Wir haben heute auch die Hochbeete aufgefüllt. Das Neue vom letzten Jahr ist um fast die Hälfte zusammen gesackt.
Da ich diesmal keinen Borretsch (der hat hier die Weltherrschaft übernommen ...) einsäen will, sondern Möhre und Radieschen, kam erstmal Gemüse-Erde rein.
Dann haben wir uns noch die Abstände der neu zu pflanzenden Hecke zum Zaun angesehen.
Ich sage Euch: zwei Berner sind echt praktisch. Bodo war die eine Kornelkirsche und Lucy das Pfaffenhütchen 
Die Bestellung haben wir nun aufgegeben bei NewGarden, da hatten wir schon vorher echt gute Erfahrungen mit dem Holunder und der Felsenbirne.
Außerdem können wir nächste Woche den Staketenzaun abholen, wir müssen die neuen Pflanzen vor der Rennsemmel schützen.
Also ziehen hier Weißdorn, Heckenkirsche, noch eine Felsenbirne, Liguster, Kornelkirsche, gemeiner Schneeball, Pfaffenhütchen, Hundsrose und Purpurweide ein.
Für den Vorgarten ist auch noch eine Hängekätzchenweide geplant.
Als Unterpflanzungen habe ich verschiedene Stauden ausgesucht, geliefert wird alles in der 12. Kalenderwoche und somit noch passend zum einpflanzen.
Nun kam hier die Frage auf, wie das mit giftigen Pflanzen ist. Der Garten ist ringsum eingezäunt, der Zugang zur Straße ist nicht mehr vorhanden, bei insgesamt 220cm Umzäunung. An die direkt angrenzenden Gärten wächst nur der Holunder, aber davor hat der Nachbar selbst seine riesigen Kirschlorbeer und Flieder stehen (ist ja auch giftig).
Wir werden mit dem Pfaffenhütchen ausreichend Abstand zur Straße halten (mind. 1 Meter) und regelmäßig schneiden.
Wenn also kein Kind mit den Armen durch den Zaun angelt oder drüber klettert, besteht keine Gefahr.
Weiß jemand, wie das rechtlich aussieht? Ich finde alles mögliche zum Pflanzabstand, Heckenhöhe und Wuchs in den Nachbarsgarten .... aber nichts, was mir das Setzen von "Giftpflanzen" verbietet.
Theoretisch hat hier kein Nachbar einen "giftfreien" Garten ... alle haben Lorbeer, Thuja, Glanzmispel, Maiglöckchen ...
Sollten die Pflanzen sich zu sehr ausbreiten und an den Zaun ran wachsen, werden sie natürlich beschnitten, ich bin ja nicht blöd. Aber so ganz prinzipiell haben doch auch Eltern die Verantwortung, ihrem Nachwuchs beizubringen, dass man nicht in fremde Gärten grabscht (schon allein wegen der Hunde, das hab ich hier auch allen Eltern sehr deutlich klar gemacht) oder über Zäune klettert?