Beiträge von Lysaya

    liegen, sich vor ... zu schützen ... oder das Haus nicht mehr zu verlassen.

    gelöscht, weil oben Mod-Edit

    Wäre ja schon im Sinne einer Diskussion, wenn man nicht einzelne Worte aus dem Zusammenhang reißt.

    Im Übrigen ist Dein Post einfach nur populistischer Müll.

    Wenn ich einen Hund halte, dann bin ich verantwortlich, dann habe ich den so zu führen, dass er niemanden belästigt.

    Wenn dieser Hund (im seltenen Falle) abhauen sollte (!), dann ist es meine Pflicht, den einzusammeln und nicht zu sagen: Wer Angst hat, soll halt drinnen bleiben.

    Und Dein Beispiel mit Autos auf Gehwegen hinkt ja wohl gewaltig. Autos fahren im Normalfall nicht selbständig rum und machen Jagd auf Menschen.

    Und wenn ich weiß, dass meinem Nachbarn der Dobermann abgehauen ist, dann bleib ich daheim, wenn ich mich vor dem Hund fürchte und hoffe, dass mein Nachbar seinen Hund heile wiederbekommt.

    Sorry, das funktioniert doch wohl nur in der Theorie.

    Wenn mir mein Hund abhaut, dann kann es doch nicht in der Verantwortung fremder Menschen (oder Nachbarn) liegen, sich vor meinem Hund zu schützen ... oder das Haus nicht mehr zu verlassen.

    Echt, das ist so weit an der Realität vorbei. :muede:

    Lysaya danke für die Korrektur.

    Mir wurde gesagt, dass die "Menschengeräte" nichts taugen, aber dann war das eine falsche Info.

    Das Problem an "Menschengeräten" ist die Manschette.

    Mit der richtigen Manschette klappt das.

    Dieses manuelle Handgerät da im Shop ist kein anderes als das aus der Humanmedizin. Es wird ja nur Druck aufgebaut und das Prinzip ist bei allen gleich.

    Aber Tiere haben halt andere Referenzbereiche.

    Und ich schätze, wegen des falschen Handlings raten auch viele TÄ davon ab.

    Bei Amazon bieten sie für 90 Euro ein Komplettset an. Das ist im Prinzip auch nur das Gerät plus Kindermanschette ... aber so kann man natürlich noch was auf den Preis aufschlagen :roll:

    Doch, kommt man schon dran.

    Ich hab eins für Lucy und Bodo.

    Im Prinzip reicht aber einfach, die Manschette zu kaufen und an ein handelsübliches elektrisches Gerät anzuschließen. Die Werte stimmen dann (nur die Warnanzeige für Menschen nicht).

    Ich hab das von unserer TÄ verifizieren lassen.

    Manuelles Blutdruckmessgerät für Tiere günstig kaufen

    Zumindest vor 2 Jahren haben die auch noch an Privatleute versendet.

    Ich hatte da vorher angerufen.

    Die Manschette https://www.praxisdienst.de/Veterinaer/Dia…1+3+5+5+cm.html passt an das Sanimed RR-Messgerät.

    Hatte ich schon verlinkt.

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    Aber die übertreiben sicher alle nur :muede:

    Zahlen, Daten, Fakten.


    Ich habe schon von Geschichten gehört, wo das eben nicht funktioniert und ich kenne persönlich noch mehr Tierschutzvereine in denen das ganz hervorragend funktioniert. Wer von uns beiden hat denn jetzt Recht?


    Wie groß ist das Problem denn jetzt wirklich?

    70-80% überfüllte Tierheime, die keine - nichtmal die freundlichen - Hunde mehr aufnehmen können.

    Ach ja, ein Nachtrag noch, weil Du nach der Alternative gefragt hast. Ich hatte in meinem ersten Beitrag dazu ja schon erwähnt, dass es die Möglichkeit gäbe, einen staatlichen Rechtsanspruch zu schaffen. Nur würden dann logischerweise alle ins Boot genommen.

    Wenn das nicht gewünscht ist, dann bleibt es ein Problem des einzelnen Halters. Mit oder ohne freie Plätze im Tierschutz. Er muss sich kümmern.

    Den privat finanzierten Teil der Tierschutzarbeit so intensiv und unter Einschneidungen bei derer Entscheidungsfreiheit regulieren zu wollen, dass die Vereine mit ihren privaten! Mitteln eine flächendeckende Versorgung sicherstellen sollen - da sehe ich weder eine rechtliche noch ehrlich gesagt eine moralische Rechtfertigung.

    Hat sich überschnitten :)

    Ich denke, es wäre ja schon ein Anfang, wenn die privaten Tierschutzvereine / Organisationen sich um ihre eigenen Schützlinge kümmern (und ggf. die Verträge, die sie mit den Kommunen haben). Also erstmal die Tiere wieder anzunehmen, die sie ursprünglich vermittelt hatten oder die - laut Vertrag - noch unter den Eigentumsvorbehalt des jeweiligen Vereins fallen. Bei manchen Orgas hat man - auch anekdotische Evidenz - das Gefühl, dass es erstmal darum geht, alles hierher zu holen und dann zu gucken, wohin damit.

