nur frisch und so weiter - und selber gehen die HH öfter zu Mc Sowieso oder schieben sich Fertiggerichte in die Mikrowelle. Oder daß gerade dicke HH auf die Linie ihrer Hunde achten, daß er ja kein Gramm zunimmt.

    Warum also macht man so ein Gedöns um die Ernährung der Hunde? Projiziert damit der HH, der sich nicht so gesund ernährt, die gesunde Ernährung, die er selber haben sollte, auf seinen Hund? Oder warum? Wer verzichtet zu 100% auf künstliche / fertige Lebensmittel? Wer macht sich wirklich ALLES frisch?

    (...)

    Und wie gesagt: Es ist seltsam und amüsant, wie sich hier darüber gestritten wird. Wir haben echt ein Luxusproblem.

    Schön, dass wir Dich ein bisschen unterhalten konnten.

    Ich habe zeitweise extrem auf meine Ernährung geachtet (aus medizinischen Gründen) und werde es demnächst wieder mal eine Weile machen - allerdings werde ich das nicht in dem Ernährungsforum (!!) des DOGFORUMs(!!!) diskutieren. Sondern da wo es hingehört: in einem Ernährungsforum für Menschen.

    Ich persönlich mache tatsächlich recht viel Bohei um das Futter meiner Maus denn sie ist nicht in der Lage sich selber zu versorgen, und wenn ich Entscheidungen für Andere treffe bin ich generell etwas sorgfältiger. Mein Hund ist ein Familienmitglied für mich und ich möchte, dass sie lange lebt und möglichst gesund dabei bleibt.
    Insofern ist der Versuch meinen Hund gesund zu ernähren auch der Versuch Tierarztkosten zu vermeiden.