Beiträge von Lysaya

    Ich kenne psychische Probleme. Von mir selbst und als direkte Angehörige.
    Ich weiß, wie schwer es ist, aufzustehen, sich Hilfe zu suchen, etc.
    Mit keinem Wort habe ich was von "zusammenreißen" geschrieben. Dass das nicht möglich ist, weiß ich selbst.
    Trotzdem halte ich es gerade in so einer Situation für unverantwortlich, sich zu den schon bestehenden Problemen (kranker Mann, kleine Kinder, Schulden ...) noch ein Haustier anzuschaffen. Noch dazu eines, das relativ teuer ist und den Schuldenberg weiter erhöht.

    Das alles ändert aber nichts daran, dass der Staat vorsieht, dass bestehende Gesetze für alle Menschen gelten.
    Dass es der Familie insgesamt schlecht geht, dass sie traurig sind, kann ich sehr gut nachvollziehen.
    Aber selbst die ehemalige Halterin hat in einem Interview gesagt, dass sie weiß, dass es für den Hund und sie so besser ist. Nur das "Wie" ist eben total daneben gewesen.
    Und nichts anderes habe ich ausdrücken wollen.

    "Moralisch" bin ich da bei Euch.
    Aber "juristisch" ist die Pfändung wohl in Ordnung.
    Zumal, wenn sich da auf der einen Seite Schulden aufhäufen, aber auf der anderen Seite Rassehunde (von einem Wert, der die Schulden übersteigt) angeschafft werden.

    Ich habe etwas von 750 Euro Schulden gelesen, die sich angesammelt haben - aus welchem Grund auch immer.
    Hundesteuer wird 2x jährlich fällig, also besteht das Problem sicherlich schon über ein halbes Jahr, vermute ich.
    Die Pfändung war ja im November, also schätzungsweise schon seit gut einem Jahr. Der Mops ist etwas über ein Jahr alt. Er wurde also gekauft, als das Geld schon eng war.
    Psychische Probleme möchte ich nicht klein reden, aber jemand, der aufgrund dessen sein eigenes Leben nicht in den Griff kriegt, sollte sich erstmal um sich selbst und seine Kinder kümmern, bevor er weitere Baustellen aufmacht. Wäre dieser Hund nicht eingezogen worden, würde er vermutlich immer noch mit seinem kaputten Auge herum laufen.

    Ein Rassehund ist nun mal auch ein Wert"gegenstand" und ich kann die Stadt da schon verstehen. Einen kleinen Mischling hätten sie wahrscheinlich nicht mitgenommen.
    Wenn man argumentiert, dass man der Familie damit seelischen Schaden zufügt, dann darf man auch keinem Bauern sein Vieh wegpfänden, denn das ist kein seelischer Schaden (jedenfalls nicht nur), sondern ein ganz realer finanzieller und existenzieller Schaden.

    Was in meinen Augen natürlich nicht geht, ist dieser Verkauf über Ebay durch den Mitarbeiter. Ob in der heutigen Zeit gepfändete Gegenstände immer noch in städtischen Versteigerungen abgegeben werden, kann ich nicht sagen, aber vielleicht geht man da auch einfach mit der Zeit und bietet das gepfändete Gut auf solchen Plattformen an? Würde sich bei einem Radio oder Fernseher vermutlich keiner drüber aufregen.
    Jetzt mit dem Lebewesen hat das einen doofen Beigeschmack, weil für uns Hundemenschen solche fragwürdigen Anzeigen meist eh ein rotes Tuch sind :ka:
    Aber das soll ja nun aufgeklärt werden, denn das ist wohl das Einzige, was an der Aktion wirklich fragwürdig ist (einschließlich des Verschweigens der Erkrankung des Hundes).

    Ich hab es hier her:

    Mops gepfändet und verkauft - nun hagelt es Vorwürfe | WEB.DE


    Zitat

    Nachdem die westfälische Stadt Ahlen einen Mops gepfändet und bei Ebay verkauft hat, mehrt sich die Kritik. "So etwas habe ich in meinen 16 Jahren als Mops-Züchterin noch nie erlebt, ein unglaubliches Verhalten", sagte Uschi Dukowski am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

    Das Tier sei auch ihr von einem Vollzugsbeamten der Stadt angeboten worden. "Ich habe aber auf den Fotos sofort gesehen, dass mit den Augen etwas nicht stimmt." Die Hündin stamme ursprünglich aus ihrer Zucht in Lünen und sei rund anderthalb Jahre alt.

    Zitat

    Dukowski sagte, sie selbst habe dem städtischen Beamten damals 500 Euro für den Mops geboten, der habe aber 2000 Euro haben wollen.