    Das mit dem Rechtsanspruch fände ich im Sinne der Gefahrenabwehr zwar gut, seh aber auch das Problem, dass die TH dann ja u.U. noch voller werden, weil sie niemanden mehr ablehnen dürfen.

    Die Situation ist einfach für alle Beteiligten verfahren. :( :

    edit:

    Zitat

    Und wie um alles in der Welt kommst Du auf die Idee, dass es nur „semi“ funktioniert? Mit jedem aufgenommenem Abgabetier hat eine kleine freiwillige Solidargemeinschaft ohne was Konkretes dafür zu kriegen einem privatem Menschen ein Problem abgenommen und ggf. das Umfeld dieses Menschen ein Stück sicherer gemacht. Statt dass das mal in dem Maß anerkannt wird, das dieser Leistung zukommt, wird nach staatlicher Regulierung gerufen und Kritik geübt bis hin zur Hinterfragung des kompletten (mMn nicht vorhandenen) Systems, wenn es in einzelnen Fällen auch mal schief geht oder es nicht für alle reicht. Schade eigentlich.

    Naja, das verklärt den Blick jetzt aber doch etwas.

    Die Tierheime sind ja nun nicht alle mit Rassehunden vom seriösen Züchter oder den Ups-Würfen aus Deutschland voll gelaufen.

    Wenn so viele Tierheime "STOP" schreien, wo kommen diese Hunde denn her? Natürlich sind da auch Tierschutzhunde (In- und Ausland) bei. Es ist heutzutage doch sehr einfach, den Wunsch nach einem Hund zu erfüllen und ihn dann ggf. wieder weg zu geben.

    Eigentlich würde ich erwarten, dass solche Vereine dann eben so viele Tiere übernehmen/vermitteln, wie sie aus dem vorhandenen Budget stemmen können.

    Und wer die Entscheidung, einen wirklich gefährlichen Hund (bei Chicco gibt es da wohl keinen Zweifel), einzuschläfern, davon abhängig macht, dass da evtl. Sponsoren abspringen, sollte den eigenen moralischen Kompass nochmal justieren.

    Natürlich ist es unpopulär, Hunde zu euthanasieren. Vor allem, wenn sie vielleicht aus der Tötung gerettet wurden.

    Aber nochmal: Die Alternative ist jahrelange Zwingerhaft ohne Aussicht auf eine artgerechte Haltung.

    2. hängt ein bisschen mit 1. zusammen: Wenn in dem einen Tierheim gut 80% Problemhunde sitzen, dann habe ich ernsthafte Zweifel, dass mit all diesen Hunden adäquat trainiert werden kann, wenn der Schlüssel 1/10 ist. Und ich glaube auch nicht, dass jeder Tierpfleger ausgebildet ist, mit "solchen Hunden" umzugehen. Das ist kein Defizit, sondern einfach der Ausbildung geschuldet. Man kann auch im Zoo das Elefantengehege betreut haben und ist dann Tierpfleger. Befähigt einen nicht, Hunde zu beurteilen. Das heißt nicht, dass so Langzeitinsassen produziert werden, aber es macht den Abbau auch nicht leichter.

    Und das, was Du schreibst, kommt ja noch dazu. Nur: wenn der Hund nicht sozialisierbar ist ... soll er dann jahrelang verwahrt werden? Was ist mit denen, die keinen Platz im TH finden?

    Wie man es wendet ... es sind zu viele Tiere für zu wenig Plätze.

    Deine Lösung wäre also, es den privaten Vereinen selbst zu überlassen. Das klappt ja aktuell nur so semi ...

    Ich sag ja nicht, dass mein Weg richtig ist, aber irgendwie scheint mir "alles den Tierschützern überlassen, die machen das schon irgendwie" auch nicht richtig.

    Zu den Traces: das gilt aber nur in der EU ... und beim Kauf über Kleinanzeigen erfährt man da erstmal nix oder?

    Von kurzfristiger Lösung hab ich auch nicht gesprochen.

    Ich fang mal mit 2. an: Von der Ausbildung der Tierpfleger/Trainer verspreche ich mir, dass auf lange Sicht mehr Hunde so sozialisiert werden können, dass sie vermittelbar sind. Dass man einschätzen kann, mit welchen Problemen man es zu tun hat.

    Und 3.: Klares Ja. Es bräuchte ein klares Merkmal, dass Käufer auch erkennen können, dass diese Organisation/Tierschutzverein mit dem Vet-Amt oder einem Tierheim zusammen arbeitet. Dass die Herkunft der Welpen/Hunde klar ist, dass Gesundheitsprüfungen und Impfungen echt sind, etc.

    Wie viel Plätze das schafft? Keine Ahnung. Aber irgendwo muss man anfangen.

    Die Alternative wäre: unerwünscht gewordene Tiere werden direkt euthanasiert oder die Familien müssen den Hund behalten?