Beiträge von kikt1

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    Naja ich habe gelesen das der Hund vom kaltgepressten Magengeschwüre bekommen kann.

    Keine Ahnung ob das stimmt.

    Häh? Das löst sich doch in der Regel viel schneller auf als Extruderfutter.
    Allerdings glaube ich nicht, dass kaltgepresstes per se besser ist als Extruderfutter. Denn da die Pellets auch ne Weile haltbar sein müssen werden die Teile selber vielleicht bei einer niedrigen Temperatur zusammengepappt, aber die verderblichen Zutaten sind sehr wohl hocherhitzt.
    Ansonsten kenne ich noch das Argument dass Extruderfutter für die Hundverdauung besser aufgeschlossen ist - das habe ich allerdings von der Marengo-webseite. Ob man das glaube muss, ist eine andere Frage. Zumal Marengo zwar ein Extruderfutter ohne synthetische Vitamine ist, aber ihre einzige Proteinquelle Rindergrieben sind. Der Hund einer Freundin hat mit diesem Futter echt abgebaut und sie ist dann recht flott zurück zu Platinum gegangen.

    Sieht aber trotzdem gut aus :p
    Weich und leicht klingt gut, formstabil isser wohl auch. Wie sieht das denn mit Regen aus? Weicht das leder irgendwann durch? Macht die Form irgendwann 'schlapp'?

    Ich selber bevorzuge Schirmmützen aus Wolle, die ich bei Bedarf zusammenknüllen und in die Manteltasche stopfen kann. Wenn's dann richtig kalt oder nass wird pack ich halt noch die Kapuze drüber.

    Also dieser Tip mit dem Bauchgefühl kommt ja oft und mich hat der am Anfang immer etwas ratlos zurück gelassen.

    Ich habe mal einen Artikel darüber gelesen dass Intuition meist richtig ist WENN man in dem entsprechenden Bereich viel Erfahrung hat. Dann hat man einen großen Erfahrungsschatz, der sich auch aus ganz vielen unbewusst wahrgenommen Faktoren zusammensetzt und entsprechend stellt sich dann ein gutes oder auch mulmige 'Bauchgefühl' ein.
    Aber in Bereichen wo man keine Erfahrung hat, kann es diese Intuition eigentlich nicht wirklich geben.

    Ich meine, es gibt ja so richtige 'Hundemenschen'; ein paar kenne ich auch. Ich gehöre definitiv nicht dazu. Meine Kröte ist mein erster Hund und ich erinnere mich noch gut, wie ich in den ersten Monaten immer gemerkt habe, dass sie versucht sich mitzuteilen, ich sie aber einfach nicht verstehe. Es war teilweise richtig rührend wie deutlich sie in Hündisch versucht hat was zu sagen - so ein richtiges Hunde-Equivalent von LAUT und l.a.n.g.s.a.m. reden. =) Nur hab ich's einfach nicht verstanden.
    Nach zwei Jahren kann ich es viel besser, aber bei anderen Hunden bin ich dann oft trotzdem aufgeschmissen.

    Wie soll man als Primat und Hundeanfänger plötzlich rein intuitiv einen Caniden aufziehen? Im Grunde orientiert man sich dann doch nur an dem was man schon erlebt hat - und da kommt teilweise ziemlicher Murks bei rum. Welpenschutz, Rudelführer, Dominanzverhalten und anderen Quatsch kann man sich dann auf dem Hundeplatz anhören. Und das sind noch die besseren Sachen. Ab und zu kommt ja tatsächlich immer noch 'mit der Nase reinstubsen, Klaps mit ner Zeitung auf den Po, Stachler rum und ordentlich dran rucken etc.

