Beiträge von Wildfire

    Kann mich noch dran erinnern, als sich vor Jahren auf unserer Hundewiese eine Hündin durchs Stöckchen werfen arg am Kopf verletzt hat. Seitdem hab ich das ungute Gefühl nicht loswerden können und werf keine Stockis mehr. :fear:


    Meiner findet Stöcke sowieso erst ab Mini-Baumstammgröße interessant. Die schleift er meistens ein paar Meter nach und kaut im vorbeigehen dran rum. Ansonsten fliegt bei uns nur die Beisswurst!

    Allein mit Django in der Hundezone, er war grad auf der gegenüberliegenden Zaunseite einen anderen Hund begrüßen.


    Frau kommt mit ihrem Rüden zum Eingang: "Darf ich reinkommen?"
    Ich: "Moment, ich muss erst mal schaun ob die sich riechen können. Meiner mag nicht jeden Rüden"
    Frau, total entgeistert/überrascht: "WAS, SOWAS GIBT ES?!??"


    Ist es noch erwähnenswert, dass sich ihrer (übrigens kein junger Hund mehr) dann gegen den Zaun geworfen hat und die zwei sich Saures geben wollten? :rollsmile: Jaja, sowas gibt es in der Tat.

    In dem Jahr seit Django bei mir ist haben wir alles mögliche ausprobiert, von minderwertigem NF bis zum eher besseren (wobei ich mir im Deklarationendschungel immer noch total unsicher bin...), sehr gutes TroFu bis zu dem vom Discounter. Es gab aber immer etwas dran auszusetzen. Irgendwann sind wir bei der Rohfütterung angelangt, zwischendurch ne Kertwende gemacht, sind jetzt aber doch dazu zurückgekehrt, weil es für uns das Richtige ist.


    Unser Gefrierfach ist relativ klein, deshalb beschwert sich die werte Familie immer, dass der Hund mehr Futter als wir alle gemeinsam haben. :ops: :D (Der Vorteil ist, dass wir so auch weniger Fertigsch**** essen! :headbash:) Ich kaufe halt nur für maximal zwei Wochen im vorraus Frischfutter ein, aber da ich in Uni-Nähe eine tolle Bezugsquelle habe, stört mich das bisserl rumschleppen auch nicht. Sehr viel zeitaufwendiger sind mir die Vor- und Zubereitung persönlich nicht, da wird einmal nach dem Einkauf aufgetaut, eingeteilt und abgepackt. Fertigfutter ist natürlich bequemer, ich hab ja auch schon die Vorzüge genossen. Wenn ich mal verreise, würd ich auf hochwertiges Trofu zugreifen, ansonsten passt es uns nicht so in den Kram.


    Zusätze (Kräuter, Bierhefe, Grünlipp...) schmeiß ich nach Gefühl und Bedarf dazu. Ich versuche jetzt nicht so die Wissenschaft draus zumachen, sondern beobachte lieber meinen Hund, bringe Abwechslung durch verschiedene Fleisch-, Obst-, Gemüse- und Getreidesorten und vertrau auf mein Gefühl. Essensreste kipp ich auch immer wieder je nachdem in seinen Napf.


    Hund verträgts ausgezeichnet und was gibt es tolleres als ihn dabei zu zusehen, wie er fröhlich schmatzend grünen Pansen verputzt? :herzen1:

    Bei uns ist es so, dass untertags diverser Müll zwar beäugt, aber ignoriert wird. Dazwischen wirft er mir einen schrägen Blick von unten zu: "Siehst eh, bin artig, ich friss den Mist eh nicht". Aber wehe es wird dunkel und er findet etwas unter einem gut unbeleuchteten Baum. Das schluckt mein lieber Django so schnell, ich kann gar nicht schnell genug reagieren.
    Das einzige, was ich mache und mir einfällt, ist immer und immer wieder bei jeder Tageszeit :roll: draußen "Nimm's" zu trainieren.

    Bei uns sinds Beagles, da kriegt er sich nimmer ein, pöbelt schon von weitem. Sonst liebt er ja alle Hunderassen. Da stimmt einfach die Kommunikation nicht oder irgendetwas ist in seiner Vergangenheit mal vorgefallen (Vorgeschichte kenn ich nicht). Das Schöne ist ja, in meiner Gegend laufen gefühlte Tausend Beagles rum :roll: