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Also lieber zur Ruhe bringen, als versuchen durch zu viel Gassi platt zu machen?
So hab ich'S gelernt und bei mir hat sich das bewährt. Beim BC Mix einer Freundin, die schon völlig uberdreht aus dem Tierschutz kam und wo das (Ex) herrchen immer schön fleissig Bällchen gespielt hat kann man sehen, was passiert, wenn ein Hund nicht gelernt hat, dass zu Hause tote Hose angesagt ist. Ein ganz toller Hund aber im Zusammenleben teilweise echt furchtbar.
Alle (Jung)hunde, die ich kenne, haben pünktlich mit einem Jahr noch mal so richtig einen drauf gelegt an Kraft, Muskelmasse, Energie und Bedürfnis was zu tun. Wenn man da schon bei zwei Stunden Megaprogramm ist, kann man sich warm anziehen.
Ich kenne Leute, die täglich vier Stunden mit ihren Hunden draussen was machen, ur damit der Wuff nicht am Rad ist. Ok, der krasseste Fall ist ein Cattledog-mix, die braucht das tatsächlich irgendwie, aber ich könnte und wollte das nicht leisten. Ich hab meinen Hund eher 'klein' gehalten und erst mit einem Jahr angefangen Programm zu machen (Frisbee und als sich leider herausstellte, dass ich das viel toller finde als sie Mantrailing)
Ich kenne die Bedürfnisse eines Viszla nicht, aber es sind weiss Gott keine Schlaftabletten. Ich persönlich würde wirklich eher ein Sparflammenprogramm machen und so Dinge übern wie alleine bleiben, im Restaurant auch mal aushalten, dass man ne halbe Stunde unterm Tisch sitzen muss, Selbstbewusstsein aufbauen, bissi Schnüffelspiele machen usw.
Die sind doch am Anfang so lütt und die Welt ist so gross. Da ist es schon 'Auslastung' wenn man im einem geschäftigen Park auf ner Bank sitzt so viel wie es da zu gucken und zu schnüffeln gibt.