Beiträge von Lysaya

    AB ist wahrscheinlich Antibiotikum.

    Omeprazol und Pantoprazol werden gern als Magenschutz gegeben, haben aber eben diese paradoxe Nebenwirkung.

    Bzw. können sie haben. Meine Mutter hatte von Pantoprazol Beschwerden, die zuerst an einen Herzinfarkt denken ließen.

    Leider werden die immer noch sehr harmlos angesehen und häufig unbedacht eingesetzt.

    Es gibt durchaus Indikationen, wo sie Sinn machen, das muss ein Tierarzt beurteilen, aber man kann die Nebenwirkungen ja trotzdem mal ansprechen.

    Kann man denn jede Tablette so auflösen?

    Nein, kann und darf man nicht.

    Es gibt durchaus unterschiedliche Mechanismen ... Filmtabletten z.B. sollen sich erst an einer bestimmten Stelle des Verdauungstraktes öffnen, manche Medis sind retardiert und geben die Wirkstoffe über längere Zeiträume ab.

    Das sollte man nicht auf eigene Faust machen.

    An diejenigen die ggf selber den Urin vom Hund untersuchen: mit welchen Sticks macht ihr das oder wisst ihr vllt auch mit welchen dies euer TA macht? Ich habe für mich die Combur Streifen zuhause. Und, sind die Ergebnisse genauso auszuwerten wie beim Menschen? (Die Farbskala)

    Falls ich es doch schaffe Urin zu sammeln, wie frisch muss der beim TA ankommen? Wir wohnen 30km entfernt…

    Jau. Combur5 hab ich für Lucy hier - die neigt zu Blasenentzündungen.

    Für andere Fragestellungen würde ich Combur9 nehmen, das bietet noch ein paar Werte mehr.

    Aber für einen HWI reichen die 5er eigentlich aus.

    Bitte wo habe ich das getan?

    Der Punkt ist nur, dass wir von einem nationalen Problem gesprochen haben, ich auf nationaler Ebene argumentiert habe und man jetzt auf die internationale Ebene wechselt um mich auszuhebeln.

    Hätte man durch die Erwähnung der Höhenlagen als einzige Barriere und durch das ausweichen nach Norden (Südhalbkugel, andere Einflussfaktoren und so weiter) auch aber selbst drauf kommen können, wenn man gewollt hätte.

    Indem Du gesagt hast, dass der Klimawandel die Artenvielfalt "nicht wesentlich beeinflusst" und von "die wandern ja nur ab" und "Aussterben tun nur seltene Arten" geschrieben hast.

    Das klingt mir persönlich zu leichtfertig.

    Denn wer - oder was - soll die Lücken füllen, wenn Arten nach Norden abwandern (meinethalben nur innerhalb Deutschlands, wenn das für Dich einen Unterschied macht). Diese Tiere treffen im Norden auf eine Umgebung, die darauf womöglich noch gar nicht ausgelegt ist. Die dort lebenden Tiere werden durch die neuen Arten u.U. verdrängt. Lebensräume werden kleiner.

    Arten, die nicht abwandern finden womöglich keine Beute mehr, Fressfeinde für andere Tiere fallen weg.

    Die Vegetation wird sich verändern (müssen) und das dauert Jahrzehnte.

    Das wurde inzwischen auch in Studien belegt.

    Man kann nicht einfach eine Tierart aus unserem System nehmen.

    Wie war das? Die Biene stirbt aus und dann lebt auch der Mensch nicht mehr lange ... (überspitzt gesagt).

    Das hat nichts mit Aushebeln zu tun, aber die Argumentation, es nur auf Deutschland zu beziehen, die funktioniert nicht.

    Aber da schon drum gebeten wurde, werde ich dazu nichts mehr schreiben.

    Aber die Vorstellung, dass Vegetationszonen sich einfach vom Äquator wegbewegen, kommt mir komplett abstrus vor. Zumal ja - ganz simpel - da auch ne Infrastruktur dran hängt. Es würde Jahrhunderte dauern, bis sich irgendwo ein neuer (z.B.) Regenwald bildet, weil die Bäume und die anderen Pflanzen (ich komme mir schon blöd vor, das zu schreiben) ja wachsen müssen. Und dann müssten sie da auch noch wachsen dürfen, ohne dass die dort lebenden Menschen es verhindern…

    Das ist der Punkt.

    Und dann spinne das Ganze mal weiter mit den Tieren (und dazugehörigen Menschen) der betroffenen Gebiete.

    Wer ließe denn Tiger, Löwen oder Elefanten hier durch die Straßen laufen?

    Schon bei den heimischen Wölfen gibt es Drama.

    Abgesehen davon, dass wir für o.g. Tiere eine Arche bräuchten.

    Lucys Thrombozytopenie kam von der Anaplasmose. War eigentlich ein Zufallsbefund, weil wir die Nieren- und Schilddrüsenwerte kontrolliert haben wollten. Daher ging man bei dem Wert von 20 (nein, da fehlt auch nix) von einem Laborfehler aus. Bei der Kontrolle hatte sie dann aber auch nur noch 5.

    Das war ein riesiger Schreck, aber sie brauchte keine Transfusion, weil es ihr ansonsten gut ging. Vielleicht minimal ruhiger, aber das konnte auch an der Anaplasmose liegen.

    Nachdem wir die Zeckenkrankheit mit Doxy im Griff hatten, besserten sich auch die Thrombozyten wieder.

    Wenn eh Blutabnahmen anstehen, kontrollieren wir das mit.

    Omeprazol kann als Nebenwirkung Übelkeit und Magenschmerzen machen. Das war bei Bodo so.

    Vielleicht kann man das Mittel gegen Übelkeit spritzen, um den Kreislauf (Übel - nicht fressen - noch mehr schlecht, weil Hunger ...) zu durchbrechen?

    Gute Besserung!

    Hast du dazu eine Quelle? Weil, ganz ehrlich, das höre ich zum allerersten Mal. Und es kommt mir auch unlogisch vor.

    Das ist ja auch Blödsinn.

    Dass der Klimawandel keinen Einfluss auf Artenvielfalt oder Artensterben hat, wird von keiner einzigen seriösen Quelle gestützt.

    Sowas ist i.d.R. nur Telegram oder FB-"Wissen" aus sehr einschlägigen Kreisen.

    Um sich an neue Umweltbedingungen anzupassen brauchen Flora und Fauna Jahrzehnte und unser Klimawandel schreitet so schnell voran, dass die vielgelobte "Anpassung" da nicht mitkommt.

    Zum Klimawandel kommt dann noch die Ausbeutung und Zerstörung unserer Ökosysteme hinzu.

    Tiere (und Pflanzen) aus den heißesten Gebieten der Erde können nur solange in "kühlere" Bereiche migrieren, bis sie von z.B. Wasser gestoppt werden.

    Korallenriffe können nicht mal eben ihren Standort wechseln, sterben ab und Hunderte anderer Arten verlieren ihren Lebensraum. Und so weiter ...

    Das Thema ist so komplex und mich nervt, wie man das leichtfertig abtun kann.