    So oder so ist das echt irre, was da abgeht.

    Heute habe ich gelesen, dass der Mops zuerst der ehemaligen Züchterin angeboten worden sei.
    Aber die hat auf Photos schon erkannt, dass mit den Augen massiv etwas nicht stimmt und wollte die Hündin nicht zurück.
    Angeblich steht sie aber mit der neuen Besitzerin in Kontakt und ist nun ganz empört über das Vorgehen der Stadt.
    Die neue Halterin hat wohl (oder will) die Stadt jetzt verklagen wegen Mängeln ... ob das die Stadt Ahlen jetzt so viel günstiger kommt?

    Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass der Hund nun versorgt und in Behandlung ist.

    Sehr komisch :denker:

    Also vorn an dem langen Eckzahn war auch so ein gelblicher Schmier, der ging aber mit dem normalen Putzen ganz runter und hinten der "Problemzahn" hat mich echt überzeugt. Selbst die TÄ hatte ja gesagt, dass das Verfärbungen sind, die nicht mehr runter gehen. Jetzt sind nur noch kleine Stellen und ich schätze, wenn Bodo noch ein bisschen still gehalten hätte, wären die auch runter.

    Vielleicht hat es was mit der Zusammensetzung vom Speichel zu tun? Dass da irgendwas zusammen wirken muss?

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    Das ist unser "Problemzahn" hinten rechts.
    Bis vor einigen Tagen ging das Braune noch über den ganzen Zahn bis an den Zahnfleischrand, aber so gaaaanz langsam wird es weniger und heller.
    Ich bilde mir ein, dass auch die Rötung am Zahnfleisch zurück geht.
    Das "Loch" in dem Zahn daneben sah auch schon immer so aus :ka: Haben Eure das auch?

    Wir sind ja morgen beim Tierarzt zur Zahnkontrolle, dann will ich mal hören, ob er denkt, dass das mit Bogadent komplett weg geht (mit der Zeit) oder ob doch einmal eine Reinigung gemacht werden muss.

    und heute:

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    Ich hab keine Ahnung, ob es an den QChefs, am Fortan, an der Bogadent oder dem Zähneputzen generell liegt.
    Aber ehrlich gesagt bin ich auch einfach froh, dass die Beläge schwinden.

    Bin gespannt, ob meine Familie den Status halten kann, wenn ich in Reha bin. Hab jetzt Mann und Tochter gezeigt, was sie zu tun haben.

    Huhu,

    mein "Kleiner" ist ja auch eine Schissbuxe.
    Als er krankheitsbedingt eine Weile im Haus ausgelastet werden musste, haben wir auch mit Clickern angefangen.
    Er fand das Teil auch erstmal gruselig.

    Ich habe das eine Weile beobachtet und dann fest gestellt, dass ihm das "click" wohl zu laut war. Also hab ich in der Tasche geklickert.
    Später habe ich als Werbegeschenk einen anderen Klicker bekommen und mit dem klappte das viel besser.

    Vielleicht musst Du da einfach mal ein paar verschiedene ausprobieren? Je nachdem, wie Bella drauf ist, kannst Du das ja u.U. sogar im Geschäft schon mal vortesten?

    LG und viel Erfolg.
    Ich glaub nach der Reha fang ich auch mal wieder an XD

    Ich bin gerade auch froh, dass wir nur einen kleinen Sack gekauft haben. Als "Leckerchen" (wobei ... so lecker ist das wohl nicht :hust: ) kann ich ihm das evtl. verkaufen.
    Aber als Mahlzeit scheidet das echt aus.
    Dann muss ich doch Flocken mitnehmen, warmes Wasser haben wir im Bungalow ja.

    Also wir haben jetzt mal das 23P versucht.
    Ich dachte, das wäre praktischer, wenn wir demnächst in den Urlaub fahren.
    Denkste.
    Bodo guckte ziemlich sparsam in den Napf ... guckte mich an ... nahm mit langen Zähnen ein Bröckchen.
    Ich hab ihm 240g gegeben (240-280g ist die Empfehlung) und er brauchte dafür fast 15 Minuten.
    Glücklich war er damit jedenfalls nicht.

    Vielleicht bilden sie sich ja ein, dass sie das so machen können, wie diverse Tierschutzvereine?
    Aus den Rassenothilfen bekommt man die Hunde ja - glaube ich - auch nicht mit Abstammungspapieren.
    Zumindest war das bei Berner in Not so, wenn sie da Hunde mit Ahnentafel haben.

    Und ja, die Arme muss erstmal abspecken ...