Meine Güte, hier ist ja was los....
Also: Vor ihrer Kastration war meine Kröte auch so eine mäkelige Prinzessin und es treibt einen in der Tat an den Rand des Wahnsinns, wenn ein Hund nicht frisst und dabei total dünn ist (hier waren es 6,5kg bei 38cm SH)
Aber wenn das Futter halbwegs passabel ist (Gibt bessere Dosen als Rinti aber das ist immer noch besser als billiges Trofu) und vom Hund auch vertragen wird muss man eben einfach mal mental einen Schritt zurücktreten, akzeptieren, dass ein Hund nicht in wenigen Tagen verhungert und den Druck aus der Situation rausnehmen.
Ich habe irgendwann tunlichst nicht mehr hingesehen, ob meine Kröte frisst oder nicht sondern den Napf einfach stehen lassen und das Ganze ignoriert. Das hat durchaus geholfen. Wenn es bei Dir genau umgekehrt ist, na dann bleibst Du halt ein paar Wochen beim Fressen dabei, machst dann irgendwann im neuen Jahr die Tür auf, gehst dann irgendwann in einen anderen Raum usw usw.
Ansonsten empfehle ich noch eine gute (!!) Trainerin, die sich mit nordischen und Tierschutzhunden auskennt und fachlich einigermassen auf dem neuesten Stand ist. Es klingt als gäbe es bei Euch eine ziemliche Schieflage und da hilft es sicherlich, wenn da mal ein professionelles, geschultes Auge einen Blick drauf wirft und ein paar Verhaltensregeln für alle aufstellt.
Ich habe keinen Tierschutzhund, weiss aber von denen in meiner Umgebung, dass manche fast 3 Monate brauchen ehe sie richtig 'angekommen' sind.
Du wirst Dich etwas in Geduld üben müssen und Dich vielleicht noch deutlich besser über Huskies aus dem TS informieren müssen.
Alles Gute!