Beiträge von kueken01

    ihr seid toll! danke für eure hilfe! einiges werde ich selbstverständlich umzusetzen versuchen. doch leider kann ich mit den nachbarn nicht reden, da sie nicht mehr mit uns reden. sie ignorieren uns erfolgreich und reichen sämtliche beschwerden direkt bei der hausverwaltung ein oder eben beim tierschutz. ein kommunikativer umgang mit denen ist unmöglich. das beisse ich auf granit.

    wir haben am anfang unserer trainingsstunden mit dem futterbeutel gearbeitet. und ich denke, diesen wieder einsetzen zu müssen. vielleicht ergibt sich dann eine besserung.

    die ignoranzschiene, also aufstehen, ignorieren, nach hause kommen und ignorieren und eben auch beim quietschen habe ich bereits hinter mir bzw. so gut es halt ging mit unseren "tollen" nachbarn...

    gestern waren wir in einem restaurant. es war für sie wieder mal wahnsinnig aufregend und normalerweise meide ich solche orte, da ich dann ständig auf den hund fixiert bin, als auf mein gegenüber, denn luna quietscht, quietscht und quietscht und kommt einfach nicht zur ruhe. mal 10 minuten ruhig auf dem boden liegen ist ein unding für sie. ich verstehe einfach nicht, warum sie sich nicht entspannen kann. immer unter volldampf stehend und fordernd...sie macht sich damit unheimlich viel stress, was nun wirklich nicht sein muss. ich habe da schon an bachblüten gedacht. habt ihr damit erfahrung?

    nochmals herzlichen dank für eure statements! ich schätze das sehr!

    glg, Conny

    liebe(r) deliara.

    ich habe das schon mehrfach versucht, also die ignoranz. aber ich sage bewusst, versucht, weil wir ziemlich dämliche nachbarn haben, die dann gleich den tierschutz einschalten.

    zu deiner vorgehensweise folgende frage: wenn morgens der wecker klingelt, steht auch schon luna auf der matte, obwohl sie nicht mit im schlafzimmer schläft und die tür nachts geschlossen ist, aber hunde haben nun mal ein gutes gehör. und wehe, ich stehe nicht gleich auf. dann wird da draussen gequietscht, was die stimme hergibt. aber ich muss ja aufstehen, was soll ich also machen? morgens nach dem gassi gehen weiss sie auch, dass es futter gibt, aber so ein extremes theater macht sie dann nicht, nur ein bissl, was auszuhalten ist. aber abends rockt sie die bude, solange bis sie spazieren gehen und futter hatte. leider kann ich die gassi-zeiten nicht so einfach verschieben, da ich einen vollzeitjob habe und es da regelmässigkeiten gibt. da muss ich leider passen. aber der umstand, dass sich der zustand zunächst verschlimmert, dann aber gebessert hat, lässt mich hoffen. so dass ich es vielleicht doch nochmal mit ignoranz versuche, in der hoffnung, die nachbarn sind mal ein paar tage ausser haus...

    liebe nadine

    deine tipps sind wirklich sehr hilfreich. danke! das hundetraining ist beendet und luna aus ihrer sicht eigentlich austherapiert... ich weiss, dass gruppentraining einiges bewirken könnte, doch habe ich das problem ja schon geschildert. sie ist nicht generell mit anderen hunden unverträglich, nur eben sehr sehr fordernd und aufmüpfig. wir hatten sie bereits mal ein paar stunden in einer pension und uns wurde das gleiche bestätigt. "sie will immer mit den anderen spielen und fordert sie auf"...hiess es. ist ja alles kein problem, aber manche hunde fühlen sich dann vielleicht genervt und es kommt zu einem ernstfall. man weiss es ja nie. sie kann sich unterordnen, muss aber von artgenossen immer wieder darauf hingewiesen werden in form von massregeln...dann denke ich, dass sie einfach nur pupertierend ist und irgendwann ruhiger wird. mein vater hat 2 grosse hunde, wenn sie dort ist, müssen die positionen immer wieder neu klar gemacht werden und sie versucht immer wieder, den chef zu markieren.

    das hundetrainig hier ist sehr teuer, wir haben bereits für 10 stunden umgerechnet ca. 700 eur bezahlt. das habe ich natürlich gerne gemacht, aber es ist kein betrag, den ich dauerhaft aufbringen kann. also versuche ich es mit belesen und eben solchen forenanfragen. klar, jeder hund ist individuell, aber ein kleines bisschen kann man sicher immer auf den eigenen hund anwenden - aber das kann der hundebesitzer bekanntlich am besten beurteilen...:-) ich bin nicht hunde-unerfahren, aber für uns ist sie ein problemhund, da ich ein solches verhalten von keinem meiner vorherigen hunde kenne (golden retriever, westie, diverse mixe). und westies sind bekanntlich auch nicht ganz einfach zu händeln. aber meine sissi war einfach die beste!!! hier in der schweiz gibt es auch nicht so viele hunde wie in deutschland, folglich ist es schwierig, ein bisschen rumzuprobieren und auszutesten. manchmal ist es "glück", einen anderen hund zu treffen, aber eigentlich bin ich immer froh, wenn wir keinen sehen. denn das theater ist einfach nur peinlich.

    sie bleibt erstaunlicherweise recht nah bei unsm, wenn sie ohne leine läuft. am anfang dreht sie kurz auf, aber dann sind die fremden gerüche doch sehr wichtig und sie wird etwas ruhiger.

