Beiträge von frischo

    Hallo acidsmile,

    vielen Dank für den Zuspruch.
    Verglichen mit Deiner Geschichte haben wir ja schon fast kein Problem mehr. :smile:
    Mein Mann hat hier die Beiträge auch gelesen und das hat ihm wieder Zuversicht gegeben. So einen kleinen Hänger darf man auch mal dem Herrchen zugestehen.

    So, gehen jetzt noch die letzte Runde (auch wenn die bei DEM Wetter etwas kleiner ausfällt :roll: ).
    Lg und allen noch einen schönen Abend,
    frischo

    Hallo ihr Lieben,

    vielen Dank für den vielen Zuspruch :smile: .
    Ja, im Grunde genommen haben wir in der Tat deutlich mehr erreicht als wir uns selbst für das erste Jahr vorgenommen hatten. Zum Glück für uns alle hat Baba (übrigens ein "Er") sein Grundvertrauen in die Menschen nicht verloren. Man merkt deutlich, dass er lernen und vertrauen WILL. Das er niemals ein völlig in sich ruhende Hund werden wird war uns vom ersten Tag an klar. Aber es ist schön zu sehen, dass es voran geht.

    Mein Mann ist nicht ungeduldig. Im Gegenteil. Es tut mir einfach leid, dass er als Einziger so abgewiesen wird. Aber ihr habt wahrscheinlich recht - hier müssen wir auf Zeit spielen ...

    Falls ihr mal Lust habt: http://www.babas-blog.de

    Ganz liebe Grüße,
    frischo

    Hallo in die Runde,

    wir selbst kommen nicht mehr weiter und ich hoffe hier Rat zu finden.
    (Sorry - aber dazu muss ich etwas ausholen. Viele andere Artikel sind ähnlich, passen aber nicht genau....)

    Seit einen halben Jahr haben wir Baba bei uns.
    Baba ist ein TH-Hund. Ca. 4Jahre, taub. Das wusste sein Vorbesitzer nicht, hat ihn lange im Zwinger gehalten und muss ihn wohl auch getreten und geschlagen haben. Auf jeden Fall ließ er sich die ersten Wochen überhaupt nicht anfassen.

    Wir - ein Zweifamilienhaus. Ich mit meinem Mann und meinen Eltern. Mein Vater Rentner und den ganzen Tag beim Hund. Mein Mann und ich jeden Abend die Pipi-Runde, Sonntags auf den Platz und wenn möglich Sa und So je einen großen Spaziergang.

    Die ersten Wochen war Baba jedem gegenüber gleich ängstlich. Hat immer Schläge und Tritte erwartet (die er selbstverständlich noch nicht ein einziges Mal hier erhalten hat). Mir ggüber hat er die Scheu am Schnellsten abgelegt und lässt sich mittlerweile richtig durchknuddeln. Meinen Vater und meine Mutter hat er auch komplett akzeptiert, ist aber nicht gaaaaanz so unbefangen wie mir ggüber.
    Nur vor meinem Mann hat er nach wie vor Angst.

    Wir haben (fast?) alles versucht:
    - Die Besten Leckerlies nur aus seiner Hand: - Klappt. Baba nimmt es vorsichtig und tritt gleich danach wieder den Rückzug an.
    - Beim Gassigehen spielt nur mein Mann: - Klappt super. Bei der Pipi-Runde bin ich total abgemeldet weil der Hund nur auf meinen Mann fixiert ist. Er läßt sich sogar "ausversehen" streicheln (also mal ein schnellen streifen des Nackens oder des Rückens).
    - Auch in der Wohnung spielt mein Mann: - Macht Baba auch mit.
    - Das Geschirr zieht Abends nur mein Mann aus: - Macht Baba generell nicht gerne, läßt es aber geschehen und wird belohnt.

    Aber sobald mein Mann sich mit der Hand nähert ist der Hund weg. Bleibt in einiger Entfernung stehen und guckt meinen Mann an. Neugierde ist def. da. Und wenn mein Mann mit der Leine wedelt gibt es kein Halten mehr...
    Wir wissen nicht weiter. Gerade heute hatte Baba wieder einen Schub. (Den hat er manchmal: dann hat er wieder vor fast allem Angst und viele unserer bisherigen Erfolge sind wieder zunichte...) Davor wurden wir auch gewarnt, aber heute war es so schlimm, dass er nicht mal richtig spielen wollte....

    Mein Mann ist selbstverständlich mittlerweile auch frustriert, da er mit seinen Bemühungen einfach nicht weiter kommt. Ruhig auf den Hund einreden nutzt ja nix ... :verzweifelt:
    Also: all die kleinen Tricks haben wir versucht. >> Was kann ich sonst noch machen?<< :hilfe:

    Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Danke, Gruß und gute Nacht,
    Frischo