Hallo zusammen,
ich bin neu hier im Forum und auch ein recht jungfräulicher Hundehalter, da meine beiden 8 Jahre alten Yorkshire-Westhighland Mischline Kessy und Maya meine ersten Hunde sind.
Ganz kurz zur Vorgreschichte meines Problems: Ich habe die beiden aus dem Tierheim geholt, nachdem ich vorher schon einige Zeit als Tierheimpate mit ihnen verbracht habe. Leider wurden die beiden damals in einem recht verwahrlosten Zustand im Tierheim abgegeben, näheres ist leider weder dem Tierheim noch mir bekannt. Sie sind jedoch sehr aufgeschlossen und ohne jegliche Angst Menschen gegenüber. Sobald sich jedoch ein Artgenosse oder ein anderes Tier ähnlicher Größe (Katze o.ä.) ihnen nähert, drehen die beiden ziemlich durch. Es wird geknurrt und gebellt wo es nur geht, teilweise hängen beide so sehr in ihrem Geschirr an der Leine, dass keine Pfote mehr den Boden berührt. Wir haben verhaltenstechnisch schon einiges ausprobiert, von Ablenkung, Leckerchen über Ignorieren und normal Weitergehen bis hin zu einem strengen Ton. Alles mit sehr durchwachsenem Erfolg. Nun haben sich heute Bekannte von uns bereit erklärt, mit ihrem mehr als ruhigen Labrador einmal einen Test mit den beiden zu machen, wie sie sich verhalten, wenn sie nicht von der Leine und somit uns massiv zurückgehalten werden. Das Ergebnis war, dass die beiden wirklich versucht haben, nach dem Labrador zu schnappen, woraufhin wir das ganze sofort beendet haben.
Ich habe außerdem den Eindruck, dass das ganze bei Dunkelheit noch intensiver ist, was mich vermuten lässt, dass dieses aggressive Verhalten auf Angst zurückzuführen ist. Habt ihr irgendwelche Tipps für mich? Sollte es sich auf kurz oder lang nicht bessern, müssen wir wohl eine Hundeschule aufsuchen, aber da die beiden ansonsten wirklich gut hören, sich vorbildlich benehmen und wir in anderen Bereichen auch wirklich super mit den beiden arbeiten können, dachte ich, frage ich erst einmal hier unter vielleicht erfahreneren Hundeflüsterern.. :)
Ich bin über jeden Ratschlag dankbar
Liebe Grüße, Michael