    Als ich damals auf der Suche nach einer Strategie war kam auch der Gedanke an eine Erziehung ohne Leckerlie auf. Eine überzeugende Hundeschule dazu fand ich auch - weit weg und sauteuer. Und eine Bekannte hat es ohne gemacht, allerdings ist die genau so ein typischer Hundemensch und hat völlig andere Ressourcen als ich (mithelfender Partner, Datsche, Bulli - viel Platz und Freiheit also für ein wildes Hundekind)

    Alle anderen - Hundeschulen wie Hundetrainer - arbeiten hier mit Leckerlie. Und ich schwanke zwischen Genervtheit weil es eben ohne Leckerlie nur schwer und schon gar nicht längerfristig geht und Erleichterung, dass meine Maus so bestechlich ist und mir damit den Alltag in der Stadt mit Hund ganz enorm erleichtert.

    Ich finde es gibt einfach mehr als nur einen Weg.
    Clickern z.B. liegt mir so gar nicht aber es bewirkt wohl wahre Wunder bei manchen Hunden und manchen Problemen. Andere machen alles über den Futterbeutel und fahren damit gut, wieder andere benutzen Spielis als Belohnung usw usw. Ich persönlich finde kleine Krümel in der rechten Hosentasche am einfachsten (und bin nur aufgeschmissen wenn ich ein Kleid tragen will)
    Tricks würde meine Maus übrigens liebend gerne machen. Wenn ich mich dann doch mal zu ner kleinen Übungsrunde durchringe ist sie immer total begeistert dabei. Nur ich, das Frauchen, bin nicht motiviert genug für anständiges Trickdogging.

    Zitat


    *

    Es liegt nicht unbedingt an der Rasse .


    .[/quote]

    Irgendwie hast Du mir da einen Absatz beim Zitieren untergemogelt, der nicht von mir ist.


    Die Interpunktion soll andeuten, dass die Hunde anders wären, wenn sie anders erzogen wären? Was schlechte Manieren angeht (beide Hunde fordern z.B. gerne - die Lütte recht subtil, die Grosse recht laut) stimmt das sicherlich. Das erleben wir ja, wenn die Hunde bei ihrem jeweiligen Sittern sind. Aber was das Bedürfnis nach Beschäftigung angeht bin ich mir da echt nicht sicher. Wie soll man denn einen vor Kraft strotzenden, sehr triebigen und dazu sehr intelligenten Hund dazu bekommen mit nur einem ausgiebigen Spaziergang pro Tag und sonst nichts zufrieden zu sein??

    Obwohl: ich kenne ja einige Amis online, die mit ihren Hunde cratetraining machen und gemacht haben und diese Hunde verbringen den Großteil ihres Lebens in diesen Kenneln. Alle Besitzer schwören mir, dass ihre Hund dadrin nur schlafen und dabei total entspannt sind und zwar die ganze Nacht und den halben Tag. Ich glaube das sogar. Ich denke wenn man einen Hund schön reizarm erzieht, passen sich die meisten einem sehr langweiligen Leben gut an.
    Ich denke trotzdem, das auch cratetraining ab 8 Wochen mit der Grossen nicht funktioniert hätte.

    Das mit dem 'nicht gelernt zu ruhen' stimmt wahrscheinlich schon bis zu einem gewissen Grad. Die arme Maus ist in ihren ersten 4 Monaten durch echt viel Hände gegangen, dann fuhr ihr Ex-herrchen ein 'ich mach meinen Hund zum Balljunkie' Programm, dann gab's ne Trennung usw usw.
    Man kann sie auch durchaus zur Ruhe zwingen (macht ihr Frauchen auch oft) aber wenn sie wach ist vibriert sie geradezu vor Energie. Sie hat auch diesen wahnsinnig intensiven 'Border-blick' (schwer zu beschreiben, sorry) Ich denke auch mit 'guter Kinderstube' würde ein normales 08/15 Programm für diesen Hund einfach nicht reichen.

    Meine Maus ist nicht halb so intensiv. Dank des Einflusses des DFs stand 'Ruhe üben' auch von Anfang an mit auf dem 'Trainingsplan'. Trotzdem kommt, wenn ich nur wenig Gassi war oder das Gassi eher langweilig war, irgendwann so eine Unruhe in dem Hund hoch. Nach einigen Suchspielchen ist es dann wieder besser.

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    Nach zig durchgetesteten Hüten habe ich einen supertollen Hut für mich gefunden, der alle anderen ausgestochen hat - Hut aus Känguruhleder.

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    Die Jacke bitte ignorieren - das Ding ist schon seit Jahren nicht mehr wasserdicht...

    Fesch!
    Aber ist das Ding nicht total schwer wenn es aus Leder ist? Oder ist Kanguruhleder was besonders? Ich hatte das noch nie in der Hand.

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    Das Groß der Hunde ist es zufrieden ein geregeltes Leben, unter Schutz und Obhut, mit gutem Futter, ausgiebigen Spaziergängen, ausreichend Spiel und Schmuseeinheiten, zu führen.

    :ka: Also wenn 'ausgiebig' ca drei Stunden quer durch die Pampa bedeutet dann stimmt das für meine Kröte. Aber das kann ich echt nicht oft leisten. Gerade im Winter muss ich abends immer wieder mit Kopfspielchen aufwarten weil sie sonst nicht zur Ruhe kommt.
    Und ihre grosse Freundin (BC/Münsterländermix aus dem TS) braucht noch deutlich mehr. Dieser Hund schläft 12 Stunden nachts, vielleicht noch mal 1 oder 2 tagsüber und den Rest ist sie 150%ig da und will was tun. Und alles was sie tut - selbst wenn es nur das Nagen an nem Knochen ist - macht sie mit einer Energie wo ich schon vom zuschauen müde werden. Ihr ist völlig egal was man mit ihr macht - Tricks, Frisbee, Apportieren, Suchspiele - hauptsache man will irgendwas von ihr.

    Vielleicht ist das anders bei mehreren Hunden oder es liegt daran, dass die beschriebenen Hunde beides Hütehundmixe sind, aber das oben beschriebene Programm reicht leider Gottes auf Dauer nicht.

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    Das ist mir so ungefähr mal passiert. Ein Trainer wollte mir einen Stachler aufdrehen, ich weigerte mich natürlich und er wollte es daraufhin meiner Mutter umziehen um zu beweisen das es doch gar nicht weh tut! Ich hab mir Mutter und Hund geschnappt und bin kommentarlos von dannen gezogen... :rollsmile:

    Ok, ich mußte gerade echt laut lachen, als ich mir das Gesicht Deiner Mutter bei dem Vorschlag vorgestellt habe...
    Ich hätte dem Trainer ja vorgeschlagen, dass er sich den Stachler selber überzieht. Dann Leine in die Hand und einfach mal flott loslaufen und ein paar Mal dir Richtung wechseln. :D

    Also dieses ganze Gedönse um 'atmungsaktiv' ist so eine Sache. Eine Membran funktioniert wie ein Kamin: die Feuchtigkeit geht nur raus wenn es draussen deutlich kälter ist. Und wenn es deutlcih kälter ist, braucht man wieder andere Schichten zum wärmen und prompt schwitzt man wieder :-/

    Ich schwitze auch recht viel und ich habe schon viele Kombinationen durch mit dem vollen Programm von Funktionsunterwäsche, softshell hardshell etc etc. - was einem so in Outdoorläden eben zusammengestellt wird. Angenehm fand ich die alle nicht.
    Ich trage am liebsten dünne Wolle. Die wärmt ohne mich zu ersticken, ist schmutz- und geruchsabweisend und hält lange. Leider ist sie auch sehr teuer.
    Für Vielschwitzer kann ich nur Jacken mit Unterarmbelüftung empfehlen. Wenn dann noch ein verdeckter Spalt am Rücken ist, um so besser.
    Aber letztlich mag ich dieses ganze Plastikgeraschel nicht, die Ärmel sind immer zu lang für mich und umnähen kann man sie i.d.R. nicht und deshalb habe ich schlichte wattierte Jacken mit viel Baumwolle, die sich einfach vollregnen und dann zu Hause trocknen, während ich für das nächste Outing Jacke No.2 trage. :-)