    sie ist ein jagdhund-mix und sie muss rennen, das braucht sie. wir haben es ja vorher mit mehr ruhe versucht, aber das geht komplett in die hose, da sie sich dann irgendwann wahrscheinlich selbst nicht mehr leiden kann. sie hat definitiv ein rangordnungsproblem. kennst du jan fennell und ihre methode "amiching bonding"? ich habe es auch danach versucht, aber das quietschen hört einfach nicht auf! irgendwas mache ich falsch...

    vielen dank sharky für deine antworten. vielleicht hab ich meinen beitrag oben einfach zu wenig ausführlich geschrieben... :-) sie rennt leidenschaftlich gern hinter ästen oder auch anderen dingen hinterher. das zweite mal ohne leine war es ziemlich dunkel und ein stock werfen wäre schlichtweg unsinnig gewesen, so dass ich es gelassen habe, aber sie hat uns währenddessen zwischendurch quietschend aufgefordert. okay, dachte ich, sie hat ja auch recht...soll ja nicht nur blöd in der gegend rumlatschen, sondern auch was tun. doch das problem ist, dass sie während dem spiel sehr schnell keine grenzen mehr kennt und ziemlich brutal ist. dann muss ich abbrechen und es später wieder versuchen. fürs köpfchen gibts suchspiele und demnächst will ich mit frisbey anfangen. hier in der schweiz ist das nicht so einfach mit eingezäunten grundstücken, freunden, die grundstücke haben oder auch das gruppentraining. denn solange sie ein solches theater bei anderen hunden macht und ich ihr nicht vertrauen kann, ob sie nun beisst oder nicht, muss ich sie auf distanz halten.

    sie liebt es, gebürstet zu werden (trotz 2cm langem fell ;-)), daher bekommt sie das ab und zu, aber nicht regelmässig, da sie es sonst auch einfordern würde.

    die regelmässigkeiten sind das problem. sie bekommt nach dem spazieren gehen ihr fressen, das weiss sie und fordert es dann immer ein. aber ich will es ihr auch nicht vorher geben, da sie das natürliche verhalten beibehalten soll, nämlich erst jagen, dann futter. warte ich eine weile bis sie sich beruhigt hat, stehen in der zwischenzeit die nachbarn vor der tür und fragen, ob wir unseren hund misshandeln, weil er so laut quietscht. es ist ein kreislauf...und wir sind ratlos.

    hallo sammymaus, vielen lieben dank für deine antwort. doch soweit waren wir auch schon. nachdem das aber nicht aufhört, auch nach stunden nicht, haben wir keine andere chance, als zu versuchen, ihr einhalt zu gebieten. ich weiss, dass man darauf nicht reagieren soll, aber selbst die hundetrainerin hat damals gemeint, dass sie ungewöhnlich viel quietscht und es wohl ein psychisches problem sei...doch ich bin mir sicher, dass es das nicht ist, sondern lediglich ein aufmerksamkeitsdefizit...aber was kann ich dagegen tun?

    liebe forum-user

    gerne möchte ich hier ein problem mit meiner laufhundmix-hündin luna beschreiben:

    luna ist knapp 2 jahre alt und lebt seit 8 monaten bei uns. sie hat vorher, also ein knappes jahr in einem mittelgrossen hunderudel gelebt und war dort wohl auch die chefin. sie hat unseres erachtens nach recht grosse probleme, sich unterzuordnen, gibt sich aber mühe. wir waren auch schon in einer hundeschule und haben gemeinsam einiges gelernt. sie hat seit beginn sehr viele nebengeräusche von sich gelassen, so z.b. das quietschen. mittlerweile ist es manchmal eine echte tortur, da sie ständig am quietschen ist. da sie sehr jadgfreudig ist und bei anderen hunden an der leine jedesmal ein riesen theater macht, haben wir uns noch nicht wirklich getraut, sie ohne leine laufen zu lassen. doch dachten wir vor kurzem, dass das meckern nur an dem wenigen auslauf sein kann, denn nur an der leine laufen, trotz 5 meter laufleine, ist auf dauer kein zustand. doch sollte man einen hund doch erst ohne leine laufen lassen, wenn er auch wirklich abrufbar ist. bei einer katze oder einem anderen tier ist sie das gaaanz sicher nicht. aber wir haben in den letzten tagen gelernt, dass wir auch ihr vertrauen können. sie bleibt nämlich schön in unserer nähe und hört, wenn wir rufen - ausser eben bei einem anderen tier. nun gut, wir haben das gefühl, dass sie etwas ruhiger geworden ist, doch kann sie es einfach nicht gänzlich lassen und nervt damit extrem. das futter kann sie nicht schnell genug bekommen, wehe es geht auf 20.15 uhr zu, dann quietscht sie die ganze zeit, weil sie weiss, es geht gleich spazieren (eher habe ich leider keine zeit, dann aber umso mehr).

    mein persönliches fazit: sie fordert dann jedesmal von uns was ein, wenn sie rumquietscht. richtig?

    aber warum dann immer und ständig???

    kann mir hier jemand weiterhelfen? ich bin für jeden ERNSTGEMEINTEN tipp oder rat sehr sehr dankbar.

    danke und liebe grüsse,
    kueken01 :rollsmile: