Beiträge von Lysaya

    Ich hatte es ja via PN schon geschrieben:

    Zum Chip noch: Bei unserem ersten Rüden hat es 8 Wochen bis zur Wirkung gedauert. Wir hatten ihn im Juli setzen lassen und erst im September war etwas zu merken. Im November war die Wirkung schon wieder vorbei ... Tierarzt meinte, das kann bei sehr hormonaktiven Hunden durchaus vorkommen. Im Januar hatten wir dann endgültig kastrieren lassen, weil wirklich alles von vorn los ging.

    Nur noch kurz. Es wäre kein "auf und ab".
    Denn die Spritze hätte die gleiche Wirkung wie der Chip, nur eben schneller. Also eine Verkleinerung nach 3 Tagen und keine weitere Produktion von Testosteron. Nach ca. 4 Wochen hört die Spritze auf zu wirken und der Chip fängt ca. in dieser Zeit an.
    Es wäre also gleichbleibend. Ungefähr jedenfalls.
    Ich kenne einen Rüden, der nach der Kastrations-OP noch massive Probleme mit der Prostata hatte und ca. 2 Wochen nach der OP dieses Gegenhormon noch bekommen hat, um die Abschwellung zu erreichen. Vielleicht kann man das einfach im Hinterkopf behalten. Könnte mir vorstellen, dass man "notfalls" auch bei der chemischen Kastration so verfahren kann, wenn die Probleme zu groß werden / noch größer werden.

    Alles Gute für Newton :)

    Ja, dass Du den Chip vorziehst, ist ja ok.
    Nur die akuten Symptome bekämpft er nicht. Man kann auch das Gegenhormon spritzen und dann einen Chip setzen, so meinte ich das.
    Dann würdest Du mit der Wirkung der Spritze die Zeit überbrücken, bis der Chip wirkt. Verstehst Du, was ich meine?

    Newton hat eine stark (aber zumindest gutartig) vergrößerte Prostata. Sie drückt bereits auf die umliegenden Organe (Darm, Blase) und hat einen Vorhautkatarrh ausgelöst. Ganz akut, um sofort eine Verkleinerung der Prostata zu erreichen, hätte nur eine Kastration geholfen. Da ich das nicht wollte, hat er nun den Chip bekommen. Und der wirkt eben erst in zwei bis drei Wochen. Andere Methoden um eine sofortige Verkleinerung zu erreichen gibt es nicht. Eine bösartige Veränderung kann ausgeschlossen werden. Er hat weder Blut im Urin noch im Sekret, sonst ist er fit. Also kein Fieber, keine Abgeschlagenheit.

    Das versteh ich nicht. Die Kastration via OP hätte auch nicht "sofort" gewirkt. Man nimmt ja nicht die Prostata raus.
    Sofort gewirkt hätte nur diese Gegen-Hormonspritze (bzw. binnen 3 Tagen). Das ist übrigens die "andere Möglichkeit" eine Verkleinerung zu erreichen. Also Chip ist nicht die einzige Methode neben der Kastration.
    Bis der Chip die volle Wirkung zeigt, können auch leicht mehrere Wochen vergehen.

    Ok ... er IST ein Weichei. Wasser ist tödlich und um Pfützen MUSS man einen Bogen machen ...

    Aber muss er mir eine Schüssel mit 2 Liter Wasser im Flur umtreten, nur weil das doofe Frauchen meint, dass das Streusalz von den Füßen gewaschen gehört? :motzen:
    Pfoten sind natürlich trotzdem gewaschen und nun liegt er leidend und beleidigt auf seinem Platz ...

    Ich habe bei meinem ersten Welpen damals überhaupt nicht über die Giftigkeit verschiedener Pflanzen nachgedacht, mir war einfach wichtig, dass meine Pflanzen nicht angefressen werden. Unabhängig davon, ob sie schädlich sind oder nicht, möchte ich meinen Garten möglichst selbst gestalten :D
    Hat nicht ganz funktioniert und einzelne Löcher von Iwan sind noch immer zu finden (bzw. inzwischen von Bodo erweitert worden), aber bis auf einen Sommerflieder und die platt gelegenen Tulpen musste hier keine Pflanze unter Welpenanwandlungen leiden.

    Meine Mutter hat in ihrem Garten Oleander stehen, der ja massiv giftig ist und da habe ich mir eine Info vom Tierarzt geholt. 5g Blätter / kg Körpergewicht sind die toxische Dosis. Für unseren 20kg Hund hätte das bedeutet, dass er erstmal 100g Blätter hätte fressen müssen. Und so schnell verputzt er die ja doch nicht (zumal 100g Blätter ein halber Eimer sind und für so doof halte ich keinen Hund - das Zeug schmeckt ja nicht mal).

    Beim Kirschlorbeer muss man mit diesen schwarzen Beeren aufpassen. Denn die sollen tatsächlich sehr gut schmecken und trotzdem giftig sein (allerdings auch für Kinder, daher weiß ich das). Die habe ich immer eingesammelt, bevor ich den Welpen in den Garten gelassen habe. Am Anfang ist man ohnehin dabei, denn Pflanzen fressen ist ja nicht der einzige Unfug, den so ein Zwerg anstellen kann.

    Ich habe den Krümel immer von allem weg gepflückt, was er nicht sollte und mit eigenem Spielzeug abgelenkt und ein Abbruchkommando aufgebaut (hilft auch in anderen Situationen enorm). Bei uns ist es "äh-äh" oder "Vergiss es". Dazu findest Du hier aber auch gute Anleitungen, ich hab das mehr intuitiv gemacht und nicht nach Plan, daher kann ich das schlecht erklären.

    Viel Spaß mit dem Zwerg :)

    Mir fällt gerade ein ... wenn man ihn nicht fixieren kann, kann man dann die (relativ dicke) Nadel mit dem Chip überhaupt sicher platzieren?

    Ich hatte es Dir ja schon geschrieben. Bei unserem wurde so gehandelt, wie es bei @Ulixes in dem Link beschrieben steht.
    Erst die Hormonspritze und dann weiter gucken.

    Unser "Zwerg-Rotti". 2 jahre alter Rüde aus dem spanischen TS. Manchmal ängstlich, manchmal frech, tiefe Stimmlage, aber eher still,kein Kläffer. Ein bisschen Rotti, Dobermann und spanischer Strassenhund, 55 cm, 22 kg, eher schmal. Ab und zu mal wenn er ganz tief schläft, heult er wie ein wirklich stattlicher Wolf. Kommt nicht oft vor, aber wenn, stehe ich, seine Hundefreundin, Mann und Sohn alle senkrecht im Bett/auf dem Kissen. Es ist laut, durchdringend und ein bisschen unheimlich . Und er merkt wirklich garnix davon, schläft weiter , ist morgens wie immer.

    Das kenne ich auch. Das ist so ein ganz merkwürdiger Ton, der sich immer weiter steigert und dann abflacht. Dann schmatzt der Bursche kurz und schnarcht weiter.
    Beim ersten Mal hatte sich hier auch die ganze Familie im Wohnzimmer versammelt.
    Sonst fiepst er ja nur im Traum. Aber das Wolfsheulen ist schon gruselig, wenn es mitten in der Nacht passiert.