Beiträge von WhitePolarwolf

    Zitat

    na jetzt machst du mir aber hoffnung...bei haku wurden die wolfskrallen entfernt

    wie wurden die denn entfernt? Mit der Kneifzange im jungen Welpenalter? Waren die gelenkig oder nur häutig? Weißt Du das? Also mein Chef hats mir so erklärt. Dass dort ein ganz wichtiger Punkt entlangläuft, der viel mit der Hüfte zu tun hat. Der Punkt heißt... Leber... irgendwas ('ne Nummer, die ich mir nicht gemerkt habe. An der Hüfte ist es zum Beispiel Magen31). Wollt damit keine Panik machen, hatten jetzt aber auch wieder zwei Fälle, wo die gelenkige (!) Kralle einfach - wahrscheinlich - beim wenige Wochen alten Welpen einfach abgeknipst wurde, wohl vom Züchter. Und da bilden sich natürlich dann auch Arthrosen usw. ...

    Danke Kati :smile: Richte ich aus. Also mein Chef meinte, dass ich in 4 Wochen nochmal vorbeikommen soll und da könnte sie vielleicht grünes Licht für kurze Toberunden bekommen. Also natürlich nicht sofort auf Vollgas. Mal schaun.

    Meine lassen Sachen fallen, wenn ich ihnen mit 'nem Blick deutlich mach "Frollein, das was Du da gerade genüsslich verspeisen willst, lässt Du sofort fallen!" - Dazu müssen sie mich natürlich anschauen. Aber sollte das mal nicht der Fall sein, gibts eben etwas, dass sie zu mir schauen und es klappt wunderbar. Ich benutz das "Aus" auch. Je nachdem. Aber ich brauchs jetzt nicht zwingend. Wenn wir zergeln, reichts auch wenn ich aufhöre zu ziehen und den Hund anblicke. Sie lässt los. Heißt nicht, dass es zu 100% immer und überall klappt, je nach Situation. Aber es geht und wir kommen wunderbar zurecht, so wie es ist.

    Das Gold wirkt Entzündungshemmend. Wenn jetzt aufgrund der Schmerzen in den Hüften der Hund anders läuft, benutzt er zum Beispiel vermehrt die Vorderbeine zum Laufen (Passgang, hinten X-beinig, vorn stehen die Pfoten wie bei einer Ente nach außen, usw.). Normalerweise schiebt sich der Hund mit der Hinterhand - Schub nach vorn eben. Aber da die Hüfte ja wehtut zieht er sich mit der Vorderhand - wozu sie ja nicht gebaut ist. Also überlastet er, Sehnen entzünden sich, Muskeln verkrampfen sich... ich denk, man kennt die Geschichte. Und da setzt das Gold an, das Schmerzen lindert (oder komplett beseitigt) und Entzündungen hemmt und stillt, sodass man dann wieder an einem richtigen Gangbild arbeiten kann. Und das Gold verbraucht sich ein Hundeleben lang nicht. Manche Hunde bekommen dann dennoch zur Therapie Schmerzmittel - eben meist die, die schon ewig mit den Problemen rumlaufen. Allerdings ist die Dosis dann viiiiiel geringer. Und bei Kida zum Beispiel hab ich nun die Möglichkeit mit Schmerzmitteln erst viel später beginnen zu müssen. Jetzt mal als Beispiel hätte ich ohne einzugreifen vielleicht schon mit 5-6 Jahren anfangen müssen. Jetzt vielleicht erst mit 8 oder 10. Ob das wirkluch so gekommen wäre oder so kommt, ist natürlich nicht sicher.
    Naja und so kann man dem Ganzen entgegenwirken. Aber damit das klappt, braucht man wen, der das auch kann und nicht nur macht um Geld zu scheffeln. Wir hören oft von Goldimplantaten nur an den Hüften oder nur am Rücken etc.gesetzt werden ... Das Ende vom Lied ist dann, dass das blöde Gold ja nicht geholfen hat und das absoluter Quatsch ist. (Aber wie solls auch helfen, wenn nur die Grunderkrankung 'behandelt' wird und nicht die Folgeerkrankungen [Schulter, Ellbogen, Wirbelsäule...]).

    Was mir mein Chef erzählt hat und was ich total interessant finde... bei Hunden, wo die Wolfskrallen entfernt wurden (ob fachgerecht im Gelenk oder mit der Zange einfach abgeknippst) ists oft so, dass die Hüften auf jeden Fall schlechter werden! Und wenn man da dann jeweils links und rechts ein Gold-Implantat setzt (oder war es Platin....?) dass das dann viel besser wird! Kommt alles so aus dem Chinesischen. Energiefluss im Körper. Halt keine Schulmedizin und allein deswegen schon ein Grund es zu verleugnen. Aber ich sehe täglich Erfolge... Ich kann Dir ja mal den Typen schreiben, der das ganze erfunden hat. Da findet man sicherlich noch viel bessere Texte im Internet.

    Wir bauen unseren Wald um :headbash: Ich bieg jetzt immer ab. Normalerweise bleib ich immer auf dem Weg und laufe da, aber jetzt werden alle umgekippten Bäume, dicke Äste usw. zum Trainieren genutzt! Kida und Shawnee (und Ich) steigen drüber, laufen Slalom und und und... an einer Stelle hab ich mir aus dicken Ästen ein bisschen Cavaletti zusammengebaut. Mal gucken ob das morgen immernoch so liegt. :D


    Übrigens... nochmal zum Gold: Wir hatten heute einen weißen Schäfi in der Praxis, 6 Jahre alter Rüde. Wurde auch mit HD A und ED-frei ausgewertet! Und was finden wir auf den Rö-Bildern? Extreme Veränderungen, Arthrose; Spondylose usw. ... So langsam bin ich echt sauer auf diese sogenannten Auswertungsstellen. Was machen die da? Karten spielen?! Wenn sie einen guten Tag haben, kriegt jeder Hund ein A und an einem schlechten Tag ein C?! Ich versteh's nicht.....

    Is' vllt. auch so ne Berufskrankheit (Seh so gut wie täglich sich halbtot-kratzende Hunde :verzweifelt: ) dass ich mir gleich um sowas Gedanken mache :tropf: Vielleicht muss ichs auch nur mal machen und über meinen Schatten springen! Und bin dann in der Siedlung bekannt als Würstenwerfer!

    Und stimmt schon. Wer sich um den Hund kümmert, wird ihn wohl auch anleinen wenn man drum bittet.

    Naja, der Hund wird ja nicht wieder "gesund" oder "jung", wenn man einen 6 Jährigen behandelt, der nun schon so lange mit seinen Beschwerden rumläuft. Aber der Verschleißprozess kann enorm verlangsamt werden. Aber es hilft, ja. Natürlich braucht es seine Zeit. Wir haben einen 5-Jährigen Labbi behandelt, der kaum laufen konnte. Das war im Mai, meine ich. Jetzt hat der schonwieder total tolle Oberschenkelmukkies - aber auch nur, weil die Besitzer sich so toll kümmern und viele Übungen machen.